Restless Spirit - Restless Spirit

Review

Soundcheck Mai 2026# 3

RESTLESS SPIRIT haben sich in den letzten Jahren einen guten Ruf als Stoner-/Desert-/Heavy-/Doom-Band erspielt. Höhepunkt dieser Entwicklung war das letzte Album „Afterimage“. Nun kommt einfach „Restless Spirit“.

Einfach „Restless Spirit“

Das vierte Album hat die Gruppe aus Long Island, New York, einfach selbstbetitelt. RESTLESS SPIRIT sind mehr als offensichtlich angekommen und fühlen sich da, wo sie stehen, sehr wohl. Das Trio feiert seinen Sound, eine stimmig kraftvolle Mischung aus bodenständigen Einflüssen aus Birmingham wie schnörkelloser New Yorker Attitüde. Puristisch und aufs Wesentliche konzentriert, kommen die Songs schnell und ohne Umwege auf den Punkt.

Puristisch und aufs Wesentliche konzentriert

Die tiefgestimmt dröhnende Gitarre liefert kraftvolle wie intensive Arschtritt-Riffs, dazu etwas psychedelischer Fuzz und klassische Soli, präsent wie geschmeidig pumpender, frei rockender Bass und präzise groovende wie versiert vielseitige Schlagzeugrhythmen. Und zwischen all dem trockenen Desert und Stoner, dem traditionellen Heavy und Doom, gesellen sich immer wieder progressive Klänge, wenngleich diese auf dem aktuellen Album etwas zurückgenommen wurden. Das sind die bekannten Zutaten, mit welchen RESTLESS SPIRIT technisch versiert einerseits ihre Inspirationsquellen immer wieder durchscheinen lassen, gleichzeitig aber auch einen recht eigenständigen Sound fahren. Und auf ihrem aktuellen Album auf die Spitze treiben und damit vor vielen ähnlich gelagerten Bands die Nase vorn haben.

Der Opener „The Burning Need“ ist ein gutes Beispiel dafür. Hier kombinieren RESTLESS SPIRIT Stoner mit NWOBHM und dazu moderner Post Rock. Kernige Riffs, mächtige Grooves, swingendes Schlagzeugspiel, einprägsame Melodien, emotionaler Gesang, harmonisch wie kraftvoll.

RESTLESS SPIRIT zeigen auf ihrem neuen Album all ihre Facetten: Dickes Riff New York Style in Kombination mit hochfliegendem Gesang in „Hallowed“, Midtempo-Groove mit ansteigender Atmosphäre und psychedelischen wie progressiven Elementen in „Red In Tooth And Claw“ oder auch das von ruhiger Akustikgitarre eingeleitete und sich dann in schweren Stoner/Doom mit leidenschaftlichem Gesang entwickelnde „Desire Lines“.

Die eingängig melodische Seite hören wir im Ohrwurm „Desolation’s Wake“, dann das zarte Akustik-Instrumental „Ember“ als Ruhepol, gefolgt vom kraftvoll vernichtenden Doom-Brocken „Time And Distance“. Im abschließenden, breiter angelegten epischen „Phantom Pain“ bringen RESTLESS PAIN in fast 9 Minuten Spielzeit nahezu alle stilistischen Feinheiten ihres Sounds.

Alle stilistischen Feinheiten ihres Sounds

Das Power-Trio bündelt seine Stärken und bietet Abwechslung sowie eine gute Balance zwischen kraftvoller Wucht, eingängiger Melodik und ruhigeren Momenten. RESTLESS SPIRIT kulminiert.

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08.05.2026

Geschäftsführender Redakteur (stellv. Redaktionsleitung, News-Planung)

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