Vinnie Moore - To The Core

Review

Die Zielgruppe für dieses rein instrumentale Gitarrenrock-Album dürfte nicht sonderlich groß sein. Wer mit textfreien Frickel-Orgien und exzessivem Griffbrett-Gewichse nichts anfangen kann, der darf getrost einen großen Bogen um die Solo-Werke von VINNIE MOORE machen. „To The Core“ erscheint nun zeitnah zum aktuellen UFO-Album, was den Verdacht nahe legt, dass hier all jene Ideen Verwendung fanden, die Moore bei seinem derzeitigen Haupt-Brötchengeber nicht einbringen konnnte.

Entsprechend vielseitig und extravagant gestaltet sich das Album, bei dem die Gitarrenarbeit kompromisslos im Mittelpunkt stehen darf. Funkige Grooves („Jigsaw“) finden sich genauso wie Lounge-kompatibler Saxophon-Jazz („Soul Caravan“). Die Stücke sind allesamt klar strukturiert und verlieren sich trotz vereinzelter Frickel-Exzesse nicht in Belanglosigkeiten.

So hart wie beim proggig-thrashigen „Transcendence“ geht es nur selten zu. Häufiger findet man eingängig-schöne Melodien, die die gefährlichen Klippen der Abgedroschenheit gekonnt umschiffen. Ein stilistisch ausgesprochen buntes Potpourri bietet VINNIE MOORE hier also, das der eng gesteckten Zielgruppe scheuklapppenfreier Gitarrenrock-Freunde großen Anklang finden dürfte.

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22.05.2009

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