Taskforce Toxicator - Countdown To Death

Review

Soundcheck September 2026# 6 Galerie mit 6 Bildern: Taskforce Toxicator - Revolt! 2022 in Hamburg

Es gibt in der metal.de-Redaktion einige Musiker. Damit meinen wir nicht „Kollege Protzak versucht uns nachts um halb 3 auf dem Burning Q mit Ausdrucksgesang zu erklären, warum „No Prayer For The Dying“ die beste MAIDEN ist“-Musiker, sondern wirklich fähige Gitarrenhelden. Kollege Dominik Rothe spielt in einigen Thrash-Kapellen Gitarre – darunter auch TASKFORCE TOXICATOR, die nun ihr zweites Album vorlegen. „Countdown To Death“ hat ein ebenso geschmackssicheres Artwork spendiert bekommen wie das Debüt „Laser Samurai“ und einige Lieder davon durften wir bereits live erleben. Wie schlägt sich das Ding aus der Konserve?

TASKFORCE TOXICATOR sind herrlich old-school

Intro? Progressivität? Moderne? Nein, davon wollen TASKFORCE TOXICATOR auf ihrem zweiten Silberling nichts wissen und treten das Gaspedal mit dem Livehit „The Necromancer“ direkt durch. Doch wer glaubt, damit sei das Ende der Fahnenstange erreicht, sei eines Besseren belehrt: Auf den folgenden zwölf Liedern gibt uns die Band aus Münster und umzu eine Lehrstunde darin, was es heißt, wenn Thrash- und Speed Metal miteinander eine Symbiose eingehen.

Dabei ist der Sound klar und differenziert, aber trotzdem herrlich old-school. Das Ding prügelt aus den Boxen wie ein Thrash-Album aus den frühen Neunzigern aus den USA – auf den übertriebenen Hall wird dabei allerdings verzichtet. Dafür hat Sänger Fabian Koch diese speziellen High-Pitch-Screams perfektioniert, die bei Thrash-Sängern so klingen, als würde man ihnen zum Ende der Strophe kurz in die Weichteile kneifen. Das passt hier wunderbar zur Musik.

Doch auf „Countdown To Death“ bekommen wir keine stupide Prügelorgie. Die Riffs sitzen, bleiben im Kopf und sind präzise gespielt. Die Refrains – etwa im Titeltrack – eignen sich zum schnellen Mitgrölen und haben Ohrwurmpotenzial. Außerdem ist der Tom-Araya-Gedächtnisschrei in „Rebellion Strikes Back“ ein nettes Schmankerl und eine Verneigung vor den ganz Großen.

„Countdown To Death“ fühlt sich wie der logische nächste Schritt an

Im Vergleich zum Debüt fühlt sich „Countdown To Death“ wie der logische nächste Schritt an. Es ist die gleiche Essenz, aber alles ist etwas tighter und greift besser ineinander. Zusammen mit den starken Liveauftritten sollte TASKFORCE TOXICATOR bald der Sprung in die nächste Thrash-Liga gelingen.

14.09.2026

Redakteur für alle Genres, außer Grindcore, und zuständig für das Premieren-Ressort.

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 38727 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Off Topic
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Taskforce Toxicator auf Tour

11.12.26metal.de präsentiertTaskforce Toxicator & Grindpad - Sharktic Thrash AssaultTaskforce Toxicator, Grindpad, Axident, Campa und ParanoiacRare Guitar, Münster
12.12.26metal.de präsentiertTaskforce Toxicator & Grindpad - Sharktic Thrash AssaultTaskforce Toxicator, Grindpad, Axident, Campa und ParanoiacHelvete, Oberhausen

Kommentare