K3 - Garden Of Death

Review

K3 aus Ungarn sind nicht zu verwechseln mit K2, dem Projekt des ehemaligen EUROPE-Gitarristen Kee Marcello, sondern sind eine völlig anders geartete Band, die sich auf instrumentalen Metal spezialisiert hat. Auf Songtitel hat man konsequenterweise gleich verzichtet und die Songs schlicht mit römischen Ziffern durchnummeriert. Ist „I“ noch ein vergleichsweise simpler Rocker, so ziehen K3 auf „II“ ganz andere Register. Das Ergebnis ist ein verschachtelter mit zahlreichen Breaks ausgestatteter Song. „IV“ beispielsweise ist ein Metal-Monster, das sich gewaschen hat. Das riffbetonte „III“ verfügt über ein starkes Bass-Solo, das die ansonsten schwere Songstruktur angenehm auflockert. Auch wenn hier und da ausufernde Soli geboten werden, kann man nicht von einer zusammenhanglosen Anhäufung technischen Könnens sprechen, sondern alles ist in erster Linie songdienlich, was das Hören deutlich erleichtert. Frickelfreunde kommen dennoch beispielsweise beim teils symphonisch angehauchten „VIII“ deutlich auf ihre Kosten. Diesen Song kann man getrost als repräsentativen Anspieltipp durchgehen lassen.

„Garden Of Death“ ist somit sicherlich immer noch nichts für den Gelegenheits-Metaller, besitzt aber streckenweise recht gute Ideen und verfügt über eine bemerkenswerte abgeklärte Umsetzung, die wahrlich keine Wünsche offen läßt. Lediglich der Sound ist streckenweise ein klein wenig zu dumpf, aber immer noch im akzeptablen Bereich. Das düster-schaurige Artwork passt zudem wie bestellt auf die teils sehr „schwere“ Musik. Freunde instrumentaler Klänge sollten ruhig mal ein Ohr riskieren. K3 rocken auf alle Fälle.

09.10.2009

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