Secrets Of The Moon - Black House

Review

Soundcheck Mai 2020# 22 Galerie mit 29 Bildern: Prophecy Fest 2016 – Freitag – Secrets Of The Moon

SECRETS OF THE MOON sind einen langen Weg gegangen. Der Anfang der Band liegt in den wilden Zeiten des deutschen Black Metals. Echte Pionierarbeit. Unzweifelhaft stand die Band 1999 mit LUNAR AURORA an der Speerspitze des Genres. Die heute gesuchte Split-Single „Auf einer Wanderung, Durch goldene Sphären“ ist Beweis hierfür.

„The Exhibitions EP“ (2005) und „Antithesis“ (2006) bereiteten den Weg zu progressiven Pfaden. „Sun“ (2015) war so kontrovers, dass die metal.de-Redaktion verschiedene Sichtweisen gegenüberstellte. Dennoch geht dieses Album noch durch die Türen, welche die vorgenannten Alben einst öffneten.

I did (not) see that coming – SECRETS OF THE MOON

„Black House“ krempelt diese Sichtweise vollständig auf links und geht durch keine dieser Türen. „Black House“ geht direkt durch die Wand.  Es lässt sich nicht leugnen, dass ein stückweises Annähern stets Teil der musikalischen Metamorphose bei SECRETS OF THE MOON gewesen ist. „Carved in Stigmata Wounds“ (2004) arbeitet bereits auf „Antithesis“ hin, die eher fade „Privilegivm“ (2009) denkt in Richtung „Seven Bells“ (2012).

Trotzdem wird es für die meisten eingefleischten SECRETS OF THE MOON-Anhänger schwierig, den musikalischen Weg von „Black House“ nachzuvollziehen. Die Wörter Black und Metal können auf „Black House“ getrost vom Zettel gestrichen werden. Etwas heiseren Gesang wie in „Sanctum“ oder Geholze wie am Ende von „Heart“ sucht der Hörer mit der Lupe. Die Entwicklung bei SECRETS OF THE MOON ist daher mit den radikalen Schnitten von Bands wie ULVER und IN THE WOODS vergleichbar.

„Black House“ geht tief in den Goth und Post-Rock, integriert poppige Elemente die an GHOST-erinnern und ist insgesamt weit von den Wurzeln der Band entfernt. Das ist meistens gut, gelegentlich sogar richtig toll, Stichwort „Don’t look now“ und „Veronica’s Room“. Am Ende bleibt aber das nagende Gefühl, dass mit einer konsequenteren Einbindung der musikalischen Vergangenheit ein spannenderes Album entstehen kann, welches erklärbar SECRETS OF THE MOON auf dem Cover trägt. Wie dies möglich ist, haben ALCEST im letzten Jahr mit „Spiritual Instinct“ eindrucksvoll bewiesen.

„Black House“ oder „Huch, was ist denn da passiert?“

Ein Unfall ist „Black House“ nicht und beileibe kein schlechtes Album. Die Musik auf „Black House“ war hier und dort bereits in zumindest gleichwertiger Form zu vernehmen. Mit dieser Entwicklungsstufe opfern SECRETS OF THE MOON allerdings einen Teil ihrer Eigenständigkeit und musikalischen Identität. Grund hierfür ist die weitgehende Entkoppelung vom bisherigen Schaffen.

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17.05.2020

Stellv. Chefredakteur

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23 Kommentare zu Secrets Of The Moon - Black House

  1. nili68 sagt:

    Wenn die Band keinen Bock mehr auf Black Metal hat, dann ist das eben so und auch nicht schlimm. Wo die SUN aber noch gutes Songwriting hatte, ist das hier einfach nur belangloses Geklimper, sollte das Lied repräsentativ sein. Also, dass das nicht heavy genug ist oder so, ist nicht das Problem.

    >die eher fade „Privilegivm“<
    Tendenziöser Bullshit. Kann man privat unter ein Review schreiben, gehört aber nicht in ein solches, da Fake News.

    1. nili68 sagt:

      >Die Entwicklung bei SECRETS OF THE MOON ist daher mit den radikalen Schnitten von Bands wie ULVER und IN THE WOODS vergleichbar.<

      ULVER ok, aber was ist an IN THE WOODS denn so radikal anders, außer das manche die alten Sachen halt einfach besser finden? Mann, Mann..

      1. Watutinki sagt:

        „ULVER ok, aber was ist an IN THE WOODS denn so radikal anders, außer das manche die alten Sachen halt einfach besser finden? Mann, Mann.“

        Zumindest wenn man vom Debüt ausgeht, welches durchaus hinterwäldlerische Black Metal Vibes atmet, ist die Entwicklung bis Three Times Seven on a Pilgrimage schon bemerkenswert. Radikal empfinde ich es allerdings auch nicht, da sich In the Woods meiner Meinung nach (von den letzten easy-listening Alben abgesehen), immer treu geblieben sind. Ulver dagegen brechen eigentlich immer wieder mit allem, was nicht bei 5 auf den Bäumen ist.

      2. nili68 sagt:

        Ach so, weil dir die letzten Alben nicht gefallen, sind die sich also nicht treu geblieben. Das ist natürlich der Maßstab. Da die jetzt ja aber solche Megaseller und Spitzenreiter in sämtlichen Charts sind, weil sie den Massengeschmack treffen, kann’s denen egal sein.. lol
        Off topic, aber wenn wir schon beim Thema sind: Ich finde alles gleich gut auf seine Art. Die alten Sachen sind elegischer, dafür kommen die neuen besser auf den Punkt. Hat stimmungsabhängig alles seine Vorteile.
        Wäre das ein „Unpopular Opinion-Thread“ müsste ich sagen, das die Heart of the Ages mir am wenigsten gefällt, da irgendwie langweilig. Ich schätze die seit der Omnio.

      3. Watutinki sagt:

        Ja, vielleicht hast Du recht, war in dem Fall die falsche Wortwahl von mir. Zumindest aber ist die Band in ihrer Entwicklung stehengeblieben und mehr noch als das, haben sie sich sogar zurückentwickelt. Mein Problem ist halt, dass ich die Entwicklung der letzten beiden Alben von In the woods nicht nachvollziehen kann. Das ist mir zu sehr auf Nummer Sicher gegangen und bietet nahezu gar keine Experimente mehr. Es passt nicht zum Verlauf der Entwicklung, den diese Band vorher gegangen ist. Deshalb bin ich hier sehr schnell bei dem Urteil „nicht treu geblieben“, wobei man das bei einer Band wie In the Woods aber vielleicht nicht so schnell äußern sollte, wenn man es nicht sicher weiß.
        Aber wie gesagt, ihre Entwicklung ist mir auf den letzten beiden Alben ein Rätsel, weil ich absolut keine Entwicklung mehr raushören kann. Erinnert mich sehr an die letzte MDB, klingt zwar nach dieser Band, aber in gewissen Punkten auf „Radiotauglichkeit“ getrimmt.

      4. nili68 sagt:

        Im Grunde stimmt das schon, dass die neuen ITW eher kompakter sind und nicht so experimentell oder so. Ich mag aber beides, je nach Stimmung und finde, dass das Grundfeeling nicht so viel anders ist als bei den alten Sachen, nur halt etwas komprimierter, nicht mehr so avantgardistisch, wennn man so will, aber dafür rockt es mehr. Joa, aber jeder hat da so seine Vorlieben. Fortschritt ist eine gute Sache, aber nicht zwingend erforderlich, wenn die Qualität für mich stimmt. Ich hab‘ da keine Grundregel, wann mir etwas gefällt..

      5. Watutinki sagt:

        Mich würde Mal interessieren, wie das Musiker beurteilen.
        Ich würde sagen, dass eine Band wie in the woods, so wie ich sie von früher kenne und ich deren technisches Leistungsvermögen einschätze, Alben wie Pure und Cease the day an einem Corona Wochenende Mal auf die Schnelle aus dem linken Handgelenk einspielen. Wenn ich mich da täuschen würde und ich bin ja kein Musiker, hätte das durchaus Einfluß auf meine Kritierien zur Beurteilung von Alben. Das bedeutet nicht, dass mir diese Musik dann automatisch besser gefällt, aber zumindest wäre ich sicher nicht so harsch in meiner Kritik und würde den Alben zudem mehr Zeit geben sich zu entfalten. Derzeit sehe ich das als unsinnig an, weil mir diese Alben zu simpel gestrickt vorkommen. In the woods auf einem technischen Leistungsvermögen von maximal 40 %. Und innovativem von 0 %.

      6. nili68 sagt:

        >würde den Alben zudem mehr Zeit geben sich zu entfalten.<

        Vielleicht solltest du das von vornherein tun und nicht mit einer zu strikten Erwartungshaltung darangehen. Vielleicht entdeckst du dann Qualitäten, die du dir damit selber verwehrst oder auch nicht. Einen Versuch ist es eventuell wert..

      7. Watutinki sagt:

        Problem bei der Sache ist, dass es so viel gutes zu hören gibt, dass man eine gewisse Vorauswahl treffen muss, anders geht es nicht. Und wenn man sich schon eine relativ eindeutige Meinung gebildet hat, dann investiert man da nicht noch mehr Zeit, außer es gibt gute Gründe seine Meinung noch einmal zu überprüfen. Wenn mir jemand sagt, dass ist technisch gesehen auf einem gleichen oder sogar höheren Level, im Vergleich zu den älteren Alben und das auch nachvollziehbar begründen kann, dann käme ich durchaus ins Grübel und will es dann natürlich genauer wissen. Das glaube ich aber nicht.
        Bei der neuen Katatonia habe ich es bspw. noch nicht aufgegeben, hier sehe ich PoitentiaL, dass das noch wächst. Bei den letzten beiden ITW Alben sehe ich dieses Potential nicht.

      8. nili68 sagt:

        Im Grunde handhabe ich das genauso wie du, nur im Falle ITW sind wir uns halt uneins. Macht ja aber nichts. 😉

    2. Nether sagt:

      Ja ich bin auch über die „fade Privilegivm“ gestolpert. Ich kenn tatsächlich keinen SotM Fan, der die „Privilegivm nicht unter den ersten 3 Platten der Band nennt.
      Wo wir grade bei Fans sind, die nehmen „Black House“ durch die Bank sehr gut auf.
      Was mich persönlich etwas an der Platte stört ist, dass sie doch etwas über die ganze Länge etwas belanglos klingt. Da hatte ich mir doch etwas mehr erhofft, wobei das Jammern auf recht hohem Niveau ist.

      7/10
    3. Watutinki sagt:

      Ne, macht nichts. :)) Jetzt muss ich mich Mal mit dem SECRETS OF THE MOON Album beschäftigen, eigentlich ohne Erwartungshaltung, denn so richtig angekommen ist die Band bei mir nie.

  2. daniel sagt:

    die 2 songs sind ok. wenn man the mission mag. mit dem was ich kenne und richtig gut fand hat das leider nichts mehr zu tun…finds schade..das ist halt gothic rock von der stange. nicht schlecht aber nix was mich abholt..🤷🏽‍♂️😶

  3. mr.cb sagt:

    Ich fand das Nebenprojekt CRONE schon sehr (!) gut, und so klingt das neue Album von SotM auch zu weiten Teilen.
    Ich mag die alten Sachen, und das aktuelle Album ebenfalls.
    Ein Genre ist doch sowas von egal…

    9/10
  4. motley_gue sagt:

    Warum auch immer, Privilegivm hat mich damals zum BM gebracht, was davor über Jahre hinweg keinem Album gelungen ist. Seitdem bin ich bekennender Fanboy. Sun war für mich eine Offenbarung – Black Metal muss kann nicht ausschließlich frostig kalt sein, nein, auch das obere Ende der Temperaturskala schafft es, dieselben Emotionen bei mir hervorzurufen. Crone finde ich spannend, und icj dachte eigentlich eher, dass dieses kreative Ventil dafür sorgt, dass SotM auf Kurs bleibt. Im Nachhinein scheint es eher ein Versuchsballon gewesen zu sein.
    Das neue Album ist definitiv anders, als alles, was man erwartet hätte. Es ist ein Bastard aus den beiden Alben – noch viel offener wie Sun und viel dunkler als das Crone-Album. Und es gewinnt nach einigen Hördurchgängen.
    Ich bin hin- und hergerissen. Ich hätte mir ursprünglich ein zweites Sun gewünscht. Und irgendwie wünsche ich mir noch immer etwas mehr Garstigkeit. Aber das Album bietet eine fesselnde dunkle Schönheit. Solstafir kommen mir immer wieder in den Sinn. Das Pendel hat ausgeschlagen. Vielleicht kommt es in ein paar Jahren ja zurück. Noch viel weiter, befürchte ich, werde ich aber nicht mehr folgen können, ohne dass der Bogen für mich überspannt ist.

    8/10
  5. deadhouse sagt:

    Was für eine Review. Warum muss man eigentlich mittlerweile immer noch drauf hinweisen, dass SOTM mal Black Metal gespielt haben? Katatonia haben auch mal Black/Doom gespielt, und das wird auch nicht mehr aufgewärmt wenn man über die letzten Alben spricht… Aber gut, metal.de und qualitative Reviews geht ja auch nicht wirklich Hand in Hand, und wird hier mal wieder durch den Kommentar „eher fade „Privilegivm“ –das am meisten gefeierte Album der Band– bewiesen. Stellt euch bitte auch nicht so an als würdet ihr auf einmal Black Metal (der alten Schule) abfeiern, da ihr nach wie vor alles was in die Richtung geht verreist.
    Zum eigentlichen Thema „Black House“, was für ein belangloses, langweiliges Album. Nach dem Meisterwerk „Sun“ und auch dem Nebenprojekt „Crone“ von Sänger Philipp, hatte ich weitaus mehr erwartet. Aber mal abgesehen von „Veronica’s Room“ was ein solider Song ist, bleibt nach mehrfachen hören nicht mal eine Melodie oder Textpassage vom Rest hängen. Das Album mag sicherlich seine Liebhaber finden, vielleicht Leute die auch auf Fahrstuhlmusik im Einkaufszentrum abgehen, aber für mich ist das so ziemlich das emotionsloseste an Musik was 2020 bisher zu bieten hat.

    5/10
    1. doktor von pain sagt:

      Was laberst du eigentlich für einen Bullshit? Klar, metal.de „verreist“ (sic!) grundsätzlich alles, was mit Black Metal der alten Schule zu tun hat. Na, wohin geht die Reise denn? Den Beweis dafür würde ich ja gerne mal sehen. Du kommst auch nur zum Meckern her, oder? Wenn metal.de so furchbar ist, warum suchst du dir nicht eine Seite, die besser zu deinem Geschmack passt? Ach so, da könntest du dann ja nicht so viel meckern. Nee, das geht schließlich auch nicht.

    2. daniel sagt:

      die band hat mit dem album ihre individuelle klasse verloren ! ich liebe privilegivm !! ein fantastisches album. ok es hat längen aber wenn ich diese art von musik hören möchte dann hab ich auch die zeit…das neue album klingt nach bands die gothic bekannt und salonfähig gemacht haben. es hört sich nach so eine art tribute scheibe an….is auch egal…finden genug fans gut. sei denen gegönnt. gab ja auch viel gute kritik im hammer oder rockhard….usw…ich bin da auf jeden fall raus ….👋👋

  6. Svart sagt:

    Ob einem das ganze jetzt schmeckt oder nicht, sei dahin gestellt, aber eine Kritik muss sich das Album in meinen Augen gefallen lassen: nicht alle Lieder spielen auf einem Niveau, und das sorgt für eine gewisse Zähigkeit gegen Ende des Albums welches man entweder mit besserem Songwriting oder kürzer Gesamtlänge hätte ausgleichen können.

    7/10
  7. nili68 sagt:

    Ich hab‘ mal alles, was es auf YT dazu zu hören gibt gehört und muss sagen, das ist wie SUN (ich habe testweise nochmal verglichen) in schlecht, bzw. langweilig ohne das geringste morbide Feeling oder so. Der Stil ist also nicht das Problem und geht auch in gut. Wenn man es allerdings darauf angelegt hat generischen Goth (light) Pop/Rock zu machen, würde ich sagen Ziel erreicht.
    Richtig scheisse, genreunabhängig, ist das nicht und es stört mich auch nicht, wenn’s nebenher läuft, aber das ist nicht das, was ich von SOTM erwarte, egal ob Black Metal oder Goth Rock (gegen den grundsätzlich, wie gesagt, nichts zu sagen ist). Da einige wenige Höhepunkte/Ideen vorhanden sind folgende wohlwollende Punktzahl:

    5/10
  8. Porcupine_Jim sagt:

    Kann die negativen Bewertungen nicht nachvollziehen. Das Album gefällt mir sehr gut, Sun finde ich deutlich schwächer weil unausgegorener. Ich sehe Parallelen zu Opeth: hier war Heritage der Neuanfang, Pale Communion danach deutlich konsequenter und mit besseren Songs bestückt. Black House bewegt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Konsistentes Gesamtwerk wie von SOTM gewohnt. Dem Album Emotionslosigkeit vorzuwerfen, ist eine Beleidigung.

    9/10
  9. cocs sagt:

    fand bisher alles von SOTM irgendwie gut, aber Black House triffts mit belanglos schon gut, schade um die Band

    4/10
  10. Watutinki sagt:

    Nachdem ich das Album nun auch kenne, darf mich auch einigermaßen qualifiziert äußern.
    Häufig wird hier in den Kommentaren das Adjektiv >belanglos< bemüht und zumindest in Teilen ist das auch nachvollziehbar. Dem Album fehlt es irgendwie an Spannung und plätschert daher in der tat etwas belanglos daher. Dabei sind die Zutaten durchaus interessant, aber es fehlt vielleicht eine gewisse Ambivalenze, die zumindet den Metal Hörer unter uns aufhorchen lässt. Auch das stumpfe, häufig sehr banale Schlagzeugspiel empfinde ich insgesamt als wenig fördernd, den häufig recht fragilen Arrangements Tiefe zu verleihen. Da dürfte etwas Nachhilfeunterricht bei Opeth durchaus förderlich sein. Die Zutaten stimmen, die Melodien sind bezaubernd und die Vocals verträumt melancholisch. Wie das Ganze dann erstklassig umgesetzt klingt, lässt sich bei Hexvessel beobachten.

    6/10