Funeral Chic - Superstition

Review

Bock sich mal wieder richtig den Seitenscheitel zerstören zu lassen? Bock auf richtig dreckigen, nach vorne drückenden Metal? Bock auf Mucke jenseits von Genre-Grenzen? Von einer relativ neuen Band, die noch niemand kennt? Dann seid ihr hier richtig!

FUNERAL CHIC kommen aus North Carolina in den USA und bringen jetzt mit „Superstition“ ihr zweites Album heraus. 2016 Haben sie ihr Debüt „Hatred Swarm“ auf dem lokalen Label To Live A Lie Records veröffentlicht. Für „Superstition“ gab es jetzt einen Vertrag mit Prosthetic Records.

FUNERAL CHIC sprengen die Genre-Grenzen

Das Quartett aus Charlotte scheint eigentlich aus dem Hardcore-Punk zu kommen, spielt die Riffs mit ordentlich Crust-Einschlag und hier und dort mit ordentlich Tempo und setzt mit Sänger Dustin Carpenter mehr als einen Fuß in den Black Metal.

Das Grundgerüst der Songs ist Hardcore-Punk, die Songs sind simpel aufgebaut und manchmal gibt es sogar einen Slam-Part. Die Geschwindigkeit reicht von mittelschnellen Stampfern wie „Say No“ bis zu Grind-Eruptionen wie dem nachfolgenden „D.R.E.A.M.“ Dabei sägen die Gitarren wie es bei schwedischen Death- und Crust-Bands nicht besser klingen könnte. Dustin Carpenter steckt mit seiner morbiden und infernalischen Stimme im Black Metal, bricht aber auch immer wieder in Post Hardcore-Bereiche aus. Die Songs auf dem Album lassen immer wieder genug Luft um kurz durchatmen zu können, nur um danach noch brutaler zurückzuschlagen.

„Superstition“ könnte FUNERAL CHIC zum nächsten großen Ding machen

„Superstition“ wurde als Krönung noch eine vernünftige Produktion gegönnt, nicht zu sauber um den Crust-Flair einfangen zu können, aber auch vernünftig genug um den im Jahr 2018 verwöhnten Ohren genüge tun zu können. Für alle Krachfetischisten kommt also Ende 2018 noch ein Album heraus, dem man auf jeden Fall eine Chance geben sollte. Das Album vereint alle Trademarks, die momentan angesagt sind. Es wirkt aber zu keinem Zeitpunkt konstruiiert und so kann man FUNERAL CHIC durchaus zutrauen den Weg der Senkrechtstarter wie NAILS, MANTAR, FULL OF HELL und anderen gehen zu können.

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09.11.2018

Schuld ist man immer nur selbst, alles andere ist Feigheit.

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