Speyer War Mass 2017
Am 18.03.2017 wurde Speyer erneut in Finsternis gehüllt!
Konzertbericht
BESTIAL RAIDS

BESTIAL RAIDS zeigen im Folgenden, dass Sie das Motto der Veranstaltung verinnerlicht haben. Wütender Black/Death Metal der Marke ARCHGOAT oder BLASPHEMY steht auf der Agenda. Dabei machen die Polen unmissverständlich klar, dass man weder Gefangene zu machen noch Kompromisse einzugehen gedenkt. So fühlt man sich in mitten eines audiovisuellen Kriegsgebiets, welches vom Trio aus dem Nachbarland dominiert wird. Durch die schnörkellose Aggressivität des Materials, welches durch vereinzelte, an REVENGE erinnernde Slampassagen immer wieder aufgelockert wird, entsteht ein wahrlich energetischer Auftritt, der sich auf das Publikum überträgt und so ein weiteres Highlight des Abends darstellt.
CRIMSON MOON

CRIMSON MOON auf dem Speyer War Mass 2017
Den ersten Auftritt seit gut zehn Jahren legen die heute im Saarland ansässigen Amerikaner CRIMSON MOON im Folgenden aufs Parkett. Mit ihrem melodischen Black Metal und der von Fackeln und stimmiger Lightshow getragenen Optik schafft es die 1994 gegründete Formation, den Saal ordentlich zu füllen. Musikalisch weiß der gelegentlich an alte DIMMU BORGIR erinnernde, zeitweise von Keyboards aus der Dose (?) getragene Schwarzstahl zu überzeugen, wenngleich der Hallensound unter der ausladenden Instrumentation zu leiden scheint. Nichtsdestotrotz verbleibt ein technisch anspruchsvoller, atmosphärischer Gig im Gedächtnis, der seinen Nachfolger hoffentlich nicht erneut zehn Jahre auf sich warten lässt.
BÖLZER

BÖLZER auf dem Speyer War Mass 2017
Die Zeiten des „Geheimtipps“ BÖLZER sind vorbei, soviel ist sicher. Während sich die Einen von der Omnipräsenz auf europäischen Bühnen langsam aber sicher gelangweilt fühlen, schwören die Anderen eben genau auf diese Qualität des Duos, eine exzellente Liveband zu sein. Wenn man im Zuge dessen versucht, das Phänomen BÖLZER mit ihrem – man verzeihe mir den BILD-Begriff – „kometenhaften Aufstieg“ nüchtern zu betrachten, wird man sich wahrscheinlich eher schwer tun, ein rationales Urteil zu fällen. Denn das, was die beiden Schweizer in ihrer reduzierten Instrumentation und Ästhetik bieten, ist alleine vom technischen Aspekt her gesehen beeindruckend. Zugegeben, mit „Hero“, dem ersten Full-Length-Album der Band, werde ich einfach nicht warm. Und auch auf der WAR MASS will mir der immer prominentere Klargesang das Gesamtbild eintrüben. Nichtsdestotrotz beweisen BÖLZER auch in Speyer, dass Sie live mitreißen können, ohne auf visuellen Schnickschnack zu setzen. Songs wie „Entranced By The Wolfshook“ oder „Roman Acupuncture“ lassen mein Herz schneller schlagen, und auch der mittlerweile deutlich bessere Sound tut sein Übriges dazu bei, dass die beiden Herren bei mir wieder ordentlich Pluspunkte sammeln konnten.
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Jan Wischkowski































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