Images Of Eden - Angel Born

Review

Seit mehr als 20 Jahren existieren IMAGES OF EDEN aus York in Pennsylvania. Für die doch recht lange Zeit ist der Output mit vier Langeisen überschaubar. Dreh- und Angelpunkt der Truppe ist Sänger Gordon Tittsworth, Bandgründer und einzig verbliebenes Mitglied der Anfangstage. Das aktuelle Sextett wurde in den vergangen circa fünf Jahren zusammengestellt. Lyrisch zählt die Band zum White Metal oder auch christlichen Metal, ohne allerdings hier einen Hardcore-Ansatz der Marke STRYPER zu fahren. Die Themen sind einfach andere als in anderen Genres. So erscheint im Jahr 2021 das fünfte Werk mit Namen “Angel Born“.

“Angel Born“ – progressiv und heavy mit christlichen Texten

Musikalisch bewegen sich IMAGES OF EDEN zwischen Heavy Rock und Metal mit progressiven Klängen. So wären beim Namedropping Bands wie zum Beispiel FATES WARNING und QUEENSRYCHE zu nennen. Primär ist die Combo bisher in den USA aktiv und war dort unter anderem als Support von METAL CHURCH und DORO unterwegs.

Der Opener “Autumn Is Burning“ erinnert von der Konzeption her an die Genregrößen des US-Progressive Metal. Saiten und Vocals treiben den Song und mischen eine gute Prise Heavy Rock dazu. “Angel Born“, “My Promise“ und “Where Dreams Begin“ ordnen sich in die gleiche Richtung ein. Ab und wann kommen die Gitarren mit einer guten metallische Härte um die Ecke. Der Gesang steht jedoch im Mittelpunkt von allem und ähnelt ein wenig dem Ansatz von Geoff Tate und QUEENSRYCHE vergangener Tage.

Mit akustischer Gitarre und zunächst balladesk verändert sich der Sound bei “If“. Im Laufe der Nummer geht es zum Mid-Tempo und kontinuierlich werden weitere Wachstumspotentiale und Überraschungseffekte präsentiert. “Killing God“ kommt rockig-progressiv aus den Boxen, das Cover “Fight The Good Fight“ bewegt sich zu den kanadischen Hardrockern von TRIUMPH und ihrem selbstbetitelnden Werk aus dem Jahr 1995. “War Room“, “Animation In A Still World“ und “Marigold Sun“ ordnen sich in den ersten Teil der Scheibe ein, “Serenity Reign“ heißt die Rockballade, welche ähnlich wie “If“ im Verlauf etwas zulegen kann, aber ansonsten weit weniger überzeugt. Bei einem Track mit einer Laufzeit von mehr als elf Minuten zum Ausklang der LP ändern sich die Töne zum progressiven Style. “In Memory Of Me“ liefert alle Zutaten, welche man im progressiven Rock und Schwermetall gewohnt ist, das Tempo und die Saitenarbeit werden variiert und der ein oder Überraschungseffekt eingebaut. Keyboardklänge mischen sich ebenfalls ein, sind aber nicht so dominant wie ein Jordan Rudess bei DREAM THEATER.

IMAGES Of EDEN zeigen ihre Stärken in den progressiven Songs

“Angel Born“ dürfte sich an Menschen wenden, welche mit Namen wie FATES WARNING, CRIMSON GLORY oder auch DREAM THEATER etwas anfangen können. Die Stärke der Truppe liegt in den progressiven Nummern, welche ausreichend Abwechselung bieten und auch über eine längere Laufzeit spannend daherkommen. Dagegen steht ein ganzer Schwung an Heavy Rock mit progressiven Einflüssen, welcher keineswegs schlecht gemacht ist, aber nicht mit “In Memory Of Me“ oder “If“ mithalten können. So bleibt insgesamt ein über dem Durchschnitt liegender Genrevertreter aus den USA mit Potential im progressiven Sektor.

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02.04.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

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