Finntroll
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Interview

Finntroll waren sicherlich eine der unglücklichsten Bands der letzten Jahre. Neben zwei abgesagten Europatouren wurde Sänger Katla krank und musste seinen Posten am Mikrophon an den Nagel hängen. Und am schlimmsten war der Tod von Gitarrist Somnium im März dieses Jahres. Ein vom 38°C-Fieber geplagter Trollhorn, seines Zeichens Keyboarder bei den finnischen Humppa-Metallern, zog Bilanz und ließ außerdem auch einige positive Blicke in die Zukunft schweifen.

FinntrollNach Katlas Krankheit und Somniums Tod habt ihr ja ziemlich schnell „Ersatz“ gefunden. Wie war das so schnell möglich? Kannst Du mir außerdem mehr über die beiden Neuen Mikael und Wilska erzählen…in welchen Bands haben sie zuvor gespielt und wie ist es mit ihnen zu arbeiten?

Ich würde sie nicht als „Ersatz“ ansehen, sondern eher als „alte Freunde entwickeln sich zu neuen Bandmitgliedern“. Das wird auch Deine Frage nach der kurzen Zeit beantworten – wir brauchten da nicht mehr als zwei Sekunden zu überlegen, wen wir fragen würden für uns zu spielen. Beide haben bereits ihren Platz in der Geschichte: Während Wilska in solchen Bands wie z.B. Wizzard, Nattvindens Gråt and Lyijykomppania aktiv war, mischte Mikael soweit ich weiß zumindestes bei Louhi, Eyeball Fastlane und einer Zillion von unterschiedlichen Projekten zusammen mit Tundra mit. Was sonst noch? Es sind großartige Typen und es ist sehr einfach mit ihnen als Band zusammen zu arbeiten. Hail!!!

Was ist mit dem CD-Inlay von „Visor Om Slutet“ passiert? Ist es extra so gewählt worden, dass die Rückseite schwarz ist und sich unter dem Tray das grimmige Gesicht von Tundra befindet?

Ich denke, wir wollten den Leuten zeigen, wie hübsch ein Bassspieler sein kann, der mit Lehm bedeckt ist und ein grimmiges Gesicht macht. Mhm, vielleicht nicht, heh. Ich denke, dass es schön zu der apokalyptischen Stimmung passt: Verstecktes Böses lauert überall.

Auf „Visor Om Slutet“ gab es ja erstmals finnische Songnamen. Es gab zwar keine Lyrics zu den Songs, trotzdem denke ich, dass das Finnische durchaus gepasst hat. Werdet ihr beim nächsten Album auch ganze finnische Texte verwenden oder es bei komplett Schwedisch belassen?

100% Schwedisch, wenn Du mich fragst. Und ich denke, Wilska sieht das auch so. Zumindestens sind alle Texte, die wir bisher geschrieben haben, wieder auf Schwedisch. Die neuen Songs haben solche Namen, wie „Fiskarens Fiende“, „Knivfärd“, „Människopesten“, „Ursvamp“ und „Grottans Barn“.

Welche Reaktionen habt ihr für „Visor Om Slutet“ erhalten? Die Meinung unserer Leser hier bei metal.de war da durchaus geteilt. Die meisten mochten die CD genauso sehr wie ich, aber andere meinten, dass sie viel zu soft wäre. Ich habe auch das Gefühl, dass viele glaubten, dass dies der reguläre Nachfolger von „Jaktens Tid“ sei und waren so über die kurze Spielzeit entsetzt. (Nun, für eine MCD sind 33 Minuten ja schon ordentlich) Außerdem beanstandeten sie, dass es keine richtigen Metalsongs auf der Platte gibt. Habt ihr da ähnliches gehört?

Ja. Und ich denke, es ist ziemlich verständlich, wenn der normale Metaller – 17 Jahre „Lord Mayhemnecrötrasher“ aus den tiefsten Ecken von z.B. Süddeutschland unsere ersten beiden Platten kauft, da er viel Metal hört (ausgesprochen wie „metääällllllll!!!!!“ mir einem leichten Tom Angelripper-meets-Ihsahn-Akzent), ich verwette meinen haarigen Arsch, dass er ziemlich enttäuscht ist mit den schlappen Akustiken, langsamem Tempo, blöden Wald-Effekten und mädchenhaften Keyboards. Aber da geht es um Toleranz und eine bestimmte Atmosphäre. Meiner Meinung nach haben wir auf jedem Album die gleiche Atmosphäre, ganz egal welche Instrumente benutzt werden oder die Häufigkeit an verzerrten Gitarren. In dieser Hinsicht verstehe ich auch die normalen „Finntroll-Fans“, die unsere Platten wegen der Atmosphäre kaufen und nicht wegen den Blast-Beats. Aber zum Teufel, die Leute können es mit Eros Ramazotti vergleichen, wenn sie wollen – wir mögen das Album trotzdem. (Und unsere Mütter mögen es auch, was eigentlich ein schlechtes Zeichen ist, aber lass uns das lieber nicht diskutieren, ehh….)
Was die Kürze der Scheibe betrifft… nun, sie ist zumindestens als „Mid-Price CD“ verkauft worden, also kann uns niemand für einen Rip-Off beschuldigen. Und ja, es ist ein bisschen kurz, aber wer will schon 29 Minuten Somnium ins Mikrophon furzen hören, nur damit wir das Album voll kriegen? Außerdem war der ursprüngliche Plan auch eine Mini-CD zu machen. Oh, und für die, die es immer noch nicht geschnallt haben: Das nächste Album ist Metal.

Die letzten Jahre waren ja wirklich nicht die besten für Finntroll. Erst Katlas Krankheit, dann Somniums Tod und ihr hatten außerdem auch viele Probleme mit dem Touren (was aber im Vergleich nun nicht SO bedeutsam ist). Ward ihr jemals an einem Punkt, an dem ihr daran gedacht habt Finntroll aufzulösen? Was war eure Motivation, dass ihr dennoch weitermacht?

Yep, wir sind sicherlich keine Band, die in einigen Dingen mit viel Glück gesegnet ist, heh. Und das stimmt, die Probleme mit dem Touren waren da noch nichtmal so tragisch, da es jeder Band mal irgendwann passiert. Wie auch immer, Katlas Krankheit war eine scheiß Sache und wir brauchten fast zwei Jahre um zu entscheiden, was wir machen sollten. Unsere Entscheidung war dann schlussendlich im Frühling nach ein paar beschissenen Gigs, vergeblicher Hoffnung und drei Aushilfssängern ihn mit Wilska zu ersetzten. Wir konnten einfach nicht mehr auf ein Wunder warten. Auch wenn es mit seiner Stimme wieder besser wird, ist er kein Teil mehr von Finntroll, da wir ja nun einen neuen Sänger haben. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, eines Tages mit ihm wieder mit einem anderen Projekt Musik zu machen.
Der Tod von Somnium war dagegen wesentlich schlimmer. Wir haben darüber nachgedacht die ganze Band zu begraben, nachdem wir die Neuigkeiten aus dem Krankenhaus erfuhren. Aber dann begannen wir zu überlegen, dass er uns wahrscheinlich gekillt hätte, wenn wir die Band aufgegeben hätten. Außerdem hatten wir ja auch gerade ein neues Album gemacht und waren sehr gespannt auf die Zukunft. Wir sind immer noch aktiv, mehr als je zuvor. WE SHALL CONQUER!!!

Kannst Du mir dann gleich mal mehr über die Aufnahmen von „Visor Om Slutet“ erzählen? Wenn man die Scheibe hört, dann hat man das Gefühl, dass ihr es in einem Wald aufgenommen habt… stimmt das? 😀 Es scheint so, dass ihr da hunderte von Effekten und versteckten Melodien benutzt habt. Kannst Du da einen kleinen Überblick geben?

Hmmm. Wir haben die Dinge benutzt, die auch im Booklet aufgeführt sind. 🙂 Zum Beispiel das gefrorene Hackfleisch nahm Wilska um den „Knochen und Fleisch-sägenden“-Sound in „Rov“ hinzubekommen. Der hölzerne Boden kam bei „Under Varje Rot Och Sten“ von Dominator zum Einsatz, der die Celtic-artigen „Steppschuh“-Melodien mit Drumsticks spielte. Und das Hintergrundambiente bei „Rov“ ist mit einer Metallplatte erschaffen worden, welche wir bei einem Ofen in der Küche gefunden haben. Diese wurde von Katla mit einem weichen Holzhammer neben der leckenden Heizungsbatterie geschlagen, um dieses tropfende Geräusch mit drauf zu bekommen. Dann haben wir diese Geräusche extrem mit Hall und Loops versehen und drehten alles um, damit dieses immerwährende höhlenartige Summen entsteht. Diese Dinge waren sehr wichtig für die Inspiration während der Visor-Session. Wir haben wirklich alles missbraucht, was wir finden konnten, heh.
Wenn man solche Sounds nimmt, dann ist es eigentlich das lustigste diese zu verändern, zu missbrauchen oder was komplett Neues daraus zu schaffen und die alten Stücke dann für den eigentlichen Zweck zu zerstückeln. Das ist auch so eine Sache, die ich nie mit analogem Equipment geschafft hätte, deswegen gestehe ich komplett und stolz ein Sklave der modernen Musiktechnologie zu sein.
Wir haben auch nach den eigentlichen Aufnahmen viel Zeit bei mir zu Hause mit Tundra und Somnium verbracht, um die ganze Atmosphäre zu erschaffen und zu ändern, zu dem, was sie jetzt ist. Wir hoffen doch sehr, dass du das trollisch genug findest.

In der Tat, ist dies trollisch genug! 🙂 In der gesamten Szene seid ihr sowieso eine der originellsten Bands, denn es gibt einfach keine Band, mit der man euch vergleichen könnte. Ihr seid außerdem auch die Ersten, die eine komplette Akustik-CD aufgenommen haben. War das eines eurer Träume oder doch eher eine schnelle Idee?

Wir sind nicht die erste Band, die eine rein akustische Platte aufgenommen hat. Da ist z.B. Ulvers superb Kveldssager, um wenigstens eines zu nennen. Die Akustik-Platte war Somniums Idee schon 2001 und er dachte, dass wir eine Akustik-CD aufnehmen könnten mit ein paar alten Songs. Die Idee wurde von der Band anerkannt, aber hat dann nicht wirklich Feuer gefangen, um es mal so zu sagen. Als ich dann mein eigenes Homestudio und einige Erfahrungen gesammelt hatte, sprach ich Somnium nochmal auf diese Idee an und schlug vor dieses komplett alleine zu machen, also ohne Außenstehende im Studio, wo wir auch essen und schlafen könnten während den Aufnahmen. Es hat eine Woche gedauert, bis Mr. Somnium eine „Kabine in einem Wald“ gemietet hat und – so nett, wie er nunmal war, heh – es jedem im Internet bestätigt hat, dass wir nächsten Monat eine Akustik-Scheibe machen werden. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch keinen einzigen Song fertig. 😀 Deswegen verfluchten wir ihn in die tiefste Ecke der Hölle und begannen unsere musikalischen Ideen zu sammeln, um den straffen Zeitplan zu überleben. Glücklicherweise gelang uns dieses letzten Endes.

Wer ist in eurer Band für was verantwortlich? Es scheint mir immer so, dass Du der totale Musik-Maniac bist. Hast Du da also am meisten Deine Finger im Spiel oder wie läuft das bei Finntroll?

Ich bin schon ein Maniac bei jeder Art von Musik, aber bei Finntroll gibt es sechs Maniacs, die ihr bestes geben, um jeder Zeit das beste Ergebnis zu erzielen. Die meiste Musik wird mittlerweile von Tundra geschrieben und mir, aber auch Routa (Mikael – Anm. d. Verf.) schickt mir sehr oft Riffs und Ideen. Skrymer und Wilska haben außerdem einiges bei sich zu Hause gemacht. Bei der Hälfte von „Visor Om Slutet“ und dem ganzen neuen Album haben wir eine Routine, dass wir erst ein schlechtes und schnelles Synth-Demo machen und der Komponist muss dann die endgültige Entscheidung genehmigen, da er sozusagen das „Veto-Recht“ hat. Dann machen wir ein neues und abschließendes Demo mit richtigen Gitarren gesampelten Drums, Synths und besserem Sound. Wir verteilen es auch dann an die anderen Bandmitglieder via Internet, falls sie dies noch nicht gehört haben und dann diskutieren wir über die Songs und gehen in den Proberaum. Das ist also jetzt weitab von dieser „Komm wir gehen in den Proberaum, spielen was und machen einen Song“- Mentalität. Einige sagen, dass dies eine gute Sache ist, aber andere verabscheuen es. Bei dieser Art von Musik ist es für mich der beste Weg, um die größtmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Vor einigen Wochen habe ich einige Songs von Deiner privaten Webseite heruntergeladen und war wirklich beeindruckt, eine solch große musikalische Bandbreite vorzufinden. Das zeigt, dass Du wirklich ALLE Arten von Musik spielen kannst, was ich verdammt gut finde. Mein Favorit war da die Classic-Version, aber die anderen waren auch sehr interessant. Kannst Du mir mehr über die „The Ragnarök Sunset Band“ erzählen? Ist dies eines Deiner Projekte und gibt es eigentlich einen Musikstil, den Du nicht spielen kannst?

Die „The Ragnarök Sunset Band“ ist eigentlich kein Side-Projekt von mir, aber ich denke, dass ich die meiste Zeit mit Musik verbringe. Ich spiele und kreiere die verschiedensten Arten von Musik, seitdem ich das erste Mal die Magie entdeckte und Metal ist nur ca. 30 % von dem, was ich mache. Deswegen fing ich an, unter diesen Namen meine anderen Sachen zu packen. Ich strebe eine Karriere als professioneller Komponist an, der Musik und Sounds für Fernsehwerbung, Radio oder alles, was man sich vorstellen kann macht. Deswegen werbe ich meinen möglichen Kunden mit dieser Webseite. Wenn jemand Musik für sein/ihr Projekt braucht, dann kontaktiert mich so bald wie möglich, denn meine Miete ist seit 20 Tagen überfällig und die Telefonrechnung steht auch bald an. 🙂

Vor ein paar Wochen habt ihr auf dem Tuska-Festival gespielt und dort war auch Katla auf der Bühne und hat gesungen. Das hat mich doch gefreut! Wie geht es ihm denn die letzte Zeit…ist es nicht zu viel für ihn da zu singen?

Ja, Katla war da um dem Publikum Antrieb zu geben. Er hat für ein paar Minuten alles gegeben und hat einige Parts gesungen. Traurigerweise hat seine Stimme schon nach einer Minute wieder geschwächelt, so dass er keinesfalls wieder live singen kann. Er hat vorgeschlagen, dass er kommen würde und das Album einsingt, aber wir fanden, dass es Wilska gegenüber unfair ist (der natürlich ganz schön sauer wäre in dem Fall) und lehnten diese Idee ab. Und Zweitens wäre es ja auch wohl blöd einen Sänger auf dem Album und ein paar andere Session-Sänger live zu haben. Über seinen jetzigen Stand – ein paar Wochen nach dem Tuska ist er nach Nykarleby in Westfinnland gezogen, um dort zu studieren. Deswegen werden wir ihn auch nicht mehr so oft sehen, was schon scheiße ist.

Ihr habt ja dieses Jahr auf auf dem Summer Breeze gespielt…Wie kommt es denn, dass ihr hin und wieder auf Deutschen Festivals spielt, aber niemals (mit Frankfurt als Ausnahme) in Deutschen Clubs? Mögt ihr die nicht? 😉

Es ist einfach extrem teuer uns für einen Club außerhalb Finnlands zu buchen. Die Flugtickets für jede Person hin und zurück sind ca. 400 Euro (!!!), dann noch das Hotel und ein bisschen Bezahlung für uns…das macht ein ganz schönes Sümmchen. Die Festival-Organisatoren haben in der Regel mehr Geld zur Verfügung, als ein kleiner Club-Organisator. Also um es kurz zu machen – wir mögen Deutsche Clubs, aber die Besitzer mögen unsere Unkosten nicht. 🙁

Wie war denn die Tour mit Katatonia? Für euch war es ja das erste Mal, dass ihr in Südeuropa gespielt habt… gab es ein paar lustige oder nennenswerte Dinge und wo siehst Du den Unterschied zwischen dem finnischen und südeuropäischen Publikum?

Von einigen abgesagten Gigs abgesehen, Faustkämpfen, derben Saufgelagen, zu vielen Zigaretten und keinen Duschen, war die Tour eigentlich sehr gut. Die Jungs von Katatonia waren extrem cool, speziell Mattias und Daniel, die nach einer Tequila-Party in der Schweiz die „Honoary Finns“ genannt wurden. Das Publikum war auch sehr gut, besonders in Schwyz und Madrid, aber es gab eine Menge guter Gigs auf der Tour. Der einzige schlechte war in Perpignan, Frankreich, da die meisten von uns Fieber hatten und um die Situation etwas mehr zu verdeutlichen: Der Schuhkarton-große Club war irgendwo in der französischen Pampa, wo den ganzen Abend auch nur 30 Leute aufkreuzten. Aber sonst scheinen die Leute in Südeuropa ein gutes Publikum zu sein, da sie total verrückt wurden, was die Skandinavier eigentlich nie sind. Hail them!!!
Ein paar lustige Dinge… da könnte ich B.Dominator erwähnen, der bei einer Show in Portugal in die Drums gefallen ist oder eine entzündete Kerze, die zwischen die Arschbacken eines Besoffenen geklemmt wurde. (Fred von Katatonia hat gedacht, dass sie drin stecken würde…was für ein Perverser!!! 😀 )

Warum gibt es auf „Visor Om Slutet“ keine neue Folge von Aamund und Kettil, den beiden Priestern? Werdet ihr diese kleinen Episoden auf dem neuen Album fortführen, denn ich denke, dass dies ein netter „Running-Joke“ ist.

Nun ja, Witze wollen wir damit nicht machen, aber man muss es ja irgendwie nennen. Als wir „Visor Om Slutet“ aufgenommen haben, waren Aamund und Kettil so verschreckt von den beiden letzten Abreibungen, so dass sie sich im nördlichen Teil von Schweden versteckt haben. Wir haben aber jetzt entdeckt, wo sie sich versteckt halten, deswegen geben wir unser Bestes, um in Zukunft die Priester-Ärsche zu versohlen!

Ich weiß, dass Du denkst, dass „Jaktens Tid“ viel zu Power Metal-beeinflusst war. Ich finde das selbst überhaupt nicht, aber wird euer neues Material dann eher wieder Richtung „Midnattens Widunder“ gehen, welches ja eher Black-Metal-mäßig war? Und überhaupt: Gibt es da schon neue Ideen oder Pläne für das nächste Album?

Ich höre gerade das abschließende Demo eines ganz neuen Songs, welches meiner Meinung nach sogar „Vättenanda“ in seiner Schwärze übertrifft. Also da kannst Du selbst schlussfolgern. Was das nächste Album generell betrifft: Zur Zeit haben wir 40 Minuten Material, welches neben langsamer Folk Musik, super schnellem orchestralem Black Metal auch einige Piraten-Einflüsse und ab und an extrem dunklen Punk Rock enthält, hehe. Aber ernsthaft…ich glaube, dass wir es mit dem neuen Material geschafft haben, so zu sein, was wir wollten – dunkel, trotzdem melodisch und irgendwie verdreht. Ich hoffe, dass die geplante Produktion nun verläuft, wie wir es geplant haben, um den Sound düsterer zu halten. Besucht unsere Webseite (www.finntroll.net) und auch das Forum (http://forum.finntroll.net), denn dort gibt es einen 2,5 minütigen Mix von einigen Demos, um einen kleinen Einblick zu bekommen. Einen Albumnamen gibt es noch nicht, aber ich kann versprechen, dass er nichts mit Satan, Mussolini oder Osterglocken zu tun haben wird. Wilska hat “ Bögjävlar seglar ut: Rivfaders Midsommarafton Pt. 1″ vorgeschlagen, aber wir werden sehen.

Letzte Worte?

Ich möchte euch alle ermutigen unser neues Album anzuchecken, wenn es herauskommt (3/2004) und den Kopf für Rivfader’s Erbe zu bangen! Vielen Dank für die Möglichkeit unsere trollische Kunde zu verbreiten… and stay brutal, as always. HAIL!!!!!!!!

Galerie mit 4 Bildern: Finntroll - Rockharz 2018
28.09.2003

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