Magnus Karlsson's Free Fall - We Are The Night

Review

Möchte man die Projekte aufzählen, in die Magnus Karlsson bereits involviert war, müsste man einen Almanach herausbringen. Die wichtigsten Stationen seiner Karriere sind zweifelsohne die Mitarbeit bei PRIMAL FEAR und BOB CATLEY. Unter dem Banner MAGNUS KARLSSON’S FREE FALL erscheint mit “We Are The Night” das dritte abendfüllende Album.

Keine Experimente – MAGNUS KARLSSON’S FREE FALL

“Hold Your Fire” beeindruckt durch ein episches Intro, das dem Zuhörer auch während des Tracks immer wieder begegnet. Ein kraftvoller Beitrag, der sich im typischen Power-Metal-Tempo bewegt, ohne dabei langweilig zu wirken. Mit “Kingdom Falls” begibt sich die Band auf altbekannte Wege. Hier wurde auf Nummer sicher produziert. Keine Experimente, sondern gradliniger Metal, der allerdings wenig Wiedererkennungswert bietet.

Ein Titelsong sollte im besten Fall das Herzstück einer Veröffentlichung sein. Leider kann “We Are The Night” nur halb überzeugen. Das Tempo passt zwar, allerdings fehlt ein mitsingbarer Refrain, der den Hörer in seinen Bann zieht. Die gewisse Portion Unverwechselbarkeit wird auch in diesem Beitrag schmerzlich vermisst. Das können die Herren einfach besser. Bei “Queen Of Fire” kommt es zu einem Gastauftritt der BATTLE BEAST-Frontfrau Noora, die auch hier eine sehr gute Figur macht. Diese Stimmgewalt will man einfach immer hören. Auch wenn der Song einige Schwächen hat, so haut Noora wieder einmal eine Höchstleistung am Mikrophon raus und erschafft einen angenehmen, eingänglichen Track, der perfekt funktioniert. Endlich wird das Album den Erwartungen doch noch gerecht.

“Dreams And Scars” punktet mit Geschwindigkeit und Härte, die man bei den meisten Vorgängern vergeblich suchte. Ein großartiger Beitrag, der Magnus Karlsson neue Fans bescheren wird. Zeitloser Metal, der einfach zu jeder Stimmungslage passt und dabei auch noch Spaß macht. Auch “All The Way To The Stars” brettert gut los und nimmt den Zuhörer direkt mit auf eine wahre Achterbahnfahrt, die zwischen Epic und Power Metal pendelt und eine unglaublich kraftvolle Stimmung erschafft, wie man sie sonst nur von den bekannten Szenegrößen erwarten würde.

“One By One” ist der Anspieltipp dieser Platte. Coole Vocals und ein unbeschreiblicher Charme sorgen für das typische Metalfeeling, das die Lust auf Konzerte und Festivals immer weiter steigert. Mit der Powerballade “Far From Over” beschließt die Band dieses Album. Gefühlvoll und kraftvoll zeigen sich die Musiker bei diesem Rausschmeißer. Ein echter Diamant, der sich erst zum Ende der Spielzeit in das Gedächtnis der Fans einbrennen wird.

Aus dem Dunkel ins Licht – “We Are The Night”

Leider kann der erste Teil dieser Platte einfach nicht überzeugen, dafür knallt Teil Zwei umso mehr. “We Are The Night” lebt durch die unterschiedlichen Gastsänger, die den Kompositionen von Magnus Karlsson ihren eigenen Stempel aufdrücken. Für Fans, die sich gerne etwas näher mit Metal beschäftigen ist dieses Album eine Empfehlung. Große “Hits” sucht man hier allerdings vergebens.

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10.08.2020

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