Midnight Eternal - Midnight Eternal

Review

Die US-amerikanische Symphonic-Metal-Band MIDNIGHT ETERNAL veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debüt-Album. Im März 2014 trafen sich Musiker der Band OPERATIKA und gründeten die Band, indem sie die Sängerin Raine Hilai in die Band aufnahmen. Kurz darauf wurden auch schon erste Demo-Songs aufgenommen und zahlreiche Shows neben musikalischen Vorbildern und Szene-Größen wie KAMELOT, SONATA ARCTICA oder DELAIN gebucht.

„‚Till The Bitter End” ist ein passender Opener und überzeugt vor allem in der ersten halben Minute mit einem mächtigen instrumentalen Intro und einem dezent eingesetzten Chor. Mit „Signs Of Fire” folgt ein sehr eingängiger Song, bei dem Raine das Mikrofon mit ihren Bandkollegen teilt. Die Vocals werden auch in der gelungenen Ballade „The Lantern” mehrfach besetzt. Dieser ruhige Song weiß hauptsächlich durch den Einsatz der Akustik-Gitarre und harmonischen Synthie- und Orchester-Parts zu beeindrucken. Generell sind die Kompositionen der fünf Musiker auf fast allen Songs des Albums auf hohem Niveau, was vor allem bei „When Love And Faith Collide” und „Silence” mehr als deutlich wird. Hier überraschen MIDNIGHT ETERNAL mit virtuosen Keyboard- und Gitarren-Soli, wie sie STRATOVARIUS hätten nicht besser spielen können.

Einzig die beiden Songs „Believe In Forever” und „Like An Eternity” können das musikalische Niveau nicht halten. Ihnen fehlt eine packende Melodie, eine Hook, die bei den anderen Songs stets vorhanden ist. Auch die gesangliche Leistung von Raine weist bei manchen Liedern leichte Schwächen auf, klingt etwas dünn und der theatralische fast schon opernhafte Ausdruck fällt in den Hintergrund. Am stärksten fällt dies auf, vergleicht man den Gesang des Openers mit dem darauf folgenden Song „Repentance“. Aber manchmal machen gerade diese Schwächen den Charme eines Debüt-Albums aus… Man denke an NIGHTWISH’s Erstlingswerk „Angels Fall First“.

Letzlich liefern MIDNIGHT ETERNAL ein überzeugendes und musikalisch durchdachtes Debüt ab… ein funkelnder Stern am symphonischen Mitternachtshimmel.

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21.04.2016

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