Secrets Of The Moon
Secrets Of The Moon

Interview

Mit "Privilegivm" legen SECRETS OF THE MOON ein Werk vor, das auf der einen Seite Begeisterung heraufbeschwört, auf der anderen aber auch einiges an Kritik einstecken muss. Von einem absoluten Machtwerk bis hin zu langweiligem Stillstand reichen die Meinungen, auch bei uns in der Redaktion. Klar also, dass wir noch ein paar Fragen hatten, welche uns Bandkopf Sg auch ausführlich und ehrlich beantworte.

Secrets Of The MoonSeit „Anthitheses“ hat sich einiges im Line-Up von Secrets Of The Moon getan. Viele Bands bezeichnen ihre neue Besetzung als die Stärkste, welche die Band je hatte, wie sieht das bei dir aus? Ist Secrets Of The Moon momentan stärker als je zuvor oder würdest du das so gar nicht vergleichen wollen?

Erstmal muss ich sagen, dass natürlich jedes Line-Up seine Vor- und Nachteile hatte, aber jetzt gerade im Live-Sektor haben wir unser stärkstes Line-Up. Ganz einfach, weil jedes Band-Mitglied heutzutage eine Menge Live-Erfahrung hat und das einfach Magie ist, die dort besteht. Was natürlich schade ist, dass wir z.B. momentan alle in ganz verschiedenen Städten und Himmelsrichtungen wohnen. Das war früher nicht der Fall. Deshalb würde ich nicht sagen, dass es das stärkste, ultimative ist.

A.D. hatte ja, soweit mir bekannt, einen großen Anteil an „Antithesis“. Wie verlief das Songwriting für „Priviligivm“, hattest du alles allein in der Hand, oder haben sich die anderen Beiden auch mit eigenen Ideen eingebracht?

Also das Komponieren lag meist bei mir. Ich bin halt derjenige, der die Riffs schreibt, der die Texte schreibt. Das Arrangieren der Songs entsteht im Proberaum. Da hat natürlich jedes Bandmitlied seinen Anteil. Und selbst im Studio wird daran noch gefeilt, wo halt der Produzent noch irgendwo seine Finger im Spiel hat. Aber letztendlich kommt die Basis nur von mir.

LSK ist ja „relativ“ neu in der Band, ist aber noch in vielen Gruppen aktiv und lebt zudem in Frankreich. Da stellt sich einem natürlich die Frage, inwieweit dass die Zusammenarbeit erschwert und sie für Live-Shows Aufnahmen usw. zur Verfügung stand/steht?

Dem würde ich nicht so viel Gewicht geben, weil wir nicht ’ne Band sind, die regelmäßig probt, die sich jede Woche trifft und sich unter der Woche auf ein Bier trifft. Das ist auf jeden Fall nicht so. Wir machen halt viel übers Internet, sind halt dadurch viel in Kontakt, tauschen Files aus und demnach hatte LSK definitiv einen sehr großen Einfluss auf das Album, gerade auch im Studio. Sie hat all ihre Bass-Lines selber geschrieben und hat definitiv ganz viele gute Ideen beigesteuert und ich denke, das „Privilegivm“ nicht das geworden wäre, wenn sie nicht dabei gewesen wäre. Sie hat mich z.B. auch sehr gepusht was die lyrische Umsetzung angeht und gerade die Vocal-Aufnahmen im Studio. Sie hat wirklich alles gegeben und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Also, sie hat einen sehr großen Anteil an den Songs gehabt – auf jeden Fall!

Ich hab ein bisschen die Diskussionen in Internetforen verfolgt, welche von der Ankündigen eines neuen Albums, über die Veröffentlichung des Covers, bis hin zum neuen Merchandise immer wieder neu entfacht. Es ist deutlich, ihr polarisiert, zumindest in gewissen Kreisen, sehr stark. Auf einer Seite ist das sicher ein Lob für die harte Arbeit, andererseits habt ihr viele (alte) Fans bereits mit „Antithesis“ vergrault und mit „Priviligivm“ stoßt ihr auch nicht über all auf Gegenliebe, trotz allem gewinnt ihr immer mehr neue Fans hinzu. Siehst du das als Erfolgsgeschichte oder tut es dir auch etwas leid, dass ihr beispielsweise Fans der „Carved In Stigmata Wounds“ Zeiten verprellt?

Nein! Ich meine, wenn wir Musik schreiben und wenn wir Musik ausdrücken, dann denken wir nicht an Fans und gucken nicht links oder recht, alles was wir tun kommt aus uns heraus. Deswegen steht jedes Album für sich und letztendlich ist es mir relativ egal, ob Leute es toll finden oder ob sie damit nichts anfangen können. Geschmäcker sind halt verschieden – das hat definitiv keinen Einfluss auf uns. Klar ist es schade, wenn manche Leute nicht erkennen, wie viel Arbeit dahinter steckt und wie viel Leben wir in diese Band stecken, wie viel von unserem Inneren. Aber man kann nicht jeden glücklich machen. Ich denke das gerade viele traditionsbewusste Menschen, die gerade diesen traditionellen Black Metal hören vielleicht sehr abgeschreckt sind. Aber ich finde, dass wir genau das machen, was wir am Anfang gemacht haben: Nämlich unsere Gefühle in Musik ausdrücken und daran hat sich auch nichts geändert und wird sich auch nichts ändern!

Das ist ja auch nichts verkehrtes.

Nein, überhaupt nicht. Und deswegen können wir auf niemanden Rücksicht nehmen und werden es auch nicht.

Es wirkt auch teilweise so, als würdet ihr euch gänzlich von der Vergangenheit los sagen. Von den ersten beiden Alben werden gar keine Songs mehr gespielt, die beiden letzten Shows (Die Listening -Session und der Summer Breeze-Auftritt) haben gezeigt, dass selbst von „Antithesis“ nur noch sehr wenig im Live-Set vertreten ist. Ist es ganz profan so, dass ihr so darauf brennt, nur die neuen Songs zu spielen oder gibt es dafür andere Gründe? Zumal ihr bereits auf dem UTBS 2008 lediglich Stücke der „Antithesis“ gespielt und den Rest völlig außen vor gelassen habt.

Nee, das ist bei uns Stimmungsabhängig. Also das hat nichts damit zu tun, dass wir uns lossagen wollen von irgendeiner Vergangenheit – auf keinen Fall! Wir proben jetzt zum Beispiel ein neues Set wo ganz alte Stücke dabei sind, von den ersten beiden Alben, sogar ein Demosong. Also das machen wir ganz danach wie wir uns fühlen und wie wir uns vorbereiten können. Das war halt oftmals früher der Knackpunkt, weil wir auch einfach nicht die Zeit hatten, gerade auch ältere Stücke aufarbeiten zu können, weil uns die neuen Stücke dann am meisten gegeben haben – emotional. Wir haben uns auf jeden Fall mit unserer Vergangenheit auseinandergesetzt und das wird sich auch in den Lvie-Shows zeigen. Wir möchten uns da auch von nichts lossagen, auf keinen Fall!

Also auf jeden Fall wieder die emotionale Ebene dann, wie beim Songwriting auch.

Ja! Wenn wir fühlen, dass ein Song in das Set passt, dann nehmen wir ihn auf und wenn nicht, dann halt nicht.

Mit der öffentlichen Listening-Session mit anschließendem Konzert habt ihr auch den Fans die Möglichkeit gegeben, weit vor Release des Albums, in die Songs reinzuhören. Ich persönlich fand die Idee sehr gut, da es mal etwas anderes ist, als wenn nur Medienvertreter anwesend sind. Mein Problem und das vieler anderen war, das natürlich der Lärmpegel im Berliner-Access ziemlich hoch war und man so nur fetzenweise etwas mitbekommen hat. Wie bewertest du im Nachhinein diese Idee und inwiefern siehst du den Abend als wirklichen Erfolg an?

Also, man sollte die Idee mit dem Album anhören nicht überbewerten. Ich glaube, unsere Alben können nicht in irgendeiner Bar genossen werden, wo man natürlich viel Hintergrundlärm hat. Aber ich finde, dass wir den Leuten damit halt etwas gegeben haben, was sie sonst nicht bekommen. Na klar, man hört vielleicht nur Schnipsel und man kann sich nur einen kurzen Eindruck verschaffen, aber erstmal war der Eintritt umsonst und es gab Gimmiks dazu und man hat zusätzlich eine Liveshow gesehen und das alles umsonst. Ich finde das eine sehr tolle Idee und ich stehe da absolut hinter, was wir da gemacht haben! Die Leute fanden es auch gut, sie haben es angenommen. Wir hätten es vielleicht lauter abspielen können. Und hätten wir mehr Budget zur Verfügung gehabt, hätten wir auch jedem Besucher einen Kopfhörer in die Hand drücken können, aber das war leider nicht möglich. Ich finde das nach wie vor alles sehr positiv, also den Abend, und ich würde sagen, das war das erste Mal, dass wir sowas gemacht haben und das Access auch und dafür ist alles sehr positiv gelaufen.

Also kann man daraus schließen, dass ihr sowas in Zukunft auch öfter machen werdet?

Es kann gut sein, ja! Ich denke, dass sich mit dem nächsten Album sehr viel bei uns ändern wird. Ich weiß nicht, wie wir uns dann präsentieren werden. Wir wollen jetzt einfach mehr auf die Leute zu gehen und vor allem den Fans etwas geben, was sie sonst nicht bekommen. Man hatte ja auch die Möglichkeit sich mit uns zu unterhalten an dem Abend – was man natürlich sonst auch machen kann – aber ich fand es einfach positiv.

Mit dem Apfel auf dem Cover habt ihr den Fans ebenfalls einen Diskussionsgrund geliefert, wobei ich mich prinzipiell immer noch Frage, was genau das über die Musik aussagt, aber das sind nur meine Gedanken. Jedenfalls lief die Diskussion darauf hinaus, das einige das Cover „scheiße“ finden, ohne stichhaltigen Grund, andere und da rechne ich mich mal mit ein, sehen viele Interpretationsmöglichkeiten in dem Apfel und zudem unterscheidet es sich deutlich von gängigen „Black Metal“-Covern. Aber worauf ich hinaus will, ist, welche Bedeutung messt ihr dem Apfel bei bzw. was habt ihr euch dabei gedacht?

Der Apfel hat ganz klar einen biblischen Hintergrund, also es ist der Sündenfall, der dahinter steckt. Aber man darf nicht vergessen, dass dieser Apfel hohl ist, von innen. Und das wird in dem letztendlichen Cover auch gut dargestellt, wenn man es gedruckt vor sich sieht, da auch viel mit Lack gearbeitet wurde und man wirklich sieht, dass der Apfel hohl von Innen ist. Das bedeutet, dass letztendlich alles in der Leere endet und nichts darin steckt, das ist meine Interpretation. Aber man kann so viel in das Cover hinein interpretieren, gerade wenn man die Lyrics des Albums dazu liest. Es passt wie die Faust aufs Auge und ich bin wirklich sehr, sehr stolz darauf!Weil es, finde ich, etwas komplett anderes ist. Und es ist einfach ein absoluter Blickfang, den man, wenn man es einmal gesehen hat, auch nicht mehr los wird. Man kann sich definitiv daran erinnern, wenn man es einmal gesehen hat.

Was die Diskussion dann wohl auch zeigt.

Ja, genau. Ich meine, ich mag es zu provozieren, die Leute anzuregen, dass sie denken und genau das ist uns damit gelungen.

Es scheint so, als sei „Priviligivm“ noch ein Stück langsamer als sein Vorgänger ist und auch sonst finden sich einige Unterschiede. Aber sind wir mal kurz ganz profan, inwieweit würdest du die Entwicklung SOTM in den drei Jahren zwischen den Alben beschreiben und wo siehst du die wesentlichen Unterschiede beider Alben?

Also ich kann immer nur wieder von der emotionalen Ebene ausgehen und da kann ich einfach nur sagen, dass wir mit „Privilegivm“ emotional noch tiefer in uns gegangen sind, weil wir so viel Scheiße durchgemacht haben und die Musik ein unglaublicher Halt war. Ich kann das nicht in musikalische Schubladen fassen, überhaupt nicht. Das ist für mich auch total irrelevant. Klar, es sind viele sehr langsame Parts drauf, es sind auch wirklich sehr schnelle drauf, die Reaktionen sind auch sehr unterschiedlich, wie immer. Manche sagen, es ist unser härtestes Album, andere es ist unser doomigstes. Da kann sich nur jeder selbst ein Bild von machen und ich sehe mich nicht in der Lage das irgendwie zu beurteilen. Ich finde, das ist das Album, dass bisher am vollständigsten ist, würde ich mal sagen.

Also Schubladendendenken ist dann also auch nicht so deins?

Überhaupt nicht! Ich sehe uns nach wie vor als eine Metal-Band, die sehr dunkle und tiefgründige Musik schreibt – das ist alles was mir möchten. Wohin die Leute das packen, ist egal. Aber anscheinend brauchen manche Leute irgendwelche Schubladen um klar zukommen. Das war nie mein Streben – überhaupt nicht!

„Harvest“ ist in drei Teile aufgesplittet und scheint zudem der Mittelpunkt des Albums zu sein, um den sich alles aufbaut. Darüber hinaus ist es noch das, soweit ich das Überblicke, längste Stück, welches ihr je geschrieben habt. Welchen Stellenwert nimmt das Stück für dich auf dem Album ein und wie wichtig ist er dir persönlich?

Das Interessante an „Harvest“ ist, dass der Song entstand als wir noch mit den beiden alten Mitgliedern musikalisch Tätig waren. Allein deshalb hat es für mich einen absoluten Sonderstatus, da es für mich noch die alte Ära der Band widerspiegelt. Das Stück war für das Album daher wie ein Fundament, da alles darauf aufbaut und wir versucht haben uns an der Atmosphäre des Stückes, bei den anderen Stücken, zu orientieren. Von daher ist es natürlich ein wichtiges Stück. Es ist wirklich das längste, welches wir bisher geschrieben haben und rein textlich ist es definitiv auch der Mittelpunkt, weil es alles auch irgendwie in einem Song zusammenfasst. Also definitiv, ja! Ich würde schon sagen, dass es das wichtigste Stück des Albums ist.

Euer Live-Set hat jetzt schon ein Übergewicht von „Priviligivm“-Songs und das noch vor dem Release. Sicherlich ist das auf eine Art ein Vorgeschmack, allerdings ist mir auf dem Summer Breeze aufgefallen, dass die Songs noch nicht so richtig auf das Publikum wirken. Wenn man bedenkt was bei „Lucifer Speaks“ oder auch „Seraphim Is Dead“ los war, wirkt es schon fast enttäuschend, was ich bei den neuen Stücken um mich herum wahrgenommen hab, wobei ich das stark darauf bezieht, dass die Fans, die Stücke noch nicht kennen. Wie war deine Wahrnehmung, wie sahen die Publikumsreaktionen von der Bühne aus? Ist ja immerhin noch ein ganz anderer Blickwinkel, da ich nur einen Teil des Publikums überblicken konnte.

Da muss ich dir auf jeden Fall recht geben. Es war im Nachhinein falsch, dass wir drei neue Stücke gespielt haben und zwei alte. Klar, die Leute kennen das Material noch nicht, wissen nicht wie sie darauf reagieren sollen. Das ist gerade bei unseren Songs ganz schwer, wenn man sie noch nicht kennt. Ich war von dem ganzen Auftritt nicht begeistert, weil der Sound sehr mies war auf der Bühne und ich glaub, auch vor der Bühne, weil einfach viele Leute geschlafen haben, da es ja schon sehr spät war und wir unseren eigenen Mischer nicht dabei hatten. Aber ich verstehe, dass viele Leute enttäuscht waren. Wir werden definitiv bald darauf achten, wenn wir auf Tour gehen, dass es eine runde Sache wird, dass von jedem Album Songs gespielt werden. Auf der anderen Seite wurde dieses Konzert aber auch als Release-Konzert angekündigt, von daher finde ich es absolut legitim, wenn man drei neue Stücke spielt und zwei alte, einfach damit die Leute sich schon mal ein Bild machen können – vom neuen Album. Nur wie gesagt, ich war halt enttäuscht vom Sound auf der Bühne, das alles nicht so rüber kam, wie wir es gerne hätten. Daran haben wir aber gearbeitet und jetzt wird es definitiv besser werden.

Ihr geht jetzt auf ausgedehnte Tour mit u.a. Code und Solstafir, bei der die Headliner Position laut meinen Infos jeden Abend wechselt. Wie passend findest du die Zusammenstellung des Tourpakets und siehst du der Tour eher mit Vorfreude oder auch mit etwas zwiespältigen Gefühlen entgegen, da sie ja doch sehr lange und sicher anstrengend wird?

Also ich finde das Tour-Package absolut passend, weil jede Band etwas besonderes mitbringt, gerade was auch die Optik angeht. Wir kennen beide Bands, auch persönlich und kommen sehr gut miteinander klar, was auf so einer großen Tour sehr wichtig ist. Wir sind jetzt erst einige Wochen mit denen unterwegs und gehen dann rüber in die Staaten für einen Monat, mit Moonspell und Samael und das wird natürlich noch viel kräftezehrender. Deswegen sehe ich dem nicht nur positiv entgegen. Das wird schon körperlich sehr anstrengend und ja, einfach sehr tiefgehend. Ich hoffe das wir das überleben werden haha. Aber trotzdem freue ich mich drauf, die neuen Songs zu präsentieren, neue Leute zu erreichen, weil wir jetzt auch das erste Mal in Länder kommen in denen wir halt noch nicht gespielt haben. Da freue ich mich auf jeden Fall auf die Reaktion.

Und noch die obligatorischen letzten Worte.

Ja, ich hoffe dass die Leser mal in das neue Album rein hören wollen. Ob es nun gefällt oder nicht, man muss es einfach herausfinden. Ich denke, wenn man sich mit unserer Musik beschäftigt, kann man sehr viel entdecken. Deswegen sollten die Leser die Erfahrung machen und ich hoffe, dass wir einige auf Tour sehen werden.

Galerie mit 29 Bildern: Prophecy Fest 2016 – Freitag – Secrets Of The Moon
22.09.2009

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