Dr. Bær - Exercises In Composure

Review

KURZ NOTIERT

DR. BÆR schimpfen ihren Metal, den sie auf „Exercises In Composure“ spielen, „Brutal Ethno Prog“. Aber eigentlich klingt die Sache oftmals mehr nach Gimmick-lastigem Sludge mit etwas seichtem Gefrickel drum rum, das noch am ehesten den Opener „Reincarnate“ bereichert. Hier trumpft die Band noch mit interessanten Einfällen auf, ehe ihr in der Folge fast gänzlich die Ideen ausgehen, was diese knappe halbe Stunde zu einer regelrechten Maloche macht.

Technisch zwar gut gespielt und kompetent produziert, fehlt es „Exercises In Composure“ an Leidenschaft und songschreiberischer Finesse. Die Ethno-Passagen stehen eher isoliert herum, anstatt geschickt im Sound verwoben zu werden. Der Sound selbst spannt keine interessanten, rhythmischen oder melodischen Bögen und der Gesang von Sebastian Heieck klingt bestenfalls gezwungen, schlimmstenfalls gelangweilt. Für DR. BÆR sollte es daher dringend zurück ans Zeichenbrett gehen.

18.03.2019

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 31035 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Kommentare