Insane Diary - Insane Diary

Review

INSANE DIARY aus der Nähe von Heidenheim, Baden-Württemberg, legen mit ihrer eigen produzierten EP „Insane Diary“ nun ihre erste Veröffentlichung vor.
Progressive Metal mit Death-Metal-Einschlag soll es sein. Danach schaut es nicht aus und hört es sich auch nur bedingt an.

Das Cover lässt eher Gothic Metal vermuten, während der Schriftzug auf Old School Thrash oder Heavy Metal verweist. So weit das Ersichtliche. Musikalisch sind die vier Jungs allesamt gut bei der Sache, versuchen sich allerdings an einer anfangs eher komisch wirkenden Mixtur. Grob gesagt: SYSTEM OF A DOWN mit deutlichem Metalcore-, Thrash- und auch mal Death-Metal-Einschlag. Also einfach mal alles in einen Pott geschmissen, was solche Jungspunde interessieren dürfte.
Der SYSTEM OF A DOWN-Anteil lässt sich dabei hauptsächlich bei den Melodien in den Refrains und den cleanen Gesangspassagen ausmachen. Nichts desto trotz versuchen INSANE DIARY hierbei ihren eigenen Weg zu gehen und aus diesem Mischmasch einen eigenen Stil werden zu lassen, was ihnen auch weitestgehend gelingt – an manchen Stellen ist der Einfluss von SOAD meines Erachtens allerdings merklich zu hören. Hier und da holpert das Songwriting zwar noch etwas, aber die vier Jungens sind auf jeden Fall in die richtige Richtung unterwegs. Die Mixtur scheint auch so schon gut anzukommen, anders lassen sich die ganzen Konzerte (u.a. als Support für END OF GREEN, MACHINEMADE GOD und DEADLOCK) nicht erklären. Die Produktion der Platte ist auch nicht von schlechten Eltern, recht satt und für eine „Demo“-EP definitiv mehr als ausreichend.

Wer seinen vergangenen Helden SOAD nachtrauert und gern auch über den Tellerrand in Richtung Metalcore, Thrash- und Death Metal schaut, dem kann man diese EP nur wärmstens empfehlen. Alle anderen können getrost mal ein Ohr riskieren, INSANE DIARY könnten durchaus frischen Wind in die bestehenden Stil-Schubladen bringen. Laut der bandeigenen MySpace-Seite werden nur wenige Exemplare der EP käuflich zu erwerben sein, also zugreifen so lange es noch gilt! Ich bin auf jeden Fall gespannt, was uns in Zukunft noch aus Heidenheim erwarten wird.

16.10.2008

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