Inglorious - We Will Ride

Review

Galerie mit 30 Bildern: Inglorious - Support Steel Panther Tour 2016

Seit 2014 sind INGLORIOUS aus London aktiv und auf den Bühnen dieser Welt zu bewundern. Mitbegründer der Band ist Nathan James, der ehemalige Sänger des TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA. Dem nach sich selbst benannten Debütwerk aus dem Jahr 2016 folgte “II“ bereits ein Jahr später. Anschließend rotierte die Bandbesetzung heftig, sodass der dritte Output passend “Ride To Nowhere“ hieß. Mit dem Thema Fortbewegung haben die Herren allerdings noch nicht abgeschlossen. Das aktuelle Release von INGLORIOUS trägt den Namen “We Will Ride“.

“We Will Ride“ – unterwegs auf den Spuren der 70er Jahre

Stilistisch werden INGLORIOUS im klassischen Hard Rock verortet und beim Name Dropping kommen Vergleiche zu WHITESNAKE oder BAD COMPANY auf. Das Quintett taucht den 70er-Jahre-Ansatz in ein zeitgenössisches Gewand, und setzt mit “Messiah“ das erste Ausrufezeichen. “Medusa“ oder “Do You Like It“ entführen den Hörer von der Melodie in vergangene Zeiten und ein Vergleich zu BAD COMPANY oder FREE ist durchaus passend.

Allerdings gibt es auch reichlich Leerlauf und Füllstoff auf der LP. Der Einstieg mit “She Won’t Let You Go“ überzeugt wenig. Gleiches gilt für “Eye Of The Storm“, “My Misery“ oder “We Will Meet Again“. Die Teile laufen nebenher runter, reißen aber nicht wirklich mit. “He Will Provide“ kommt zunächst flott um die Ecke, verliert sich im weiteren Verlauf in Mid-Tempo-Passagen und Gitarrensoli. So lässt das gute Stück seinen anfänglichen Charme und reiht sich in dem Topf der Tracks mit dem Prädikat Durchschnitt ein.

INGLORIOUS – zu selten mitreißend

“We Will Ride“ von INGLORIOUS knüpft leider nicht an die ersten beiden Longplayer an. Es wirkt ein wenig, als sei die neu zusammengestellte Band um Nathan James und Drummer Phil Beaver noch in der Findungsphase unterwegs. Erschwerend kommt hinzu, dass wegen der erzwungenen Bühnenabstinenz aktuell nur die Studioarbeit bleibt. Hier hätte die Band sich eventuell etwas mehr Zeit lassen sollen, um bei dem ein oder anderen Titel eine gute Prise an Kreativität unterzubringen. Am Ende ist zu viel Stangenware auf dem Langeisen, was man so oder so ähnlich zu oft gehört hat.

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23.03.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

Der metal.de Serviervorschlag

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