Domine - Dragonlord (Tales Of The Noble Steel)

Review

Domine ist hierzulande eher ein Geheimtip, was verwundert, stehen doch Italo-Power-Metal-Kollegen wie Rhapsody oder Labyrinth in Deutschland schon seit längerem hoch im Kurs. Allerdings läßt sich das Schaffen der fünf Domine-Mannen auch nur in Grundzügen mit besagten Bands vergleichen, geht man doch um einiges eingängiger und roher zur Sache. Das Schlagwerk donnert sich auf dem bislang zweiten Album meist ohne großen Fill-In-Firlefanz durch die zehn Songs, die Saiten-Fraktion mischt schwungvolles Riffing dazu, das gekonnt die epischen Melodien direkt in den mitwippenden Kopf des geneigten Hörers trägt. Unterstützt wird das ganze von einem Keyboard, welches sich aber stets angenehm im Hintergrund aufhält und dadurch dem Material viel unterschwellige Atmosphäre verschafft. Sänger Morby landet stimmlich immer wieder im obersten Stockwerk, während er genretypisch von Drachen, Schlachten und Heldentum zu berichten weiß. Das alles kommt in einem herrlich rauhen Soundgewand daher, das des öfteren an Manowars „Into Glory Ride“ erinnert. Fazit: Mit dem dargebotenen Potential wird die Band wohl nicht mehr lange ein Geheimtip bleiben, Fans epischen Power Metals können bedenkenlos zugreifen.

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19.08.2003

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