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Obscenity - The 3rd Chapter

Review

Endlich mal ein Death Metal-Scheibchen, das wieder so richtige Spaß macht! Mit ihrem dritten Output ziehen die Oldenburger so ziemlich alle Register des Death Metals. So mischt sich schon beim ersten Track „Disgrace Over You“ derbes Geprügel mit einem schönen Refrain, bei dem eine Frau mitsingt, was jedoch keineswegs an irgendwelche Gothic-Trendreiterei erinnert. Vielmehr wird hier der brutale Death Metal, der von meist schnelleren Parts und genialen Riffs dominiert wird, mit einigen melodiösen Stellen versehen, was die Qualität dieser Platte noch erhöht. Die Stimme ist gut tief, bleibt aber variabel und paßt sich dem Kontext an. Die Songs sind eingängig, aber nicht simpel und stets abwechslungsreich. Und da die Produktion auf das Heftigste knallt, sollte jeder, der etwas für Death Metal übrig hat, diese Platte sofort kaufen. Mir hat sie gezeigt, wie genial Death Metal auch heute noch sein kann und beweist, daß dieses Genre entgegen aller Unkenrufe im Underground mehr als lebendig ist! Anspieltips: „Sensation Mongering“, „Abducted And Gutted“, „Schattenspiele“

20.01.1997

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