Vypera - Race Of Time

Review

Das es in Schweden neben den bekannten metallischen Top-Acts noch eine große Szene für Rockmusik gibt, ist spätestens mit Bands wie H.E.A.T, ECLIPSE, CRAZY LIXX oder NESTOR bekannt. Bisher nicht auf dem großen Rock-Radar aufgetaucht sind die 2016 gegründeten VYPERA. Nach „Eat Your Heart Out“ folgt mit „Race Of Time“ die zweite Scheibe der Rocker aus Sandviken. Nach eigenen Angaben sieht das Quartett seine Einflüsse bei Bands wie RAINBOW, ICON, KING KOBRA oder TRIUMPH. Folglich orientieren sich VYPERA mehr in Richtung klassischen Hard Rock.

VYPERA orientieren sich am klassischen Hard Rock

Der Opener auf „Race Of Time“ heißt “Hey You”, ein eingängiger Rocker, welcher die Richtung für die kommenden knapp 50 Minuten vorgibt. Den großen Refrain gibt es bei „Riding On The Wind” auf die Ohren, der Song kommt im leichten Stadionrock-Gewand daher und erinnert an zum Beispiel NESTOR. Aber die Herren können auch balladesk. „Stormwind” wird mit der akustischen Gitarre eröffnet, dreht sich dann zu einem melancholischen Rocker, welche so oder so ähnlich von Genregrößen wie FOREIGNER oder WHITESNAKE in den 80ern geliefert worden sind.

Songs wie „Vicious“, „Mary Jane“ oder “Fool’s Game” sind nicht schlecht, fallen aber gegenüber zum Beispiel „No Place For A Dreamer“ oder „Trying Hard To Run Away“ ab. „Speedin’“ ist – wie der Titel es an sich schon sagt – die schnellste Nummer auf „Race Of Time“. „Daytona“ kommt dagegen eher AOR-lastig rüber, bevor der Schlusspunkt „Slave To Love” erklingt. Es handelt sich dabei nicht um ein ROXY-MUSIC-Cover, mit dem vorherrschenden Hard-Rock-Sound und einem Refrain zum Mitgrölen dreht sich die LP seinem Ende entgegen.

„Race Of Time“ liefert den Sound für den Sommer

Auf einer nicht endenden Landstraße im Norden Schwedens den Sonnenuntergang entgegenfahren und dazu „Race Of Time“ laufen lassen, das könnte eine sehr passende Kombination sein. Die Scheibe liefert eine beachtliche Hitdichte für eine Band, welche gerade ihr zweites Album veröffentlicht. Nicht alle Songs sind Kracher, aber Nummern wie „No Place For A Dreamer“, „Trying Hard To Run Away“ oder „Slave To Love” bleiben im Ohr und erinnern in Teilen an „Kids In A Ghost Town“ von NESTOR. Wer auf 80er Jahre Hard-Rock-Klänge steht, sollte der zweiten LP von VYPERA sein Gehör schenken.

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28.06.2023

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