Grá - Väsen

Review

KURZ NOTIERT

Als Heljamadr vor gut acht Jahren gemeinsam mit anderen schwedischen Black-Metal-Musikern, die Band GRÁ ins Leben rief, träumte er vielleicht bereits von weltweiten Tourneen. Mit seiner Stammband hat er dieses Ziel allerdings nicht erreicht, sondern durch DARK FUNERAL. Bei dieser Band, einer der Hauptattraktionen im internationalen Black-Metal-Zirkus, ist er 2014 eingestiegen und ist seitdem mit Lord Ahriman und Co. unterwegs.

Dass GRÁ darunter leiden müssten, ist bisher nicht zu erwarten. Mit „Väsen“ haut die Band ein Album raus, das wahrscheinlich nicht in die Annalen der Black-Metal-Historie eingehen wird, aber solide Kost für einen verschneiten Abend bietet. Gerade für Fans alten schwedischen Schwarzmetalls im Stile von SETHERIAL oder THY PRIMORDIAL dürfte „Väsen“ interessant sein.

GRÁ – eine typische schwedische Black-Metal-Band?

Allein, die richtig guten Songs auf dem Album („Krig“) klingen derart vertraut, dass sie stellenweise wie gecovert wirken. Das ist natürlich Quatsch, aber die Neuerfindung des melodischen Black Metals sollte hier wirklich niemand erwarten. Ein wohlschmeckender Eintopf nach dem vertrauten Rezept von Mutti ist aber durchaus drin. Lediglich der Sound ist manchmal etwas flach und die Gitarren klingen zu dünn. Wer aber die zerkratzen MÖRK GRYNING-CDs nicht mehr abspielen kann, dürfte mit dem neuen Album von GRÁ Linderung erfahren.

29.04.2018

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