Ektomorf - I Scream Up To The Sky

Review

Galerie mit 21 Bildern: Ektomorf - Wolfsfest Tour 2019 in Mannheim

In Kürze wird der neue kreative Output der exotischen SEPULTURA-Soundalikes EKTOMORF in unseren Plattenläden auftauchen, und damit ihr auf dieses Ereignis vorbereitet seid, habe ich mir die Platte mal genauer angesehen. Aber alles der Reihe nach, lauschet also gespannt! Der Titel des vierten Longplayers der Combo „I Scream Up To The Sky“ lässt bereits eine brachiale Soundgewalt vermuten, und so kommt es dann auch, zumindest größtenteils. Die ersten Songs des Albums, namentlich der Titeltrack „I Scream Up To The Sky“, „You Leech“ und „Fire“ sind groovende New-Metal/Hardcore-Hybriden, die ganz in der Tradition späterer SEPULTURA-Werke stehen. Aber spätestens bei „I Miss You“ (keine Ballade!) schlägt der kulturelle Background der ungarischen Roma klar durch, denn zwischen die omnipräsenten Holzfällerriffs schleichen sich vereinzelt einige Female-Vocals, die in Landessprache vorgetragen werden. Der Exotenbonus wird weiter schamlos ausgenutzt, seinen Gipfel findet der kulturelle Einschlag dann bei „Fajdalom Könnyei“ einem an Reggae-Rhythmus (!) erinnernden Folksong, der mit seinem cleanen Gesang gelinde gesagt „sehr strapaziert“. Naja, wenn’s schee macht. Jedenfalls beweisen EKTOMORF mit solchen Experimenten wieder einmal Mut zum Risiko, was man einer jungen Band heute nicht hoch genug anrechnen kann. Auch der BEATLES(!!!)-Coversong „A Hard Day’s Night“ ist schon ein etwas befremdlich anmutender Seitensprung ins andere Genre, aber wenigstens mal „was anderes“. Fazit: Auch wenn mich die Musik der Ungarn gerade unter dem Gesichtspunkt der Eigenständigkeit des Stils noch nicht restlos überzeugt hat, so kann doch keiner der Truppe ihre ureigene Authentizität und den Mut zum Experiment absprechen. Deshalb haben sich die Jungs auch mit ihrer neuen Scheibe sieben Punkte redlich verdient.

Shopping

Ektomorf - I Scream Up to the Skybei amazon89,99 €
22.05.2002

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'I Scream Up To The Sky' von Ektomorf mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "I Scream Up To The Sky" gefällt.

Es gibt noch keine Empfehlungen zu diesem Album. Willst du die erste abgeben? Dann registriere dich oder logge dich ein.

Shopping

Ektomorf - I Scream Up to the Skybei amazon89,99 €

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 32730 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Ektomorf auf Tour

07.07. - 10.07.21metal.de präsentiertRockharz 2021 (Festival)Accept, Asenblut, ASP, Attic, At The Gates, Beast In Black, Betontod, Burden Of Grief, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Dawn Of Disease, Deserted Fear, Destruction, Eluveitie, Ektomorf, Ensiferum, Evil Invaders, Gernotshagen, Goitzsche Front, Grave Digger, In Extremo, Insomnium, Jinjer, Kambrium, Kataklysm, Knasterbart, Knorkator, Lord Of The Lost, Lucifer, Moonsorrow, Obscurity, Oomph!, Ost+Front, Paddy And The Rats, Powerwolf, Running Wild, Sepultura, Sibiir, Steel Panther, Storm Seeker, Subway To Sally, Suicidal Tendencies, Tankard, Tarja, The 69 Eyes, Thomsen, Thundermother, Turisas, Twilight Force, Uncured, Unleashed, Unzucht und Unleash The ArchersFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt

Kommentare