Don Airey - A Light In The Sky

Review

Tja, der Don. Oder el Don, wie der Spanier sagt. Das heißt auf deutsch so viel wie „der Herr“. Herr Lufti quasi. Öhöm. Spaß und Klugschiss beiseite, die Fakten:

Eigentlich muss man zu Don Airey keine Fakten mehr verkünden. Der Mann hat auf über 70 Platten aus dem BEreich Rock/Metal mitgewirkt, z.B. bei renommierten Kollegen wie BLACK SABBATH, RAINBOW, JUDAS PRIEST, JETHRO TULL, UFO, MICHAEL SCHENKER GROUP, COLLOSEUM und Gary Moore. Außerdem hat er auf Ozzys „Blizzard Of Ozz“ und „Diary Of A Madman“ Keyboard und Synthesizer gespielt. Seit März 2002 ersetzt er bei DEEP PURPLE deren Tastengott Jom Lord.

Dabei war Mr. Don nie auf’s harte Gewerbe beschränkt sondern wirkte im Jahre 1997 beim Eurovision Song Contest beim Gewinner KATRINA & THE WAVES („Love Shine A Light“) mit (Ja, das waren auch die mit „Walking On Sunshine“). Und sogar Musicalkapazität Andrew Lloyd Webber ließ sich sein Gezwitscher von Don Airey aufwerten.

In diesen Tagen hat Don Airey nun sein zweites Soloalbum veröffentlicht. Nach „K2: Tales Of Triumph And Tragedy“, einem Konzeptalbum über Freud‘ und Leid des Bergsteigens -unbestätigten Gerüchten zufolge dem Yeti gewidmet, der von Reinhold Messner aufgescheucht wurde und in eine Gletscherspalte kullerte- geht’s diesmal um das Weltall.

Hierbei zaubert der Meister einerseits progressive Töne, experimentiert andererseits in Richtung spacigen Krautmusik der Kante Klaus Schulze bzw. TANGERINE DREAM und liefert mit „Rocket To The Moon“ sogar eine witzige, völlig aus dem Rahmen fallende Rock’n’Roll-Nummer, gesungen von Schlagzeuger Harry James, ab.
Trotz immer wieder erkennbarer naja, rockiger Passagen klingt das Ganze nach einer ausgedehnten Jamsession mit richtigen Profis – auch wenn der ursprüngliche Plan war, „etwas zu kreieren, dass nach Jean-Michel Jarre, RAINBOW und dem MAHAVISHNU ORCHESTRA klingt“.
Dass hierbei Tasteninstrumente im Vordergrund stehen, kann man sich denken. Für mich als Gitarrenfan sind auch Hammondorgeln ’ne tolle Sache, aber blubbernde Synthis und anderes Keyboardgeklimper gehen nicht an mich. Wer das ähnlich sieht, sollte „A Light In The Sky“ nur mit Vorsicht genießen.

Harte 70’s- und Artrockfans werden sich die Scheibe kaum verkneifen, offene Geister sollten vorher gründlich reinhören. Ein Wertung gibt’s nicht, weil ich hier echt im Zwiespalt bin: mit dem Album selbst kann ich nix anfangen; vor Don Airey als Musiker, der bereits Geschichte schrieb als ich noch in Windeln lag, habe ich jedoch schlicht zu viel Respekt um ihm ’ne schlechte Note zu geben. Also: bitte selbst ein Urteil bilden.

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22.02.2008

Der metal.de Serviervorschlag

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