Shadow Kingdom - Eyes Of Pain

Review

Aus dem US-Bundesstaat Connecticut kommen SHADOW KINGDOM und agieren offiziell als Duo. 2013 gegründet litt die Band vor allem unter starker Fluktuation. Deshalb gab es bislang nur eine EP mit Namen „The Reflection“. Für die Debüt-LP wurden mit Nick Bellmore an den Drums (TOXIC HOLOCAUST, DEE SNIDER) und Bassist Jeff Curtiss (OBSESSION) zwei Gastmusiker rekrutiert. Das Ergebnis nennt sich „Eyes Of Pain“ und ist primär im klassischen Heavy Metal beheimatet.

Eyes Of Pain – US-Metal mit Gastmusikern

Wer bei der Ansicht des Cover Artworks an George Floyd und die Rassismus-Debatte in den USA denkt, ist bezüglich der lyrischen Ansätze auf dem richtigen Weg. Dass es in den USA, speziell im Underground, andere Ansichten als die eines Jon Schaffers gibt, erläutern auch PHARAOH im metal.de Interview.

Nach dem instrumentalen Intro „Absolution“ überrascht der Titeltrack mit einem starken Thrash-Einfluss, welcher der Nummer ein kräftigen Härteschub verleiht, ohne die True-Metal-Vibes zu verlieren. „Until Death“ schlägt ähnliche Töne an, der Refrain kommt rund und eingängig rüber und wird von schneller und auch mal angeschwärzter Saitenarbeit umrahmt. „Reject Hell“ reduziert den thrashigen Einfluss und mit schnellem True Metal und eingängigen Refrain geht es zu den auf ein klassisches Metal-Album gehörenden balladesken Tönen bei „Winter Dancers“. Der Fokus liegt auch hier wieder auf dem Refrain, welcher durchaus Ohrwurmqualität besitzt. Im zweiten Teil des Songs zieht die Band das Tempo an und der balladeske Part mixt sich mit schnellen Rhythmen. Zum bekannten Thrash-Speed-Heavy-Metal-Mix geht es mit „Broken Touch“, „Awakened In My Mind“, „Ugly Truth“ und „Nightmare Beyond“, bevor das instrumentale Outro „Reckoning“ den Schlusspunkt auf der Scheibe setzt.

SHADOW KINGDOM verpacken klassische Töne in eine härtere Gangart

„Eyes Of Pain“ von SHADOW KINGDOM kommt nicht mit den großen Innovationen daher, sondern orientieren sich an den traditionellen Tönen des US-Metal. Diese Grundsubstanz wird mit thrashigen und speedigen Passagen angereichert, so dass man einen stärkeren Härtegrad aufweisen kann als die Masse der Produktionen. Technisch sind die Tracks eher old school und des Öfteren unrund in den Übergängen mit einfach gehaltener Saitenarbeit. Menschen, welche sich im Thrash der 80er und 90er genauso zu Hause fühlen wie bei VICIOUS RUMORS, HELSTAR oder RIOT, sollten die Scheibe antesten.

20.06.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

Der metal.de Serviervorschlag

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