4Bitten - Erase And Rewind

Review

Female Fronted Heavy Rock – dafür stehen 4BITTEN aus Athen, gegründet 2002. Sieben Jahre später erschien das Debüt „No More Sins“ unter dem englischen Plattenlabel Rocksector Records, 2012 Platte Nummer 2 „Delirium“. Mit „Rewind And Erase“ wurde nun das dritte Studioalbum veröffentlicht, erstmals unter dem griechischen Label The Leaders Records.

Der Opener „Die In Vain“ lebt von Gitarren-Klangteppichen (George M.) und Sängerin Fofi Roussos‘ kräftigen Vocals. Wenngleich das Gitarrensolo solide ist, geht der Refrain des Songs nur bedingt ins Ohr – da hätte man melodisch mehr draus machen können. Schneidende, tiefe Gitarren auch in „Broke“ – hier kommen die Vocals besser zum Tragen, deutlich ausgewogenerer Song, der mehr Rhythmus hat und über ein technisch ansprechenderes Gitarrensolo verfügt.

Der Sound gewinnt in „Memory Of Me“ an Härte: Jetzt möchte man unweigerlich mitnicken, der Refrain ist einprägsam und sowohl melodisch als auch rhythmisch eingängig, wenngleich nun nichts Neues. Für „Save My Soul“ wurde sogar ein Video gedreht: Sängerin Roussos erreicht im Refrain sogar einmal etwas höhere Tonlagen. Ganz nett, auch rockig, ordentliche Arbeit – aber irgendwie hat man das so oder ähnlich schon mal gehört.

„Cause I Can“ nimmt an Fahrt auf, hier springt der aggressive Funke endlich über. Die harten, rhythmischen Gitarren und die zweifelsohne volle und kräftige Stimme der Frontfrau scheinen hier deutlich stimmiger zu sein. Hier ist endlich Rocken angesagt! „Pull Me In“ hebt sich leider recht wenig von den vorangegangen Songs ab. Hohe Erwartungen nun beim Titeltrack „Rewind And Erase“: Während die Strophen recht flott vor sich hin rocken, ist der Chorus etwas zäh. Schade drum.

„Inside My Head“ besticht wieder durch kreischende Gitarrenführung und einige rhythmische Breaks. Dieser Stil ist ganz klar eine Geschmacksfrage. Langsam geht der Sound auf die Nerven. „Out Of Time“ klingt wie all seine Vorgänger auf der Scheibe – hier findet sich kein herausstechendes musikalisches Merkmal. Dasselbe gilt leider für den letzten Track „Comfort Zone“.

Die Griechen 4BITTEN liefern ein solides Female Fronted Heavy Rock-Album ab, das den Hörer nicht immer mitreißen kann und manchmal richtig anstrengt. Die Scheibe bietet längere Gitarrenpassagen, mehr als durchschnittlich ist der Gesamtsound aber nicht. Teilweise etwas langatmig und die Songs unterscheiden sich voneinander zu wenig.

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12.08.2015

Der metal.de Serviervorschlag

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