Skyconqueror - Under The Pentagram

Review

In drei Jahren feiern SKYCONQUEROR aus Münster und dem umliegenden NRW ihren zwanzigsten Geburtstag. Bis dahin ist es noch etwas hin und zur Überbrückung schickt die Band um Gitarrist Jan Tappert und Drummer Carsten Stiens mit “Under The Pentagram” noch schnell ihre fünfte Veröffentlichung hinaus in die Welt des True Metal.

True Metal ist genau das Steckenpferd von SKYCONQUEROR und aus diesem Korsett brechen sie auf “Under The Pentagram” selten bis gar nicht aus. Hinzu kommen ein paar dezente NWoBHM- und JUDAS PRIEST-Einflüsse, die das Quartett auf seinem neuen Album verbrät. Gerade was auch den Gitarrensound angeht fühlt man sich bei Stücken wie “Horsemen Of The Grail” wohlig an die Pionierzeit des Heavy Metal erinnert. Damit fahren die Münsterländer zwar keinen originellen Sound, ein interessantes Potpourri kann so aber dennoch entstehen. Genau hier liegt aber auch das Problem von “Under The Pentagram”. SKYCONQUEROR verstehen es trotz der vielen Jahre Undergroundzugehörigkeit nicht, ihre Songs durch packende Spannungsbögen in Szene zu setzen. Nummern wie der Opener “Monolith” oder “Running High” (bester Song der Platte) haben zweifelsfrei gute Ansätze, doch wirken die Riffs und Hooks nicht zu Ende ausarrangiert. Verglichen mit diversen Szenegrößen wie GRAVE DIGGER oder auch UNREST (R.I.P.) fehlt es den Kompositionen der Jungs leider an Esprit. Musikalisch ist “Under The Pentagram” durchaus gut gemacht, alleine der ‘Aha’-Effekt bleibt über die komplette Spielzeit aus. Wenn sich jetzt noch, wie im Fall des überflüssigen (weil langweiligen) Instrumentals “Through Different Eyes” oder das völlig uninspirierte “Fallen Rainbow Warrior”, Totalausfälle auf dem Album befinden, lässt sich schwer ein positives Fazit ziehen. Vor allem deshalb, weil das Gros der Songs nett vor sich hin plätschert, aber nicht wirklich um Aufmerksamkeit ringt.

Das ist in der Endabrechnung selbst für eine Undergroundplatte zu wenig. Es tut mir wirklich leid, aber “Under The Pentagram” hat nur ganz wenige Momente, die den Hörer aufhorchen lassen. Demgegenüber steht einfach zu viel Mittelmaß, so dass ich hier höchstens eine Empfehlung für Leute aussprechen kann, die wirklich alles mit dem Stempel ‚True Metal‘ sammeln.

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23.07.2014

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