Vamps - Bloodsuckers

Review

VAMPS sind eine der Bands, welche im Zuge der J-Rock-Welle, welche in den letzten Jahren den Westen überschwommen hat, auch hier an Bekanntheit gewonnen haben. In Japan erschien „Bloodsuckers“ im Oktober letzten Jahres. Ab dem 20.03 wird das Album endlich auch bei uns zu haben sein.

VAMPS ist ein Projekt der Musiker Hyde und K.A.Z, welches 2008 ins Leben gerufen wurde. Hyde kennt man aus Bands wie L’ARC-EN-CIEL und seinem Soloprojekt HYDE. Desweiteren hat er in Filmen wie „Moonchild“ an der Seite von Gackt als Schauspieler fungiert. K.A.Z ist neben seiner Tätigkeit bei VAMPS Gitarrist der Band OBLIVION DUST und hat sich früher seine Sporen in Bands wie FAKE?, HIDE WITH SPREAD BEAVER und ATTEM ON SPHERE verdient. Auch wenn Hyde und K.A.Z die einzigen festen Bandmitglieder sind, gibt es Musiker, welche die Band häufig bei Live-Auftritten unterstützen. Zu nennen sind hier Ju-Ken, bekannt als Bassist in L’ARC-EN-CIEL und ehemals GACKT, Arimatsu, welcher Drummer in Bands wie HATE HONEY, HYDE und OBLIVION DUST ist und Jin, welcher Keyboarder, ausschließlich bei VAMPS ist.

Die Musik von VAMPS kann man in die Kategorie J-Rock einordnen, wobei J-Rock vielleicht ein unangebrachter Begriff ist. Im Gegensatz zu japanischen Kollegen wie X-JAPAN singt Hyde auf „Bloodsuckers“, bis auf eine Ausnahme, nur auf Englisch. Das ist schade, denn die japanische Sprache ist geradezu prädestiniert für die Musik von VAMPS. Der siebte Song „Vampire’s Love“ ist eine Ballade, welche auf Japanisch vorgetragen wird und der einzige Song auf „Bloodsuckers“, bei dem dies der Fall ist. Das restliche Album wird komplett auf Englisch besungen und somit büßt die Band einiges an Authentizität ein, welche sie sich mit einer Darbietung komplett auf Japanisch hätte sichern können.

Zudem driften VAMPS oft in einen derart kitschigen Bereich ab, dass man zwangsläufig von Pop sprechen muss. Auch dies ist schade, denn „Bloodsuckers“ hat im direkten Vergleich zu seinen Vorgängern an Härte eingebüßt. Songs wie „Bloodsuckers“ gehen zwar tierisch ab, doch im Gesamtpaket agiert mir die Band zu lasch.

Nichtsdestotrotz ist das neue Output der Vampire gelungen. Eine härtere Vorgehensweise und die häufigere Benutzung der japanischen Sprache hätten „Bloodsuckers“ gut getan, dennoch bieten VAMPS das „gewisse Etwas“, was man nur im J-Rock findet. Fans dieser Musikrichtung werden mit „Bloodsuckers“ etwas anfangen können. Alle Anderen sollten vorher reinhören.

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12.03.2015

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