Flood Peak - Plagued By Suffers

Review

In Portland, im amerikanischen Bundesstaat Oregon, macht sich das junge Trio FLOOD PEAK auf den Weg um Sludge, Black und Doom Metal miteinander unter dem Mantel des Post-Metals zu verknüpfen. Der Gesang ist passend zur instrumentalen Begleitung rau und emotional, sodass ein schweres, drückendes und durchaus intensives Stück Post-Schwermetall entspringt.

Post, Black, Doom, Sludge… FLOOD PEAK werfen den Mixer an

FLOOD PEAK, mit dem schönst denkbaren Line Up (Schlagzeug, Bass, Gitarre/ Gesang), knirschen vor lauter Druck, eine wahrhaft finstere Geschichte. Dabei steht die Band stets im Schatten anderer Bands wie AMENRA und der Church-of-Ra-Bewegung im Allgemeinen.

Funktioniert das? Auf dem zweiten Stück „Scourge“ besser denn je, die doomigen Aspekte stehen der Band aus dem Umfeld von SÓL und UNEARTH gut zu Gesicht. Insgesamt bleibt etwas wenig an reproduzierbaren Momenten hängen, da musikalisch und inhaltlich kein großer Wert auf Innovationen gelegt wird. Sicherlich ist der Stil auf „Plagued by Suffers“ neuzeitlich. Man möchte fast sagen modern, aber es mangelt an neuen Ideen und Ausbrüchen aus der Gleichförmigkeit. Nicht, dass das grundlegend schlecht wäre, denn das Album lebt von einer dichten und bedrückenden Atmosphäre. Diese kommen auch durch die soeben kritisierten Elemente zum Ausdruck. Auch das abschließende „Veiled by Summoners“ illustriert und belegt diese Ausführungen.

Falls immer noch jemand nach einer Genrebezeichnung sucht, Blackend-Post-Sludge sollte zufriedenstellend sein. Wer an den Church-of-Ra-Bands Schleifen und Umwege kritisiert, wird mit FLOOD PEAK gut zurecht kommen. Kein Wunder also, dass das Album mit einer knappen Stunde recht kurz ausgefallen ist.

Summa summarum – „Plagued By Suffers“

Für ein Debütalbum zeigen sich FLOOD PEAK erstaunlich reif. „Plagued By Suffers“ ist ein hartes und modernes Album im besten Sinne dieser beiden Einstufungen. Der Band mangelt es für die Spitzenplätze aktuell noch an Eigenständigkeit, Abwechslungsreichtum und ganz großen Momenten, die eine Band wie AMENRA standardmäßig zu ihrem Repertoire zählt. Diesbezüglich haben die Belgier einen ganz klaren Vorsprung.

05.08.2018

Stellv. Chefredakteur

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