Paganizer - Promoting Total Death

Review

Das schwedische Trio Paganizer, 1998 gegründet, legen mit „Promoting Total Death“ ihr nunmehr zweites Full-Length-Album vor. War ihr Debutalbum „Deadbanger“ aus dem Jahre 1999 noch eher in thrashigeren Gefilden angesiedelt, frönen Rogga (b/v), Dea (g) und Matthias (d) nun lupenreinem Death-Metal, bei diesem programmatischen Albumtitel eigentlich keine Überraschung. So weiß dann auch gleich der die Platte eröffnende Titeltrack mit tiefen, treibenden Gitarren, gut passenden Tempowechseln, einerseits derben Gegrowle und andererseits verzerrtem Gekreische Roggas zu gefallen. Noch dazu ist das ganze recht ordentlich produziert, wenn auch ab und an die Snare etwas nervt. Nichtsdestotrotz nimmt das Niveau dieses Outputs nun leider von Song zu Song ab. Dabei werden aber keinesfalls die Lieder schlechter, sie hören sich alle nur verdammt gleich an, was recht schnell Langeweile aufkommen lässt. Manchmal unterscheiden sich die Riffs des vorangegangen Stücks nicht wirklich erkennbar von denen des folgenden. Somit hat Paganizers „Promoting Total Death“ nach erstaunlich wenigen Hördurchlaufen schon sehr grosse Abnutzungserscheinungen. Unterstützt wird dies noch dazu dadurch, dass die einzelnen Stücke sehr simpel strukturiert und vorhersehbar sind. Dies ist nun trotzdem beileibe kein überaus schlechtes Album, nur fehlt das gewisse Etwas, das Paganizer aus der grauen Masse der Underground-Death-Metal-Bands abhebt, da das Potenzial dazu ohne weiteres vorhanden ist. Es müsste nur vollständig ausgeschöpft werden. Dann sähe ich auch keine Probleme für diese schwedische Band, in die oberen Ligen des Death-Metal aufzusteigen.

16.09.2001

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