Letzte Instanz - Ehrenwort

Review

Galerie mit 20 Bildern: Letzte Instanz - MPS Speyer 2019

Eine Band gibt mit Werk Nummer 14 in der bisherigen Diskografie sein „Ehrenwort“. Mit ihrem eigenen Style, welches das Sextett gerne als Brachialromantik bezeichnet, bewegen sich LETZTE INSTANZ seit mehr als 20 Jahren zwischen deutschsprachigen Gothic- und Dark Rock sowie Mittelalter- und Folk Rock. Die Produktion erfolgte während der Pandemie und war für die Musiker, welche in verschiedenen Städten der Republik zu Hause sind, eine weitere Herausforderung.

„Ehrenwort“ entstand mit Negativtest und Abstand

Lyrisch hinterlässt die Pandemie in den 13 Tracks ihre Spuren. Freundschaft, Zusammenhalt und die Community rücken in den Mittelpunkt. Dinge, welche während der Kontaktbeschränkungen in den letzten Monaten gelitten haben.

Der Titeltrack liefert die typischen Trademarks von LETZTE INSTANZ. Cello, Violine und elektronische Spielereien aber auch mal ein harter Riff prägen den Track mit einem eingängigen Refrain. „Entzündet Die Feuer“ dürfte bei den geplanten Livekonzerten gesetzt sein, ein Song zum Mittanzen und Mitsingen. „Du Bist Nicht Verloren“ und „Unsere Fahnen“ sorgen für eine Spur mehr Romantik und Melancholie inklusive einer klaren Botschaft ohne prollig oder mit erhobenem Zeigefinger um die Ecke zu kommen. „In Deiner Spur“ holt das Thema der Zweisamkeit auf den Tisch und dürfte die Feuerzeuge bei der angekündigten Tour zum Glühen bringen.

Den bekannten Sound von LETZTE INSTANZ liefern „Retter der Träume“ inklusive dem Interlude „Illusion“, „Santa Aurelia“ oder „Zeig Uns Dein Licht“. „Meine Welt“ integriert einen Kinderchor, was zunächst etwas deplatziert wirkt. Im Rahmen der Lyrics ergeben die singenden Kinder bezüglich der gemeinsamen Welt jedoch Sinn. „Vogelfrei“ spricht die gesellschaftliche Problematik im Sinne des bekannten Rosa-Luxemburg-Zitats an, „Fels In Der Brandung“ tendiert etwas mehr in Richtung Folk- und Mittelalter Rock und wird mehr von Cello und Violine geprägt. Das Thema Lebensende darf nicht fehlen und wird tiefgehend mit „Bis Zum Letzten Tag“ im LETZTE INSTANZ-Style abgearbeitet.

Alles beim Alten bei LETZTE INSTANZ?

Auf „Morgenland“ folgt „Ehrenwort“. Die selbsternannten Brachialromantiker liefern lyrisch fantasievolle und exzellent gemachte Texte. Musikalisch bleiben die Herren genau dort, wo ihre Stärken liegen und was seit mehr als 20 Jahren die Trademarks der Band sind. Zwischen Mittelalter- und Dark Rock ist das Sextett unterwegs und kredenzt seiner Fanbase eine weitere starke Scheibe, welche seine Ecken und Kanten in den Lyrics besitzt. Einen Ausfall haben die Herren auf „Ehrenwort“ genauso vermieden wie große Experimente oder Veränderungen.

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05.11.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

Der metal.de Serviervorschlag

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