T666 - Troops Of Satan

Review

Es gibt Momente, in denen stellt man sich die Fragen „Womit habe ich das verdient? Wieso bin ich nicht einfach beim gewöhnlichen Konsumieren der Musik gegblieben und tue mir diese Qual als Rezensent an? Wieso muß gerade ich diesen Müll besprechen?“ Nun, bei der Single-CD „Troops of Satan“ der Australier T666 trifft diese Frage mehr zu, denn je. Sicherlich entwickelt sich nicht jede CD, die dieser Tage auf den Markt kommt zum absoluten Highlight aber die drei Lieder mit solch primitiven Titeln wie „Comrades in slaughter“, „Execute all christians“ und „Smash the cross“, die sich auf der mir vorliegenden 10minütigen Scheibe befinden, gehören definitiv zum Schlechtesten, was ich seit langer Zeit gehört habe! Hier ist absolut kein musikalisches Potential vorhanden, es wird schlichtweg drauflosgeschrubbt, gegrunzt und geknüppelt. Wenn das Schlagzeug (die Doublebase klingt nach einem Computer) Gas gibt, hört man von der restlichen Musik (oder besser gesagt: „Aneinanderreihung von Tönen“) nichts mehr. Das ist vielleicht auch besser so, sonst würde der Konsum an Kopfschmerztabletten bei denjenigen, die dich dieses stupide Gebolze anhören müßten, rapide ansteigen. Der Gesang (besser: „Kneipengegröhle“) hört sich an, wie durch das Klo gespült und handelt von töten, massakrieren, zerstören, sexueller Belästigung von Kindern (kein Witz!), töten, töten und nochmals töten. Mal im Ernst, dies ist die allererste CD-Kritik die ich schreibe, ohne mir die Scheibe davor mehrfach, ausführlich angehört zu haben. Man hält es ganz einfach nicht aus, noch nicht mal im Vollrausch; ich habe es probiert! Was gibt es sonst noch zu sagen? T666 (der Name ist fast so genial wie Eure „Musik“, Jungs!) wurden erst Ende letzten Jahres gegründet und bei dieser Veröffentlichung handelt es sich scheinbar um eine Eigenproduktion. Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn sich eine Plattenfirma gefunden hätte, die in diese Band auch nur einen Pfennig investiert. So, mehr Worte hat „Troops of Satan“ definitiv nicht verdient und so weise ich hier ausdrücklich daraufhin, die Finger von diesem Tonträger zu lassen, denn spätestens mit den eindeutigen, Hakenkreuz-ähnlichen Symbolen die man überall im Booklet findet oder dem bereits erwähnten Geblubber um töten, exekutieren, vergewaltigen, usw. disqualifiziert man sich selbst. Auf der offiziellen T666 Website gibt es Hörproben im mp3-format, dort kann sich also jeder selbst davon überzeugen. Ich möchte aber keine Klagen hören, schließlich habe ich Euch gewarnt!

29.11.1999

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3 Kommentare zu T666 - Troops Of Satan

  1. Nachtschwalbe sagt:

    Ich habe die CD noch nicht gehört,aber eine Band mit solchem Namen bzw. Albumtitel und derartigem textlichen Inhalt kann ja wohl nur abgrundtief erbärmlich scheisse sein!

  2. bishop sagt:

    Also, ich hab mir mal einen sample auf der t666 page angehört…ich kann nur sagen einfach nur bullshit ! Wer sich diese CD kauft ist echt bescheuert….ausserdem ist der t666 schriftzug mit der QUAKE font gemacht 😉 alles n´bisschen arm…also Finger weg ! bishop

  3. InsaneFetus sagt:

    Also ich find an und für sich nix schlimmes daran den Font von Quake (is anscheinend ihr lieblingsspiel, da steht was davon auf der hp) zu benutzen. Den Sound find ich für ein Demo echt schon sehr gut, der Drummer fährt schon ordentlich dahin, da kann noch was draus werden. (Aber wie oft hat man sich das nicht schon gedacht ;))

    6/10