metal.de
Der große Redaktionspoll 2017

Special

STEPHAN MÖLLER

Bild Stephan Möller metal.de Redakteur Textchef Profilbild

Top 10 Alben 2017

AOSOTH – “V: The Inside Scriptures”
BLAZE OF PERDITION – “Conscious Darkness”
AUðN – “Farvegir Fyrndar”
CONVERGE – “The Dusk In Us”
THE GREAT OLD ONES – “EOD – A Tale Of Dark Legacy”
DØDSENGEL – “Interequinox”
NIGHTBRINGER – “Terra Damnata”
THE RUINS OF BEVERAST – “Exuvia”
KREATOR – “Gods Of Violence”
THE COMMITEE – “Memorandum Occultus”

Flops und Enttäuschungen 2017

OPIUM WARLORDS – “Droner”: Tjoa, das war nicht so geil wie die Band schon einmal war. Irgendwo faszinierend, aber auch irgendwo naiv und teils laaaaang im schlechten Sinne.

RISE AGAINST- “Wolves”: Erwartet hat man natürlich nix. Aber als alter Fan hofft man ja trotzdem nochmal auf ein vernünftiges, popfreies Album.

Ansonsten gab es dieses Jahr wenig, wo ich von “Enttäuschung” reden kann. Die Bands, von denen ich Großes erwartet habe, haben groß oder mindestens ordentlich abgeliefert.

2017 wurde dieses Metal-Genre (neu) erfunden und das ist gut so …

Nirgendwo. Aber orthodoxer Black Metal hat 2017 mit AOSOTH, NIGHTBRINGER und DØDSENGEL drei ganz, ganz große Genrewerke gesehen.

Ganz unmetallisch und völlig unrockbar – die Non-Rock-/Non-Metal-Alben 2017

ANTILOPEN GANG – “Anarchie und Alltag” (inkl. Punkrock-Bonusalbum)

Mehr Underground geht nicht – der Geheimtipp 2017 …

POSSESSION – “Exorkizein”: Die sind zwar mittlerweile auch fürs PSOA bestätigt, “Underground” ist also relativ, aber zumindest musikalisch sind die Belgier auch auf ihrem Full-Length-Debüt tief im schwarzen Untergrund verwurzelt. Fettes Teil!

WORM – “Evocation Of The Black Marsh”: Ich zitiere mich einfach mal selbst: “Ein Black-Metal-Album im Jahre 2017 mit Absicht so klingen zu lassen wie ‘Evocation Of The Black Marsh’ klingt, das schaffen nur wenige, weder auf kompositorischer noch auf klanglicher Ebene. Und so ist dieses Album tiefschwarze Klangkunst für dunkle Herbst- und Winterabende – aber nur, wenn man auf echtes Gerödel am unteren Rande der Erträglichkeitsskala steht.”

Seiten in diesem Artikel

123456789101112131415161718192021222324252627
Quelle: metal.de-Redaktion
01.01.2018

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 29463 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

6 Kommentare zu metal.de - Der große Redaktionspoll 2017

  1. HH7 sagt:

    Josh Homme das A… des Jahres??? Oh Gott… da fallen mir Hunderte ein, die sich das mehr verdient haben!!!
    Z. B. Manowar, die ihre Securities anweisen, dass niemand Fotos oder Videos mit dem Handy machen darf, aber 90-100 EUR für das Ticket verlangen!!! Naja, sie hören auf!!! Gut so!!!

  2. Hypnos sagt:

    verwunderlich auch das häufige Benennen vom Trump als A… des Jahres. Wieso so weit abschweifen wenn man doch in heimischen Gefilden doch genügend mit A… gesegnet wurde? Claudia Roth, Renate Künast, Heiko Maas, Anton Hofreiter, Jakob Augstein oder seine ideologischen Kumpels, die Steinewerfer, Ladendemolierer und Autosanzünder von Hamburg zum Beispiel

    1. Sane sagt:

      Wer sich den Titel Tag für Tag so hart erkämpft hat, verdient ihn auch.
      Da kommen ein paar steinewerfer und berufsquerulanten einfach nicht mit.

    2. Florian Schörg sagt:

      “Verwunderlich” ist das eigentlich nur, wenn man selbst bei der Wahl seiner Feindbilder die stramm nationalbewussten Scheuklappen nicht abzusetzen vermag.

    3. ladendemolierer sagt:

      es geht hier eben nur um belanglosen smalltalk. Trump geht halt immer, auch dann -und gerade dann- wenn man sich überhaupt nicht für politik interessiert und ganz ganz sicher gehen möchte, den obligatorischen pc-applaus zu bekommen. Tut niemandem weh, kann man sich aber auch sparen. konzentrieren wir uns lieber auf musik 😉