Stass - Songs Of Flesh And Decay

Review

Felix Stass, welcher den meisten als Frontgrunzer von CREMATORY bekannt sein sollte, verdingt sich seit ein paar Jahren nebenberuflich als Bandleader seines eigenen Death-Metal-Projekts, welches passenderweise seinen Nachnamen trägt. Gut, originell ist das nicht, aber damit ist er auch nicht der Einzige, der sich einen prominenten Counterpart holt und ihn aus der Namensgebung ausschließt. In diesem Fall hat sich Stass, der eigentlich Gerhard heißt und als gelernter Koch arbeitet, den Workaholic Rogga Johanssson (u.a. PAGANIZER, RIBSPREADER, JOHANSSON & SPECKMANN) dazu geholt um gemeinsam mit ihm sein eigenes Todesblei-Süppchen zu kochen.

STASS – Wenn der Sensenmann zwei Mal klingelt

„Songs Of Flesh And Decay“ ist nach dem 2017 erschienenem „The Darkside“ bereits das zweite Werk von STASS. Musikalisch ist der Schwedentod-Einfluss Johanssons eindeutig der Hauptwegbereiter, der Gitarrensound sägt – teilweise schon etwas zu krass in den Vordergrund gemischt – alles in Grund und Boden. Die Devise ist klar, beim Boss-HM-2-Pedal müssen alle Regler nach rechts gedreht sein.

Im Vergleich zum direkten Vorgänger fällt durch das veränderte Mixing der Vocals fällt Felix‘ doch recht starker, deutscher Akzent nicht mehr so auf. Die Lyrics und Songtitel sind natürlich typisch Death Metal, aber, sind wir mal ehrlich, wegen den Lyrics hört wohl kaum einer dieses Genre. Und, nachdem man sich an den etwas übersteuerten Gitarrensound gewöhnt hat, kommen da doch ein paar Lieder mit durchaus memorablen Passagen, wie zum Beispiel „Sounds Of Terror“, hervor. Insgesamt brettern die 35 Minuten aber recht unauffällig an einem vorbei.

„Songs Of Flesh And Decay“ – Für die tägliche Dosis Buzzsaw-Sound

Wer metal.de aufmerksam verfolgt weiß, dass es nicht viele CREMATORY-Fans in der Redaktion gibt. Deswegen ist STASS als Nebenprojekt aber nicht zu verteufeln. Klar, Innovation sucht man hier vergebens, hier haben ein deutscher Frontgrunzer und ein schwedischer Gitarrist ein schwedisches Death-Metal-Album erschaffen. Nicht mehr und nicht weniger. Alle, die also ihre tägliche Dosis Schwedentod brauchen, können sich auch STASS ins Regal stellen.

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08.02.2021

Unguided we were, Unguided we will be.

Der metal.de Serviervorschlag

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