Asphyx - The Last One On Earth

Review

Galerie mit 29 Bildern: Asphyx - Graveland Festival 2017

Deutlich gereift und in der Produktion transparent in Szene gesetzt zeigte sich die Combo schon ein Jahr nach ihrem Debüt „The Rack“ auf dem Zweitwerk „The Last One On Earth“. Der Opener „M.S. Bismarck“ feuert gleich aus allen Kanonen und ist einer der größten Klassiker der Bandgeschichte geworden, der selbst auf den Re-Union-Konzerten von 2008 nicht fehlen darf. Stilistisch festigte sich erst auf diesem Album der unverwechselbare ASPHYX-Stil: relativ lange, meist eher schleppende Stücke mit gewaltigen, unkontrollierten Ausbrüchen des thrashigen Death Metals, einfach gehaltene Strukturen, weniger Doublebass-Parts als bei den Kollegen, dafür hämmernde, thrashige Drumpatterns. Martin van Drunens Stimme drückt dem Sound auch hier den Stempel der sofortigen Wiedererkennbarkeit auf und lässt vermuten, dass ASPHYX ohne dieses wütende, geifernde Gekotze ihren heutigen Status vielleicht nicht inne hätten.

„The Last One On Earth“ fehlen zwar die großen Death-Metal-Hits, dafür hält die Platte über die gesamten 40 Minuten ein erstaunliches Level, zu dem man prinzipiell non stop rotorbangen könnte – nicht umsonst gilt die Scheibe als Kult. Und „Kult“ spreche zumindest ich den meisten Alben ab. Zudem sind die beiden Zugaben, die 1992er „Crush The Cenotaph“-EP und das „Asphyx“-Demo (mit frühen Versionen von „The Sickening Dwell“, „Evocation“ und „Diabolical Existence“) absolut hörenswert und übertreffen in Sachen Ursprünglichkeit, Ehrlichkeit und Brutalität fast die späteren Albumversionen. Sehr hörenswert!

Man könnte sich aus dem Fenster lehnen und dieses zweite als das beste Album der Karriere bezeichnen – andererseits sollte man vielleicht abwarten, was die Jungs derzeit zusammenbasteln. Angesichts der auf der Myspace-Seite der Band zu hörenden neuen Tracks sollten sich alle ASPHYX-Fans auf ein gewaltiges Comeback einstellen.

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01.07.2008

Der metal.de Serviervorschlag

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