Toxic Taste
Interview mit Sänger Marc Acid

Interview

Sie sind gelandet. TOXIC TASTE. In Deutschland. In einer Kugel aus Licht. Ein solches Ereignis darf man sich natürlich nicht entgehen lassen, also habe ich mich direkt an den Ort des Geschehens begeben und die Fremdlinge, die uns bereits eine erste Botschaft im Internet hinterlassen haben, herzlich begrüßt. Sänger und Frontmann Marc Acid stand – wenn auch teilweise etwas einsilbig – bereitwillig Rede und Antwort und hinterließ einen ersten Eindruck von dem, was wir erwarten können und was uns tatsächlich bevorsteht.

Toxic Taste

Peace, Marc! Willkommen auf dem Planeten Erde. Wie wär’s, wenn du dich und die anderen Jungs erstmal vorstellst?

(freundliches Nicken zum Gruß) OK, Hombre, TOXIC TASTE, das sind Andy Caustic und T.T. Poison an den Gitarren, Francis Cauter-Rize am Tieftöner, Bob Beastly an den Drums und der Sänger, das bin ich, Marc Acid.

Ja…?

Andy ist ein extrem humorvoller Cowboy mit Hummeln im Hintern, ein angenehmer Typ. Er quillt über mit Energie und Kühnheit und präsentiert auf der Bühne Comedy und Effektivität.

T.T. ist ein Mann mit einem sehr feinen Gespür für Humor. Auf der Bühne tobt er wie ein Vulkan und entfesselt Faszination in seiner reinsten Form. Er liebt und lebt Musik und das Leben stets bis zum Maximum.

Francis ist ein Mann der wenigen Worte, denn er läßt die Musik für sich sprechen. Er steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und auf der Bühne und sein Rhythmus hält die Band zusammen.

Bob hat den heftigsten Punch und den treibensten Beat unter den zwei Sonnen von Neon City. Sein Name ist Programm und für ihn kommt es auf die Größe an: Er hat die größten…Drums…im gesamten Universum!

Meine Stärke und Leidenschaft lebt durch unsere Musik. Musik ist für mich die universelle Sprache des Universums, die keine Übersetzung benötigt.

Wie wahr! Aber da wir gerade davon sprechen, auf eurer Website gibt es noch keine Bilder von Francis Cauter-Rize und Bob Beastly. Warum? Sind die beiden etwa zu hässlich für die Menschheit? (lacht)

Francis und Bob lassen sich nicht gerne fotografieren, weil sie eine Blitzlichtallergie haben. Wir werden sie – wenn nötig – zeichnen.

Wie schaut’s bei euch in Neon City eigentlich so aus? Ist der Ort tatsächlich der Ursprung all eurer Inspirationen?

Ja, Quelle der Inspiration. Neon City ist bunt, laut, fröhlich und metallisch leuchtend. Neon City ist die große Stadt auf Xylomop. Viele verschiedene Leute leben dort, es ist ein Kommen und Gehen. Außerhalb der Stadt ist Wüste, in der einige Nomaden leben. Die Band selbst aber lebt und wirkt in Neon City und jeder hat als Haustier einen Kalimoglu! Wunderbar!

Klingt nett! Nun, deine Band TOXIC TASTE hat überraschend diese kleine, blau-grüne Kugel im grossen Nichts entdeckt und jetzt wollt ihr diesen Planeten musikalisch im Sturm erobern. Da habt ihr euch aber Einiges vorgenommen! Wie wird uns TOXIC TASTE überzeugen?

Wir haben keinen konkreten Plan, aber unsere Titel sprechen für sich. Die Musik soll vor allen Dingen Spaß machen und zum Mitsingen und Mittanzen einladen.

Hat TOXIC TASTE denn etwas mit Rebellion zu tun hat?

Nein, TOXIC TASTE hat gar nichts mit Rebellion zu tun. TOXIC TASTE ist Spaß und gute Laune pur.

Bist du denn der Auffassung, dass wir Erdlinge generell zu stur sind, keinen Spass verstehen und uns deshalb – vielleicht auch aus Langeweile – bekämpfen und uns und unseren Planeten ausbeuten, bis wir wieder ins Steinzeitalter zurückfallen?

Nein, außerdem tut TOXIC TASTE alles gegen Langeweile!

Wie lange seit ihr jetzt eigentlich schon intergalaktisch unterwegs? Und was mich brennend interessiert, habt ihr vielleicht mal den Anhalter getroffen? (grinst)

Wir sind jetzt seit ca. drei Mesabyros unterwegs. Das Schiff ist mit Equipment voll und einsatzbereit. (schaut sehr ernst) Und Anhalter nehmen wir niemals mit.

Nagut, ähm, ich persönlich bin von den BLUES BROTHERS schwer begeistert. Vielleicht habt ihr ja auch schonmal von diesen Jungs gehört? Jedenfalls ist die Band im Auftrag des Herrn unterwegs. Habt ihr ähnliche Ambitionen?

Ja, auf jeden Fall, uns sind die Brüder im Geiste bekannt. Wir sind allerdings im Auftrag des „Gagalagua“ unterwegs, dem God of Rock’n’Roll!

Nachdem wir das jetzt alles geklärt haben, kommen wir nun zur Musik. Bis auf einige Songs als Demo-Version kennt man von euch bisher noch kaum etwas. Da liegt natürlich die nächste Frage sehr nah: Wann kann man mit eurem ersten Album rechnen?

(grinst debil) Ganz einfach, Hombre, in der nächsten Zeit. Einige unserer Albumtitel können außerdem bereits auf unserer Homepage (www.toxic-taste.com) angespielt werden. Bei Gefallen und vielen Vorbestellungen werden wir euch eine Erdversion herstellen und diese verkaufen. Demnächst wird jedenfalls schonmal der Albumtitel bekannt gegeben.

Wie eben schon erwähnt, kann man sich auf eurer Website bisher fünf Songausschnitte anhören. Vier davon sind ziemliche Party-Knüller mit leichtem Punk-Einfluss, die gut nach vorn gehen, und ein Song ist eine extrem coole Power-Ballade, die ein wenig an BONFIRE der 80er erinnert. Was können wir von TOXIC TASTE sonst noch erwarten?

Alles, was Rock’n’Roll überhaupt bedeutet, und mit TOXIC TASTE-Character gespielt ist.

Wieviele Demo-Versionen folgen eigentlich noch, bis tatsächlich was auf eurer Website geschieht?

Einige folgen schon noch, und danach könnt ihr voten…

Voten? OK… Wie würdest du persönlich eigentlich euren Musik-Stil beschrieben? Und welche Erden-Bands würdest du als musikalischen Einfluß sehen?

Wir spielen Rock’n’Roll, Punk und Hard Rock und orientieren uns zum Beispiel an den RAMONES, BRIAN SETZER, SLADE und ELVIS.

Und LORDI? Magst du LORDI?

Ja, auf jeden Fall! Das sind lustige, hübsche Kerlchen. Guter Hard Rock!

OK, Marc, danke für das Interview!

Vergiss nicht…Musik ist Genuss und Leidenschaft! Raise your glass to rock’n’roll!

So, das war’s von hier. Ich gebe zurück ins metal.de Headquarter.

24.12.2007

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