Ektomorf - The Acoustic

Review

Galerie mit 21 Bildern: Ektomorf - Wolfsfest Tour 2019 in Mannheim

So einige hätte ich ja von EKTOMORF erwartet, doch ein Album mit akustischen neuen Songs und Interpretationen einiger ihrer bisherigen Songs? Eher nicht, weshalb auch jede Menge Grund zur Skepsis bestand, bevor ich mir das Album das erste Mal anhörte. Von super peinlich bis hin zu total genial rechnete ich eigentlich mit allem.

Und jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass ich damit genau richtig lag, “The Acoustic” ist nämlich sowohl ziemlich genial als auch überaus peinlich. Das liegt schlichtweg daran, dass einige Songs der Band als Akustik-Versionen funktionieren, andere so überhaupt nicht. Hört man beispielsweise die ersten Tracks “I Know Them” und “I’m In Hate”, muss man unweigerlich schmunzeln, denn hämmerndes Staccato-Riffing verleiht den Originalen zwar einen sehr aggressiven Charakter, wirkt auf Akustik-Gitarre jedoch eher lächerlich. Ziemlich cool hingegen klingen die darauffolgenden “Be Free” und “Redemption” , bei denen EKTOMORF den Fokus eher auf Melodien legen und die zugleich auch als Akustik-Versionen mit ordentlich Biss ausgestattet sind, diese Kombination funktioniert nämlich vergleichsweise prächtig. Auch das JOHNNY CASH-Cover “Folsom Prison Blues” steht den Ungarn überraschend gut zu Gesicht. Die Highlights dieses Werks sind jedoch ohne Zweifel die ruhigeren Songs wie LYNYRD SKYNYRDs “Simple Man”, die neuen Titel “To Smoulder”, “Again”, “Through Your Eyes” und “Fate”, bei denen EKTOMORF tatsächlich eine ganz andere Seite von sich zeigen, insbesondere Sänger Zoltán Farkas, der seine Stimme geradezu emotional und ergriefend einsetzt.

Mit “The Acoustic” ist EKTOMORF ohne Zweifel etwas gelungen, was ihnen bisher noch mit keinem Album gelungen ist: Sie haben so richtig überrascht und das auch noch im positiven Sinne. Die Akustik-Versionen ihrer früheren Songs hätten zwar ehrlich gesagt nicht sein müssen, doch die übrigen Titel wissen auf jeden Fall zu gefallen.

15.02.2012

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'The Acoustic' von Ektomorf mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "The Acoustic" gefällt.

Es gibt noch keine Empfehlungen zu diesem Album. Willst du die erste abgeben? Dann registriere dich oder logge dich ein.

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 32730 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Ektomorf auf Tour

07.07. - 10.07.21metal.de präsentiertRockharz 2021 (Festival)Accept, Asenblut, ASP, Attic, At The Gates, Beast In Black, Betontod, Burden Of Grief, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Dawn Of Disease, Deserted Fear, Destruction, Eluveitie, Ektomorf, Ensiferum, Evil Invaders, Gernotshagen, Goitzsche Front, Grave Digger, In Extremo, Insomnium, Jinjer, Kambrium, Kataklysm, Knasterbart, Knorkator, Lord Of The Lost, Lucifer, Moonsorrow, Obscurity, Oomph!, Ost+Front, Paddy And The Rats, Powerwolf, Running Wild, Sepultura, Sibiir, Steel Panther, Storm Seeker, Subway To Sally, Suicidal Tendencies, Tankard, Tarja, The 69 Eyes, Thomsen, Thundermother, Turisas, Twilight Force, Uncured, Unleashed, Unzucht und Unleash The ArchersFlugplatz Ballenstedt, Ballenstedt

1 Kommentar zu Ektomorf - The Acoustic

  1. katharzis. sagt:

    7/10? At first I lol’d, then I serious’d. Jetzt weiß ich, warum euch nahezu alle Labels mit tonnenweise Promos überschütten. Ihr habt so viel inkompetentes Personal, welches deren Abfall (in diesem Fall „The Acoustic“) auch noch lobt. Ich frage mich ernsthaft, ob ich von dieser Dame jemals schon eine Rezension gelesen habe, deren Wertung unterhalb der 7 lag. Man muss sich das mal vorstellen: Dieser Zoltan jault einem seit was weiß ich wie vielen Alben etwas von schlechter Kindheit und schlimmen Verhältnissen in seinem Ländchen vor und trägt mittlerweile zeitgleich teuerste Markenklamotten und – accessoires. Dabei grinst er sich dann auch noch eins, weil’s eben genügend Idioten gibt, die diese Scharade auch noch hoch werten und kaufen.