Rise Against
wollen den American Dream zerstören

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RISE AGAINST gehören zu den ganz Großen ihres musikalischen Fachs und möchten mit ihrem kommenden Album noch größer hinaus. Das ist gemessen am Genre primär nicht kommerziell gemeint, sondern bezieht sich auf Aspekte wie Aussage und Wirkung der Musik. Eine „kalkulierte Vernichtung des American Dreams“ soll „Nowhere Generation“ sein.

Der Songwriter und Sänger von RISE AGAINST, Tim McIlrath, formuliert es folgendermaßen:

„Heute gibt es das Versprechen des American Dreams, und dann gibt es die Realität des American Dreams. Amerikas ‚historische Norm‘, dass es der nächsten Generation besser gehen wird als der vorherigen, wurde durch eine Ära massiver sozialer, wirtschaftlicher und politischer Instabilitäten und dem Ausverkauf der Mittelklasse geschmälert.“

RISE AGAINST sind wütend

Entsprechend aggressiv und intensiv soll die Platte klingen, die sich textlich primär gegen Unternehmen und die Politik richtet. „Der Hauptpreis, der durch harte Arbeit und Engagement versprochen wurde, existiert nicht mehr für alle. Wenn die Privilegierten die Erfolgsleiter erklimmen und diese dann von oben verbrennen, wird das Zersprengen zur einzigen Antwort“, ergänzt McIlrath.

„Nowhere Generation“ erscheint am 04. Juni 2021 und stellt das erste Album beim neuen Label Loma Vista Recordings dar. Um möglichst attraktive Formate auf den Markt zu bringen, arbeiten RISE AGAINST mit dem für einen Grammy nominierten Creative Director Brian Roettinger zusammen, zu dessen Portfolio Künstler wie JAY-Z und FLORENCE AND THE MACHINE gehören. Einen Vorgeschmack liefert das Schwarz-Weiß-Video zum Titelsong:

Galerie mit 19 Bildern: Rise Against - Tour 2017
Quelle: Head Of PR
18.03.2021

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3 Kommentare zu Rise Against - wollen den American Dream zerstören

  1. elLargo sagt:

    Ich hätte wirklich nichts gegen „intensiver und aggressiv“, ja einfach wieder ein bisschen bissiger. Sollte das Album klingen wie der selbstbetitelte Song wird es ganz schön mäh… und noch weicher als ich gehofft habe.
    Rise Against funktionieren ja für die breite Masse mit catchy Nummern wie dieser, nur leider kaufe ich ihnen ihre Wut gegenüber Politik und dem Kapitalismus nicht mehr ab.

  2. RaXo sagt:

    Ich bin auch ein wenig unterwältigt von dem neuen Song, insbesondere was „Härte“ angeht. Ich hoffe, dass das Album doch noch ein paar wirklich härtere Songs enthält, die zumindest ansatzweise in die Richtung älterer Alben geht.
    Mit dem Vorgängeralbum war es aber ja auch so, dass mit „The Violence“ und „House on Fire“ mit die poppigsten Songs ausgekoppelt wurden und es ja durchaus härtere Nummern wie „Welcome to the Breakdown“ und „Wolves“ gab.

    Es wäre schade zu sehen, wie eine für meine musikalische Entwicklung wegweisende Band langsam in die Belangenlosigkeit des Kommerzrocks absinkt …

  3. elLargo sagt:

    Ja sehe ich auch so, Wolves wurde poppiger, aber ich wurde warm mit dem Album. Ich steh auch voll auf das AcoustBestOf, wäre auch noch sehnsüchtig auf Vol 2 😅. Aber deine Aussagen trösten mich RaXo, hoffen wir das beste. Nur ist es das was ich meine, Rise Against stehen immer für GEGEN Politik, Klimawandel, Geldgierige Unternehmen… um in den Kommerz abzurutschen ? Abwarten 😎 wir treffen uns dann am 04.06. hier 👍🏻