Slaughterday - Ancient Death Triumph

Review

Galerie mit 12 Bildern: Slaughterday auf dem Summer Breeze Open Air 2016

Spätestens seit ihrem zweiten Album „Laws Of The Occult“ sind SLAUGHTERDAY eine Instanz in der einheimischen Death-Metal-Landschaft. Nun liegt mit „Ancient Death Triumph“ der dritte Longplayer der zwei Nordlichter vor und sie schwingen ein weiteres Mal den Old-School-Todeshammer.

SLAUGHTERDAY – Auf Horrorfahrt mit dem Todeshammer

Was sofort ins Auge fällt, ist das leicht veränderte Logo, welches auch schon auf der EP „Abattoir“ aus dem Jahr 2018 zu sehen war. Die Tentakel und die Cthulhu-Symboliken sind verschwunden, was ein Hinweis darauf ist, dass der H. P. Lovecraft-Bezug abgenommen hat. Der allgemeine Horrorbezug bleibt aber erhalten, was schon beim stilsicheren Cover, gezeichnet vom großartigen Adam Burke, deutlich wird.

Der Sound hat sich dagegen so gut wie nicht geändert. SLAUGHTERDAY pflegen die Tradition und holzen ihr tödliches Old-School-Brett, welches irgendwo zwischen AUTOPSY, MASSACRE und DEATH angesiedelt ist und mischen hier und da noch etwas Schweden-Death hinzu. Das klingt jetzt simpel und ist es auch, aber nur wenige Bands schaffen es, diesen Stil so perfekt in Szene zu setzen wie SLAUGHTERDAY.

Auf „Ancient Death Triumph“ sitzt jedes Riff, jede Double-Bass-Attacke, jeder Break und jeder Basslauf. Das ganze Songwriting wirkt einerseits so wunderbar old school, dass es einem Freudentränen in die Augen treibt, andererseits wirkt es aber auch alles so frisch und locker, dass man gar nicht merkt, wie schnell die knapp 41 Minuten vorbei sind. Überall bemerkt man Referenzen zu Klassikern, ohne dass es abgekupfert wirkt. Vielmehr wird sich hier voller Passion tief vor dem Genre verbeugt. Doomige Walzen wie „Expulsed From Decay“ oder „Spawn Of The Incubus“ sind hier genauso zu finden wie auch flottere Nummern. Alles wirkt aus einem Guss und es macht einfach Spaß, sich dieser Platte zu widmen.

Wie auch bei den beiden vorherigen Longplayern, gibt es auch auf „Ancient Death Triumph“ ein Cover als Schlussnummer. Nach „The Ghoul“ von PENTAGRAM und „Plunging To Megadeath“ von HALLOWS EVE fiel diesmal die Wahl auf „Thumb Hang“ von ANVIL, welchen SLAUGHTERDAY absolut würdig in ihr Universum übertragen haben.

„Ancient Death Triumph“ oder: Wieviel Old School ist noch möglich?

Eines haben SLAUGHTERDAY hier ein weiteres Mal eindrucksvoll bewiesen: Es ist auch 2020 möglich, absolut frische, mitreißende Old-School-Death-Metal-Alben zu schreiben, ohne dass es altbacken wirkt. Ohne großen Firlefanz erschaffen sie eine sowohl mächtige, dreckige, als auch zugängliche Death-Metal-Scheibe, welche nicht nur Genreliebhabern ans Herz gelegt gehört: Dieser Platte weniger als 8 Punkte zu geben, wäre schlichtweg eine Frechheit.

Review von Thomas Mahnke

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13.12.2020

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