Earl Slick - Fist Full Of Devils

Review

Soundcheck Juli 2021# 12

Frank Madeloni a.k.a EARL SLICK ist ein US-amerikanischer Gitarrist mit italienischen Wurzeln und einer beeindruckenden Vita: Aus den vergangenen knapp fünf Jahrzehnten weist sein Lebenslauf u.a. Zusammenarbeiten mit DAVID BOWIE, JOHN LENNON, Robert Smith (THE CURE) und David Coverdale (WHITESNAKE) aus. Mit “Fist Full Of Devils” legt er nun sein achtes Soloalbum vor, sein erstes seit 18 Jahren, auf dem er vor allem seine Gitarre sprechen lässt. Gesang findet sich auf der Scheibe nämlich nicht. Dafür eine Mischung aus Rock, Blues, akustischen Gitarren und einigen Soli.

EARL SLICK und seine beeindruckende Vita

Wer jetzt ob der Schlagwörter ‘Gitarrist’, ‘Soloalbum’ und ‘Instrumental’ die Nase rümpft, dem sei gesagt: “Fist Full Of Devils” hat durchaus Qualitäten. EARL SLICK ist kein Hochgeschwindigkeitsgitarrist, der anhand der Notenmenge beurteilt werden möchte. Er hat durchaus Feeling und ein gutes Gespür für gute Songs. “Vanishing Point” ist so ein Fall, wo ein eingängiges Haupthema hypnotische Qualitäten entwickelt. Oder der Titeltrack mit seinem gesampelten Rhythmus: Wie dereinst BON JOVI reitet der Gitarrenvirtuose auf einem steel horse und macht dabei eine gute Figur. In “One Arm In A Straight Jacket” zupft er zunächst auf der Zwölfsaitigen, bis der eben noch allein am Tisch sitzende Cowboy seine Mundharmonika zückt und der Bartender sich hinter das Piano setzt. Das ist schon ziemlich gediegen.

“Fist Full Of Devils”: zwischen gut und grau

“Fist Full Of Devils” beginnt allerdings mit einer Bluesbreitseite, und hier zeigt sich bei allem Feeling, dass auf dem Album spannungstechnisch auch immer wieder Luft nach oben ist. “Emerald” und “Lantern” hauen auch nicht vollständig vom Hocker, bevor “Dr Winston O’Boogie” mit seinem Barpiano noch einmal aufhorchen lässt. Richtig gute Songs wechseln also mit grauem Mittelmaß ab. Unterm Strich ist “Fist Full Of Devils” ein Album, das man gut nebenher laufen lassen kann und das sich deshalb eine zumindest freundliche Note verdient.

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07.07.2021

- Dreaming in Red -

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