Hate Eternal - I, Monarch

Review

Auf dieses neue Album der Mannen um den ehemaligen MORBID ANGEL Recken Erik Rutan sowie Derek Roddy (Ex-MALEVOLENT CREATION) haben nicht nur wenige Death-Metal-Jünger gewartet. Die Frage lautet, ob HATE ETERNAL mit „I, Monarch“ auf dem gleichen Level wie „King Of All Kings“ zocken oder dieses sogar noch übertreffen können.

Nach wenigen Hördurchläufen kann ich nur sagen, dass dem flotten Dreier meiner Meinung nach eine gehörige Steigerung geglückt ist. HATE ETERNAL ziehen in die Schlacht, und hinterlassen nur noch Schutt und Asche. Bestens ausgearbeiteter Death Metal amerikanischer Prägung steht auf den Fahnen, die stolz vorneweg wehen HATE ETERNAL schlagen voll in die Kerbe von „King Of All Kings“ und holzen mit ungeheuerlicher Intensität und perfekter Genauigkeit.

Das sehr exakte Drumming mit viel Double-Bass scheint nicht von dieser Welt, ist sehr variabel angelegt und dürfte wohl den meisten Nachwuchs-Schlagzeugern gehörig die Kinnlade nach unten ziehen. Dazu gesellt die mehr als solide Bassarbeit von Randy Piro und bietet ein massives Fundament. An der Gitarrenfront konnte man sich gar steigern und schüttelt ein Killerriff nach dem anderen locker aus dem Ärmel. Auch die Soli scheinen etwas besser strukturiert und ausgefeilter. Überhaupt wirkt das ganze Album sehr technisch und progressiv. Eine CD voller gnadenloser Breaks und feinster Meldodien. Der Gesang ist wie gewohnt sehr tief und brutal. Purer Todesmetall, der keine Gefangenen macht und zur Abwechslung mal wirklich echte Akzente zu setzen weiß. Längst befinden sich HATE ETERNAL auf der Überholspur und brauchen sich auch hinter (der Vergleich drängt sich nun mal leider auf) MORBID ANGEL oder MALEVOLENT CREATION nicht mehr zu verstecken.

Auch soundtechnisch befindet sich alles im grünen Bereich. Die Musik prescht mit ordentlichem Druck aus den Lautsprechern, die Produktion wurde passend etwas räudig und sehr wuchtig angelegt. Ein feiner Brocken Ami-Death, der sicherlich jedem Fan dieser Richtung gefallen wird. Klasse!

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30.06.2005

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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7 Kommentare zu Hate Eternal - I, Monarch

  1. alarmist sagt:

    Für meine Geschmack etwas überbewertet. Zwar astrein gespielt und ich steh auf solches Geballer, aber irgendwo wirds schon etwas langweilig! Faceless One und Two demons sind für mich die Highlights. Zwar ist two demons von seiner Art her nict anders als die anderen Songs, aber er gefällt mir am besten… Naja. Hate Eternal eben. Live schon ein Brei und nur bei großer Lautstärke richtig geil!

    7/10
  2. herr unheil sagt:

    Wie schon der Vorredner sagte: absolut perfekt gespielt. Aber total langweilig. Klingt, als wären Drum-, Gitarren- und Bass-Lehrbuchübungen für Fortgeschrittene übereinandergelegt worden. Irgendwie kein roter Faden erkennbar. Muss man denn unbedingt versuchen, komplexer als Morbid Angel zu sein? Zumindest hat man der Welt ein weiteres Mal gezeigt, wie gut man spielen kann. Wer auf Dauerblastbeats und Dauer-Double-Bass-Geballer steht, wirds lieben. Ich hör doch lieber was Abwechslungsreicheres mit ein paar Riffs (z.B. die neue Nile). Servus.

    5/10
  3. Anonymous sagt:

    Der Rutan macht keinen halbgaren Scheiss. Zwei Wochen Einarbeitungszeit und das Ding geht runter wie Öl. Wenn man ihn erst mal kapiert hat, entwickelt sogar ein Song wie "Behold Judas" die reinsten Ohrwurmqualitäten. Grenzgenial…

    10/10
  4. Anonymous sagt:

    Boah, "I, Monarch" ist die totale Zerstörung. Durchdringendes Geballer aus allen Rohren bis der Arzt kommt. Hier gibt es dermaßen auf die Fresse, dass man nach dem Hören erstmal einen Moment absolute Ruhe benötigt um wieder durchatmen zu können. Sehr geil.

    9/10
  5. sickman sagt:

    Hab ich hier eigentlich schon geschrieben wie genial dieses Album ist? 😉 Das Teil bläst dir noch die letzte Laus aus dem Sack, da kannste Gift drauf nehmen! Der absolute Hammer! Dagegen sind die letzten MORBID ANGEL Alben Begräbnismusik…

    9/10
  6. mis sagt:

    Das ist wirklich unglaublich technischer Death Metal, der nach einiger(!) Einarbeitung wirklich überzeugt. Aber diese Zeit muss man dem Album eben geben. Wer das nicht kann: Finger Weg!
    Wer ganz nebenbei den größten Death Metal Drummer dieser Zeit hören will, kaufen!
    So einfach ist das. Sicher eine Steigerung zum Vorgänger.

    9/10
  7. Anonymous sagt:

    Nur geil ! Volle Bude auf’s Maul !!! Brutal bis zum geht nicht mehr und trotzdem melodisch.. na ja.. manchmal hier und da 😉

    10/10