Bruce Dickinson
Soloworks 1990 – 2005

Special

Coverartwork von Bruce Dickinson "Tattooed Millionaire"

Coverartwork von Bruce Dickinson „Tattooed Millionaire“

„Tattooed Millionaire“ 1990

„Tattooed Millionaire“ entstand noch als Nebenprojekt von Bruce Dickinson neben IRON MAIDEN. Das Solodebüt sorgte erst einmal für eine gewisse Distanzierung vieler Fans, da Bruce hier augenzwinkernd Hard Rock mit Glam-Einschlag spielte. Es war eine kreative Spielwiese abseits des stilistisch engen Korsetts bei den Eisernen Jungfrauen, bei welchen er lediglich als Sänger wahrgenommen wurde. Teil seiner Mannschaft war der damals noch recht neu bei IRON MAIDEN eingestiegene Jannick Gers. Hervorragend der lupenreine Rocker „Son Of A Gun“ sowie das zigmal gecoverte „All The Young Dudes“ oder auch „Born in ‘58“ sowie das energetische „Dive! Dive! Dive!“, das sogar an alte SAMSON-Tage erinnert. Man hört den Spaß, den Bruce in seiner von Zwängen gelösten, leichtfüßigen, unbeschwerten Musik hat. Offensichtlich tat diese Spielwiese Bruce Dickinson besser als damals IRON MAIDEN, denn es dauerte dann nicht mehr lange, ehe es zur Trennung kam.

Seiten in diesem Artikel

1234567
15.11.2017

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 31685 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

2 Kommentare zu Bruce Dickinson - Soloworks 1990 – 2005

  1. DieBlindeGardine sagt:

    Schöne zusammenfassung und besonders accident of birth und chemical wedding stellen eigentlich alle späteren maidenbalben in den schatten. Das liegt hauptsächlich daran, dass dickinson sich hier zwar auf vertrautem terrain bewegt, die kompositionen aber dennoch befreiter und offener als bei maiden klingen und sich von diesen deutlich genug abheben. Bei rob halford war das ja mit resurrection ganz ähnlich, mMn immer noch die beste priest scheibe die keine ist seit painkiller. Und auch hier hatte der großartige roy z die finger im spiel. Schade eigentlich, dass der mann mit seiner eigenen band nie solche erfolge feiern konnte.

    Ich nehme an die scream for me brazil ist nicht in der box dabei? Schade eigentlich, denn damit hat dickinson seine solokarriere mit einem erstklassigen livealbum abgerundet.

    Zum wie und warum des damaligen ausstiegs gibt es übrigens bei metalinjection ein schönes interview mit dickinson aus dem britischen fernsehen, wenn ich mich nicht irre. Fand ich sehr sehenswert und sympatisch.

  2. StrangeWorldClass sagt:

    Jo, danke für die schöne Zusammenfassung^^

    Nachdem ich am Anfang das Album nicht besonders mochte, hat es irgendwann richtig Klick gemacht:
    Seitdem bin ich großer Skunkworks-Fan! Wahrscheinklich mein Lieblings-Album von Dickinsons Solo-Karriere.

    Wobei, die anderen Alben sind auch wirklich stark: V.a. Accident of Birth und Chemical Wedding, mit modernem Sound und Maiden-ähnlichen Melodien durchaus anders als Maiden selbst (wenn auch mit einigen Fillern wie ich finde). Ist aber einfach ganz andere Musik und daher irgendwie schwer zu vergleichen.
    Skunkworks klingt für mich einfach sehr eigenständig, weniger Metal, eher grungiger Rock, mit ungewöhnlichen Harmonien. Mir fällt kaum eine Platte ein, die mich an die Atmosphäre von Skunksworks erinnert – und die finde ich großartig, vor allem in so extrem starken Tracks wie „Inertia“ und „Back From the Edge“. Wie bei letztem Song schwankt die Stimmung oft zwischen locker-flockig-durig (zu Beginn von „Back from the edge“) und atmosphärisch melancholisch-treibend dicht (gegen Ende mit dem leidenschaftlichen Solo und Dickinsons tollem doppelstimmig-versetztem Chorus). Und das Album hat praktisch wenig Filler. Schade, dass diese tolle Platte kaum wahrgenommen wurde mit

    Aber wie gesagt: eigentlich war alles ziemlich gut, was er Solo so gemacht hat. Tattoed Millionaire ein einfaches aber schönes Rockalbum, Balls To Picasso ist mir außer Tears of the Dragon nicht so hängengeblieben genauso wie die ganz „neue“, die sollte ich mir beide nochmal anhören.
    Auf jeden Fall ist das alles besser, als das was so bei Maiden kam (und das lag nicht an Herrn Bayley, wie man auf dessen coolen ersten Soloalben – Silicon Messiah und so, ihr wisst schon – hören kann.)
    Ich mach mal die Skunkworks an!