Driver - Countdown

Review

Groß war die Freude in der Melodic Metal-Gemeinde, als vor vier Jahren „Sons Of Thunder“ aufgelegt wurde und das Unternehmen DRIVER von Rob ROCK und Produzenten-König und Gitarren-Helden Roy Z wiederbelebt wurde. Zwar waren nicht alle Songs brandaktuell, doch durch den Umstand, dass diese Formation ohnehin niemals wirklich veröffentlichungswütig gewesen ist und die Demos so in Archiven schlummerten, konnte von Füllmaterial keine Rede sein.

Auch auf dem aktuellen Dreher der Band, der neben den beiden Protagonisten Schlagzeuger Butch Carlson (der auch bei JAG PANZER involviert war), Bassist Aaron Samson (hat u.a. mit George Lynch gearbeitet) sowie Keyboarder Ed Roth (u.a. IMPELLITERI) angehören, wurden erneut diverse Demo-Sammlungen geplündert. Interessant zu erwähnen ist diesbezüglich, dass Roy Z es geschafft hat, das Flair der 80er Jahre soundtechnisch generell gut beizubehalten, sodass eben jene Tracks erst gar nicht wirklich auffallen, sondern sich gut ins Gesamtbild eingleidern und das Album trotz des großen Altersunterschieds einiger Tracks homogen klingt.

Etwas anderes als edlen, höchst melodischen Heavy Metal hätte zwar ohnehin niemand erwartet, wenn diese MUsiker gemeinsame Sache machen, doch dass DRIVER erneut ein dermaßen imposantes Teil abliefern würden, durfte man auch nicht voraussetzen. Doch genau das ist dem offenbar perfekt aufeinander eingespielten Duo gelungen und wird innerhalb der Zielgruppe für offenen Münder sorgen. Denn ganz egal, in welcher Gangart die Herren ihre Tracks angelegt haben, diese kommen allesamt perfekt zur Geltung und zudem wird mit zwingenden Momenten und Hooks hier nur so um sich geschmissen, sodass dem Zuhörer im Endeffekt elf penetrante Ohrwürmchen verabreicht werden!

An „Countdown“ werden also sowohl Freunde von losmarschierendem Melodic Metal („Return To The Sky“, „Feel The Fire“) ihr helle Freude haben, wie auch jene Zeitgenossen, die es gerne ein wenig radiotauglicher haben („Destiny“) und selbst als Balladen-Connaisseur kommt man mit „Always On My Mind“ auf seine Kosten. Kurzum: So muss melodischer Metal klingen. Bleibt bloß zu hoffen, dass man die Formation auch auf der Bühne zu sehen bekommt! Yeezzz!

26.05.2012

Der metal.de Serviervorschlag

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