Durbin - The Beast Awakens

Review

Auch in den USA gibt es TV-Shows, wo nach möglichen Stars und Sternchen geforscht und gleichzeitig Unterhaltung angeboten wird. Bei einer dieser Shows stand James Durbin vor circa 10 Jahren auf der Bühne, machte einen auf Rob Halford und imitierte erfolgreich JUDAS PRIEST-Songs. Die angestrebte Karriere verlief bisher weniger positiv, QUIET RIOT ist neben dem ein oder anderen Liveauftritt der bekannteste Name in seiner Vita. Nun also die eigene Band und das Debüt mit Namen “The Beast Awakens“.

„The Beast Awakens“ – Debütalbum einer ehemaligen Rob Halford Imitation    

Seine Mitstreiter sind mit Barry Sparks (ex-DOKKEN, YNGWIE MALMSTEEN) an den Drums und Y&T-Bassist Mike Vanderhule durchaus namhafte Kollegen. So bewegt sich das Trio folgerichtig im 80er und 90 Jahre Hard Rock und Heavy Metal, was der Opener “The Prince Of Metal“ schon fast vom Titel und der bedienten Klischees aussagt. Die Stimme von James hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der von Rob Halford, die höheren Stimmlagen kommen jedoch ein wenig dünn rüber. “Kings Before You“ bewegt sich mehr in die Hard-Rock-Ecke und erhält Unterstützung von Gastmusikern mit Wrestler Chris Jericho (Vocals) und Phil Demmel (Gitarre). “Into The Flames“, “The Sacred Mountain“, “The Beast Awakens“ und “Evil Eye“ kommen als solide Heavy-Rocker um die Ecke, der Titeltrack streut erneut die gewöhnungsbedürftigen stimmlichen Höhenlagen mit ein.

Der Sound und das Tempo ändert “Necromancer“, die Melodie bleibt weiter im Fokus und Experimente ein Fremdwort. “Riders On The Wind“ und “Calling Out For Midnight“ nehmen vom Tempo wieder ab und an runder Eingängigkeit zu. Beim Titel “Battle Cry“ ist nicht die Live-Scheibe von Rob Halford & Co. gemeint, es ist die auf ein Old-School-Metal-Werk gehörende Ballade. Mit der Bedienung der Klischeekiste im bekannten Style der 80er folgen “By The Horns“ und “Rise To Valhalla“ zum guten Schluss.

DURBIN setzt auf klischeebehaftete alte Räder

Wer nach neuen Rädern sucht, sollte um DURBIN und “The Beast Awakens“  einen Bogen machen. Die Scheibe dürfte etwas für Anhänger der 80er und 90er Jahre sein, welche neben den ganzen DIO, JUDAS PPIEST, MANOWAR und Co. Veröffentlichungen auch im Jahre 2021 noch neue Material benötigen, welches nah an den Vorbildern ist, ohne die gleiche Qualität zu liefern. Das Langeisen hat dann und wann seine positiven Momente, vor allem bei den eher schnellen Tracks am Anfang und in Richtung Ende. Wo Licht ist, da ist auch einiges an Schatten. Die Durchschnittsware befindet sich vor allem bei den eher rockigen Darbietungen, wo sich wenig im Gehörgang festsetzen kann. Einen Totalausfall hat das Trio nicht unter die 12 Songs gepackt, genauso wenig einen Ausflug in angrenzende Gefilde oder kreative Abwechselungen. Die Band spielt seinen Stiefel runter, die Kost ist leicht verdaulich und hat einen gewissen, wenn auch klischeebehafteten Unterhaltungswert.

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28.03.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

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