Babymetal - Babymetal

Review

Kawaii-Overdose! Leute mit Scheuklappen und Vorurteilen, bitte das rote X oben rechts anklicken. Alle anderen: Macht euch für eine Ladung absolut abgedrehter, ausgefallener und mitunter richtig brachialer J-Metal-Party-Mucke bereit! (Und holt euch was zu Knabbern – ich habe Stunden an dieser Rezension geschrieben. *zwinker*)

BABYMETAL sind eines der ausgefallensten Musikphänomene der letzten Jahre. Viele lieben sie, andere beäugen sie kritischer – die Aufmerksamkeit aller Leute, die irgendwie Wind von der Band bekamen, haben BABYMETAL aber sicher. Besonders die Kritiker werden sich jetzt fragen, wie eine solche Band eine Wertung von neun Punkten absahnen kann. Um diese zu rechtfertigen, bekommt ihr eine ausführliche Rezension. Ein Versuch, euch die Band näher zu bringen und auf jeden Aspekt des selbstbetitelten Debütalbums einzugehen.

Wer sind BABYMETAL?

BABYMETAL sind eine japanische Band, die sich aus drei Frontmitgliedern zusammensetzt. Diese sind Su-Metal (Suzuka Nakamoto – 17 Jahre), YuiMetal (Yui Mizuno – 15 Jahre) und Moametal (Moa Kikuchi – 15 Jahre). Suzuka ist für den Klargesang verantwortlich, Yui und Moa kümmern sich um die „Screams“ (wohl eher als Shouts in hohen Stimmlagen zu bezeichnen). Desweiteren wird die Band bei Live-Auftritten von einer Backup-Band namens KAMI-BAND unterstützt, die sich um die instrumentale Umsetzung der Songs von BABYMETAL kümmert und stets mit Corpsepaint oder mit Masken auftritt.

Wie treten BABYMETAL in Erscheinung?

Trotz der Tatsache, dass „Babymetal“ das Debütalbum der Band ist, haben die drei Mädels bereits viele Shows (u.a in Europa, Kanada und den USA) gespielt, mit denen sie sich in die Herzen ihrer Fans gesungen und getanzt haben. Für ihre Bühnenshows sind neben dem eigentlichen Vortragen der Songs die choreografische Tanzeinlagen der drei Frontfrauen charakteristisch.

Stil der Band?

BABYMETAL sind nicht in eine konkrete Schublade zu stecken. Die Band vermischt Elemente des klassischen Heavy Metal mit rasanten Thrash-Metal-Riffs, J-Pop, Power-Metal-artigen Refrains, J-Metal, seltenen Dubstep-Interludes, und selbst vor Hip-Hop-Einlagen scheuen sich die Japanerinnen nicht. Das Ganze ergibt einen durchgedrehten Cocktail, der allerdings perfekt umgesetzt wurde.

Das Album

„Babymetal“ ist, wie vorhin erwähnt, das Debütalbum der Teenager-Formation. Um euch einen genauen Einblick zu geben, werde ich das Album Song für Song auseinander pflücken, die Stücke einzeln bewerten und daraus den Mittelwert für die abschließende Endwertung bilden.

„Babymetal Death“: Der Opener hat mich direkt aus den Socken geklopft. „Babymetal Death“ startet mit stimmungsvollen Frauenchören und knallt nach etwas über einer Minute mit einem Stakkato-Riff los, welches ich in einer solchen Brachialität nie von BABYMETAL erwartet hätte. Darauf folgt ein rasantes Thrash-Metal-Riff, von dem sich einige Bands des Genres eine Scheibe abschneiden könnten. Begleitet wird das Ganze von männlichen Shouts, die den Bandnamen in Einzelbuchstaben brüllen und im Anschluss wiederholt „DEATH, DEATH, DEATH“ shouten – passend zum Songtitel eben. Im Endpart spielen BABYMETAL ein hochmelodisches Riff, das jedem Freund von ausgereiften Melodien Freudentränen in die Augen treiben wird. Zum Schluss gibt es ein Highspeed-Solo, das so auch aus der Feder einer technisch versierten Death-Metal-Band stammen könnte. Fulminanter Anfang also. Gut gemacht, BABYMETAL! So hinterlässt man einen bleibenden Ersteindruck. 9/10

„Megitsune“: „Megitsune“ heißt auf Deutsch so viel wie „Füchsin“ und startet mit Synthesizern, welche nach asiatischen Instrumenten klingen. Als Nächstes trägt „Megitsune“ eine deftigen Mischmasch aus Synths und Gitarrengeballer vor und im folgenden Part kommt erstmals die J-Pop-Seite von BABYMETAL zum Vorschein. Das Highlight von „Megitsune“ findet sich jedoch im Refrain: Suzuka ist eine unglaublich gute Sängerin und trägt einen gefühlvollen Part, begleitet von treibendem Schlagzeug- und Gitarrengewitter, vor. Danach die nächste Überraschung: Ein Breakdown. Und was für einer! Düster und unheilvoll scheppert dieser vor sich hin und kurz darauf folgt der nächste J-Pop-Part, der erneut vom tollen Gesang von Su-Metal abgelöst wird. Spätestens jetzt haben BABYMETAL mich komplett gefesselt. Geil! 10/10

„Gimme Chocolate“: Der dritte Song des Albums ist eine der Bandhymnen schlechthin. Ein sägendes Thrash-Riff eröffnet den Titel und wird von seltsamen, nach Laserblastern klingenden Sounds. Darauf folgen Screams/Shouts von Yui und Moa – und zugegeben: Die Beiden klingen dabei sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe diese Shouts Anfangs als nervig empfunden, doch mit der Zeit und einer zunehmenden Anzahl von Hördurchgängen, legt sich dieses Empfinden und man akzeptiert die Shouts als Element von BABYMETAL. Ich habe sie irgendwann einfach lieb gewonnen und die Masse an Fans zeigt, dass ich da wohl nicht der Einzige bin.

Auf dieses Thrash-Gewitter folgt der gelungene Refrain, in welchem BABYMETAL über ihre Liebe zur Schokolade philosophieren. KAWAII!!! *hüstel* ‚Tschuldigung…ehem…

Aber ernsthaft: „Gimme Chocolate“ ist ein deftiger Thrash-J-Metal-Mix, welcher lediglich im Refrain durch seichte Riffs und den gewohnt guten Gesang von Suzuka abgelöst wird. Durch seine durchgeknallten Elemente, wie die Laserblaster-Sounds und Shouts, ist der Titel Anfangs anstrengend. Sobald man allerdings einen Draht dazu gefunden hat, ist auch „Gimme Chocolate“ ein gelungener BABYMETAL-Song. 8/10

„Line!“: Das vorab als Single veröffentlichte „Line!“ beginnt mit Synthie-Klängen, die sich über den kompletten Anfang des Songs erstrecken und von schnellen Gitarren und poppigen Gesangseinlagen begleitet werden. Folgend gibt es einen kitschigen Pop-Refrain zu hören, welcher in einen Hip-Hop-Part übergeht. Ja, ohne Scheiß. Auch nach mehrmaligem Hören komme ich kaum dahinter, wie man einen solch seltsamen Mix so grandios umsetzen kann. Aber es kommt noch besser: Darauf folgt ein wuchtiger Slam, welcher mit Vocals aufwartet, die so auch auf einem Brutal-Death-Metal-Album stehen könnten. Folgend gibt es eine tolle Gitarrenmelodie zu Hören, welche von einem Scream abgeschlossen wird und erneut in den, mit Synths unterlegten, Pop-Refrain übergeht. Das klingt alles sehr seltsam, ich weiß. Aber glaubt mir: „Line!“ ist einer der coolsten Songs der letzten Zeit. Wie kann man solch unterschiedliche Elemente nur so stimmig umsetzen? Ich verstehe es nicht. 10/10

„Akatsuki“: „Morgendämmerung“ – so der deutsche Begriff – startet mit gefühlvollen, METALLICA-artigen Clean-Gitarren, begleitet von einer sanft agierenden Su-Metal. Abgelöst wird der Anfangspart durch ein episches Power-Metal-Riff, das sich, in verschiedenen Variationen, durch den kompletten Song und die gelungenen Refrains sägt. Die Hochgeschwindigkeits-Soli dürfen nicht fehlen und so bekommt „Akatsuki“ als gelungene Power-Metal-Hymne: 8/10

„Doki Doki Morning“: Sind noch Scheuklappenträger unter uns, die nicht durch meine Warnung am Anfang abgeschreckt wurden? Spätestens mit „Doki Doki Morning“ seid ihr gezwungen, eure Scheuklappen abzulegen. Der Titel fängt mit kitschigem Synthie-Geklecker an und  bricht darauf ein Riff-Gewitter vom Zaun, welches mich vom Sound her an MINDLESS SELF INDULGENCE erinnert. Im Refrain wird es dann poppig und niedlich. So niedlich, dass mir mein Bart beim Hören des Songs abgefallen ist. Cool ist der Titel trotzdem, und nach mehrmaligem Hören entwickelt er sich zu einer der BABYMETAL-Party-Hymnen schlechthin. 8/10

„Onedari Daisakusen“: Die nächste Überraschung folgt am Anfang von „Onedari Daisakusen“: Klänge von Shamisen eröffnen den Song und gehen nach kurzem Metal-Riffing in einen elektronischen Part über, in dem den drei Mädels, abgesehen von gelegentlichen Gitarren-Nuancen, die Bühne überlassen wird. Die ausgefallene Symbiose dieser elektronischen Einlage und dem Gesang der drei Musikerinnen gefällt und geht in einen brutalen Part über, welcher durch die aggressiven Shouts von Moa und Yui tatsächlich sehr angefressen wirkt. KAWAII! KAWAII! KAWAII! KAWAII! *Wutschaum vom Mund wisch* 9/10

„Song 4“: „Song 4“ ist zwar ironischerweise der achte Titel, fühlt sich aber wieder mehr im Thrash zu Hause als seine Vorgänger. Brutale Thrash-Riffs knallen drauf los und der Gesang passt wie der obligatorische Stiefel ins Gesicht. Der tolle, anschließende Refrain wird von einem PANTERA-artigen Groove-Part abgelöst, welcher – Überraschung! – in einen seltsamen Teil übergeht. So stelle ich mir die Hintergrundbeschallung an einer Bar auf den Bahamas vor. Seltsam, aber cool. Darauf gibt es erneut die Thrash-Knallerei und am Ende von „Song 4“ kann man wieder dem Refrain lauschen. Dennoch kann der Titel nicht ganz mit anderen Songs auf „Babymetal“ mithalten. 7/10

„Uki Uki Midnight“: Song Nummer neun beginnt mit Industrial-Sinths, welche von groovigen Gitarren untermalt werden. Ein folgender, fröhlicher Part wird von einen rauhen, düsteren Teil abgelöst, welcher mit Growls daherkommt und einem Dubstep-Part die Bühne überlässt. Mein Fall ist Dubstep absolut nicht, doch auch dieses Element fügt sich gut in den Gesamtsound des Songs ein. Im Endteil gibt es erneut nette Sinthie-Spritzer und ein tolles, kräftiges Riff schließt den Song ab. 7/10

„Catch Me If You Can“: Jop, mit „Catch Me If You Can“ haben BABYMETAL mich gefangen. Anfangs wieder kräftig, mit Growls und schnellen Gitarren aus den Boxen knallend, geht der Titel in einen tollen Gute-Laune-Refrain über, nur um danach wieder die Dampfwalze auszupacken. Dieser brutale Sound steht BABYMETAL gut zu Gesicht und so bekommt auch „Catch Me If You Can“: 8/10

„Rondo Of Nightmare“: Das „Rondo des Grauens“ bietet eine der wohl besten Gesangsleistungen, welche Suzuka auf „Babymetal“ vollzogen hat. Die tollen Hintergrundmelodien schaffen eine unheilvolle Atmosphäre, welche im letzten Drittel mit einem wahnsinnig guten, sanften Schrei von Suzuka in einen asiatisch angehauchten, düsteren Endpart übergeht. Diese (fast) Powerballade ist einer der – vom Sound her – bösesten Songs des Albums. Sehr geil und eine gelungene Abwechslung zum fröhlichen Allerlei. 9/10

„HeadBangeeeeerrrrr!!!!!“: Der vorletzte, auch vorab veröffentlichte, Song des Albums dürfte neben „Gimme Chocolate“ und „Megitsune“ die BABYMETAL-Live-Hymne schlechthin sein. Das ist nicht verwunderlich. Meines Erachtens nach, ist „HeadBangeeeeerrrrr!!!!!“ der beste Song des Albums. Er vereint deftige, stampfende Death-Metal-Rifferei im Anfangspart, mit verträumten Synthesizern und der grandiosen Gesangsleistung der drei Teenager. Der Refrain frisst sich sofort in die Hirnwindungen und wird wahrscheinlich auch von Leuten mitgesungen, welche kein Wort Japanisch verstehen. So muss das sein! 10/10

„Ijime, Dame, Zettai“: Nun haben wir diese abenteuerliche Wunderreise namens „Babymetal“ also fast überstanden. Mir brennen schon die Wörter für ein Fazit auf den Fingern, doch vorab ein paar Worte zum letzten Titel. „Ijime, Dame, Zettai“ ist nämlich ein richtiger Brecher. Ein verträumter, cleaner Part eröffnet den Song – so dass ich dachte, dass das Stück eine abschließende Ballade darstellen würde.  Doch weit gefehlt: Nach 40 Sekunden knallt der Song in bester Manier aus den Boxen, um darauf in tolle, mehrstimmige Gitarrenmelodien überzugehen. Su-Metal holt noch einmal alles aus ihrer Stimme heraus und nach knappen sechs Minuten endet unsere Reise in den fernöstlichen Wahnsinn. 8/10

In der Bonus-Version des Albums sind noch zwei weitere Titel enthalten. Der erste hört auf den Namen „Road Of Resistance“ und der zweite ist eine Live-Version von „Gimme Chocolate“, welche die Band bei einem Auftritt in London aufgenommen hat. Desweiteren liegt dieser erweiterten Fassung des Albums eine DVD bei, die alle Videoclips enthält, welche die Band zu ihren Liedern bisher veröffentlicht hat. Diese sind durchaus einen Blick wert, denn was glaubt ihr, wie diese Clips ausfallen, wenn schon die Musik von BABYMETAL so durchgeknallt ist?

Wenn wir nun den Mittelwert aller Einzelbewertungen ausrechnen, ergibt sich ein Wert von 8,5 – sprich – neun Punkten für BABYMETAL. Dennoch spreche ich keine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus. Das was BABYMETAL machen, machen sie richtig gut – fast perfekt. Dennoch spielt das Trio einen komplett durchgedrehten Mix aus grundverschiedenen Elementen und ist sehr gewöhnungsbedürftig – selbst für die Ohren von Leuten, welche mit J-Rock und J-Metal vertraut sind. Kennt und mögt ihr BABYMETAL bereits, macht ihr mit „Babymetal“ nichts falsch. Ansonsten hört lieber in einen Song mehr rein, anstatt dass ihr im Nachhinein feststellt, dass BABYMETAL nicht euer Ding sind. Ich habe riesigen Spaß mit diesem Album, und wenn ihr euch darauf einlassen könnt, werdet ihr den auch haben.

Zum Abschluss eine Phrase, die, wie ich mir vorstelle, so auch auf einer billigen, japanischen Süßigkeit stehen könnte: „Dieses Produkt macht dich glücklich.“

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30.05.2015

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39 Kommentare zu Babymetal - Babymetal

  1. DaOriginalHerb sagt:

    Ich finde das Ding auch überraschend gelungen. Bin allerdings durch Videospielerfahrungen auch recht japanophil

  2. Michael sagt:

    Das ist doch wohl ein Witz. 9 Punkte? Das ist mist, keine Kunst! Generischer Scheiss, kein Herz, keine Kreativität. Nur auf eingängig getrimmt. Das ist als wenn man jeden belieben Popsong mit härter Musik unterlegt. Eingängig?- Natürlich, ist ja so konzipiert worden (an irgenteinem Reissbrett). Aber echte Musik ist das nicht! Und mit Metal und Rock hat das gar nichts zu tun. Da stehen nämlich andere Ideale hinter (oder sollten zumindest).

    3/10
  3. Doktor von Pain sagt:

    Mimimi, generischer Scheiß, Popsong mit härterer Musik, hat nix mit Rock und Metal zu tun, Ideale, mimimi. Wenn ich so was schon wieder lese! Klar, Babymetal ist, um es freundlich auszudrücken, gewöhnungsbedürftig. Und ja, das ist gewissermaßen durch und durch am Reißbrett entworfen. Aber: Es ist gut und clever gemacht, die Musik ist abwechslungsreich und angenehm bekloppt – außerdem dürfen Japaner so was einfach. Für so was fehlt dem gerne herumjammernden teutonischen Konservativmetaller natürlich das Verständnis.

  4. LastSatai sagt:

    Wie ich solche intolleranten Truemetal-Ärche wi dich verabscheue. Einfach mal das Album und das Projekt in der Luft zerreißen, nur weil es anders als die selbst gestellte Norm ist.

    Zum Album:
    Als ich da erste mal das Video von Baby metal im Japan-Special sah, saß ich mit einem fetten Grinsen vor der Mattscheibe und dachte mir: typisch Japaner, auf sowas können nur Japaner kommen, die spinnen die Japaner etc.pp ^^ Allerdings ging die Musik sofort ins Ohr,einfach nur catchy und ich wollte mehr. Als ich dann das ganze Album hörte war ich total begeistert und es rotierte in der Dauerschleife. Die Band knallt ordentlich und die drei Mädels fügen sich wunderbar als Kontrast zum Brachial-Metal der Band ein. Und wem, dem das Album gefällt, rutscht bei „Ijime, Dame, Zettai“ nicht ein gelegentliches „DAME!!“ raus? 😉
    Kann das Album wirklich jedem der offen für neues und sich nicht als selbsternannte elitäre Metal-Polizei versteht empfehlen. Weiter so Mädels.

    9/10
  5. LastSatai sagt:

    Oh, und vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass die beiden Herren an den Klampfen, beim Bonus-Track „Road Of Resistance“, keine geringeren als Herman Li und Sam Totman von Dragonforce sind. Was den Song zu einem typischen Dragonforce-Song, mit dem Gesang der drei Mädels macht (Babyforce? ^^). Nett.

  6. holgi sagt:

    Es ist mir Wumpe ob da bekannte Gitarristen zupfen oder gar irgendein Grandioso an den Reglern sitzt, das ist Musik für jene, die einfach jeden Murx abfeiern, man denke sich bitte die Metal-Anteile weg und siehe da, es ist Pop vom Reissbrett, was nicht schlecht sein muss.

    Aber wenn wir schon dort angelangt sind, lasst uns doch im gleichen Atemzuge die neue CD von Rihanna besprechen oder wie wäre es mit Lady Gaga? beides nicht schlecht, oder?

    Macht mal weiter mit dem Japsen-Quark und ich lach mich schlapp derweil. 🙂

  7. Niclas sagt:

    Manchmal habe ich Angst das die Metal Szene irgendwann den Bach runter geht, das es irgendwann einfach keine guten Bands mehr gibt und ich nur noch Synthi Beats höre, gepaart mit wildem gekreische ( versteht mich nicht falsch – diese Dinge können auch gut sein, aber es ist Geschmackssache ).
    Schade finde ich das hier nicht mal irgendwo erwähnt wird das Japan auch eine funktionierende Metal Szene hat ( gerade in den ‚extremeren‘ Bereichen ) sondern so ein Schmarn hier vorgestellt wird, und dann bekommt dieser Schmarn auch noch 9 Punkte – wow, Glanzleistung.
    Ich habe mir ein paar Songs mehrmals gegeben, ich will ja nicht vorschnell urteilen aber ich weiß nicht was ich davon halten soll, immer wenn ich nur das Video sehe blutet mir das Herz und wenn ich dann noch die Musik höre … ja dann denke ich ist das wieder einer dieser Tage an denen ich denke das auch der Metal nicht unsterblich ist.
    Ich bin jetzt erstmal weg – zu Manowar beten oder so.
    UND JA ich will Käse zum Wein!
    Peace out!

    3/10
  8. LastSatai sagt:

    Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Sicherlich gibt es einige Projekte, die sehr speziell sind und Metal mit anderen Einflüssen vermischt, aber das dadurch die Metalszene den Bach runter geht kann ich mir nicht vorstellen. Warum sollten diese Projekte nicht auch eine Nische bekommen? Es gibt immer noch genug große Projekte, die sich nicht auf solche Experimente einlassen und garantiert nicht auf den Synthie-Zug aufspringen. Alles „in my opinion“ natürlich.

  9. Niclas sagt:

    Du hast mich falsch verstanden, womöglich habe ich auch übertrieben LastSatai.
    Ich rede von irgendwann und wollte nun auch nicht die Black Metal Apokalypse heraufbeschwören ! 😉
    Diese Projekte sollen ihre Nische bekommen, sie sollen ihre Alben verkaufen usw. soll doch jeder seinen Stil hören, ich finde es nur enttäuschend das die Autoren sich auf dieser Seite für dieses „Kawaii-Gedöhns“ (auch ich bin Anime-Fan, trotzdem gefällt mir diese Mukke nicht) so viel Zeit nehmen und einen ellenlangen Text schreiben in welchem man auf jeden Song einzeln eingeht und ein neues Album wie „My God-Given Right“ von Helloween mit nem fixen Text abgespeist wird.
    Da frage ich mich ob die Qualität der Metal.de Autoren dermaßen schwankt oder ob man dieses „Misch-Metal-Wirrwarr“ irgendwie pushen möchte. ( Und wenn die Autoren nicht bezahlt werden, manche dann aber ohne Liebe Arbeiten dann sollen sie es lieber ganz lassen – dieser Aritkel ist neben der ‚imo-schlechten Musik‘ wenigstens gut geschrieben ).

  10. LastSatai sagt:

    Da hab ich dich wirklich falsch verstanden. Das was du ansprichst ist mir auf dieser Seite aber auch schon aufgefallen. Irgendwo fehlt die Balance. Da hast du Recht. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass dieses Review, schon etwas zu verliebt daher kommt. Erst werden Kritikpunkte in Songs aufgezählt, nur um sie dann einen Satz später zu revidieren und sie doch als cool hinzustellen, siehe „Doki Doki Morning“. Ich mag das Album in seiner Gesamtheit, aber einige Stellen, wie die Shouts am Anfang von „Gimme Chocolate“ finde ich immernoch nervig und werden für mich auch nach dem 100. Hören nicht besser. Zum Glück sind solche Stellen nur ein paar Sekunden lang ^^

  11. him sagt:

    Totaler Müll. Oh, total heftiger Plastikmetal da im Hintergrund, hinter dem überlauten Mädchengezeter. Voll heavy! Gar nicht so Pop! Geil, darf man auch als Metaller hören, oder? Ach, und sind sie nicht niedlich? Und lt. metal.de sogar vier Songs mit Prädikat „Hymne“, auf nur einem Album! – Ok, lassen wir den Entwickler dieses Produkts seine neue Sau stolz durchs Metal-Dorf treiben. Ein paar Leute werden sich ihm anschließen, andere werden schulterzuckend weiter Bands hören, die Musik machen. Und wieder andere werden vielleicht in ihrem eigenen Probenraum versuchen, solchen Absurditäten konsumistischer Einfalt mit ein paar guten Songs etwas Qualität entgegen zu setzen. Für mich persönlich steht der Begriff „Metal“ – oder eigentlich auch „Rockmusik“ – immer für Authentizität. Natürlich ist diese Musikart längst nicht mehr immer und überall authentisch. Aber ich werde diesen Umstand stets bedauernswert und daher auch Bands wie obige getrost grauenhaft finden.

    2/10
  12. shocking sagt:

    911 – call the METAL POLICE!!!

  13. FanBoyGirl69 sagt:

    Ey Dudes, das ist alles schon längst passiert. Babymetal haben schon längst euren Traum-True-Metal-BS überrollt. Kleine Mädchen und Trend-Hipster haben jetzt eine vollkommen falsche Sicht auf den wahren Heavy Metal und nehmen ihn euch weg, popularisieren ihn und werfen ihn in den Mainstream. Und das haben Babymetal nicht mit Satan und Evilness erreicht, sondern mit Marketing-Konzept und mit Ohrwürmern. Das ist Popbusiness indeed und wer hier behauptet, dass das ja alles so losgelöst vom Metal sei, dem Wünsch ich viel Spaß in seiner Bubble. Authenzität my ass, glaub ihr das echt, wenn ihr es ständig wiederholt?

    Und weißte watt? Vielleicht machen die Girls & Boys, die das heute hören, selbst mal Metal (oder nen Genre-Hybriden, vermaledeit!), und vielleicht wird das ja besser, als die 20 letzten Jahre inhaltlicher Mummenschanz. Wäre halt schön, wenn nicht mehr alles dark, hard & evil wäre. Aber wäre das dann noch authentisch? Man fragt sich. Kudos für das Fanboy-Review! BABYMETAL DEATH!

  14. Hunting sagt:

    …Ähm ich denke auch das es wichtigeres gibt als über so ein Mainstreem Kack zu berichten…wasted time!

  15. greedoch sagt:

    schon spassig was hier abgelästert wird. nur weil kein heini reingrölt oder schreit wird deftig verrissen. nur mal so nebenbei: früher waren metalianer tolerant. heute haben die meisten wohl nur noch ein brett vor dem kopf.
    ach ja, „babymetal death“ habe ich letztes jahr im märz um ersten mal gehört und fands toal geil!

  16. Ayzee sagt:

    Bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. 9 Punkte sinds sicher nicht – das ist definitiv ein Witz. (Muss man auf jeden Scheiß Hype aufspringen?)

    Bin mir aber sicher, dass viele die das hier geil finden jeden beschissenen Radio-Pop-Müll genauso geil finden würden, wenn ein paar billigere Gitarren druntergemischt wären- aber ohne die Gitarren finden’s die gleichen Leute scheiße. Das ist halt der lächerliche Mainstream, von dem die Metal Szene nunmal (leider Gottes) auch durchdrungen ist. Peinlich peinlich…
    Will aber nicht sagen, dass jeder, dem die Platte hier taugt (weil sie witzig oder trashig ist) im Umkehrschluss keinen Musikgeschmack hat. Da gibt’s sicher einige mit deutlich mehr Anspruch als viele True BM Fans oder lächerliche Manowar Groupies (oder wer auch immer) je haben werden.

  17. Hektor sagt:

    Echt lächerlich, was für Drecksalben hier Höchstwertungen bekommen.
    Das hat auch nichts mit „true“ sein zu tun, hier wird auch genug konventionelles Zeug jenseits jeder Realität in den Himmel gelobt, oft sogar Wochen vor Release.
    Ein Schelm, wer Böses denkt.

  18. Limonado sagt:

    Metal und Authentizität? Ein großer Witz. Selbst weniger bekannte Metal-Bands pflegen inzwischen ihren ganz eigenen Idol-Kult. Gerade auch trve Black Metal-Bands sind Meister der Inszenierung mit ihrem „besonders wichtigen“ Auftreten und herausragenden Ansichten.. dabei vereinen sie nur sämtliche Klischees, die dem Metal seit der Geburt aus der Hölle anlastet. Verstehe schon, dass Opeth kein Bock mehr auf diesen Zirkus hatten und mittlerweile lieber „langweiligen“ Prog. Rock machen.

    Metal und Authentizität? Ich geb‘ einen großen Haufen drauf und feier Babymetal einfach ab – sie rocken und machen Spaß. Für mehr ist Metal nicht zu gebrauchen.

  19. Master sagt:

    Ich denke, was Metal für den einzelnen bedeutet lässt sich nicht pauschal abfertigen.
    Jeder hat halt seine ganz eigenen Beweggründe und es gibt ja auch genug unterschiedliche Stile.
    Ich habe in Babymetal mal vorurteilsfrei reingehört und war doch überrascht wie grauenvoll diese auf mich wirkten. Für mich ist das gar nichts. Die Stimmen nerven mich und die ganze Disneyclub-Präsentation sagt mir auch nicht zu. Ist vielleicht auch eher was für jüngere.
    Soll jeder glücklich werden, so wie er es mag. Ein Review ist halt immer die Ansicht eines einzelnen. Insofern darf dieser natürlich legitim eine 9 vergeben. Für mich ist es halt eine 1.

    1/10
  20. der graf sagt:

    Ich habe babymetal auf dem rockavaria gesehen. hat mich zwar doch sehr an die mini playback show erinnert, aber ich finde, dass es der interessanteste und spassigste Auftritt aller vertretenen Bands war. Man darf nicht bierernst an die Sache rangehen, sondern es mit einer gewissen Souveränität anschauen. Ist doch mal ganz was anderes, als der „althergebrachte“ Metal. Der Sound war klasse, der Gesang ist natürlich ungewöhnlich. Regelmäßig kann ich das sicher nicht hören, da meine Nerven dafür wohl nicht mehr stark genug sind:)

  21. der graf sagt:

    9/10 Punkte sind natürlich ein Witz. Da der Verfasser ein Problem hat, den Stil der Band zu beschreiben, kann ich vielleicht helfen. Ich würde das ganze als Disco-Metal klassifizieren. Ich finde, das trifft den Stil. Im Übrigen glaube ich nicht, dass diese Band die Metal-Welt zerstören wird. Das hat man, ohne auch nur annähernd eine Parallele ziehen zu wollen, schon von Nirvana behauptet. Einfach mal danach Googeln, die Lederkluft oder die mit den adäquaten Stickern versehene Kutte, über die ich mich immer so herrlich amüsieren kann, anziehen und schon sieht die Metal-Welt wieder rosiger aus 🙂

  22. DoseAusMetal sagt:

    Also Gimme Chocolate hat echt was – die anderen Songs sind auch nicht soo schlecht. Ich find es humorvoll – das Gitarrensolo im Song oben ist doch geil! Gute Musiker, süße Japan-Mädels – ich find es lustig. Die Homepage ist zwar eine Metal-Plattform, aber anscheinend gehen hier einige trve Kn@allköppe zum Lachen ins Grab äh Keller. Ich vergebe 6,66 Punkte!

  23. Andreas G sagt:

    BabyMetal ist da und wird auch nicht mehr verschwinden.
    Sie sind weder neu noch unbekannt, ein paar Leute sind angepisst, dafür lieben Millionen andere BabyMetal.
    Die nächsten J-Metal oder KwaiMetal Bands sind längst am Start, Korea wird bald folgen und spätestens 2020 wird es die ersten Festivals geben.

    Der Metal steht für vieles, hat viele Sub- Genre aber sicher steht der Metal nicht für Intoleranz, also bitte.
    Jedem das seine, für mich ist BabyMetal erfrischend anders und ich Liebe die Mädels.

  24. Andreas sagt:

    BabyMetal ist da und wird auch nicht mehr verschwinden.
    Sie sind weder neu noch unbekannt, ein paar Leute sind angepisst, dafür lieben Millionen andere BabyMetal.
    Die nächsten J-Metal oder KwaiMetal Bands sind längst am Start, Korea wird bald folgen und spätestens 2020 wird es die ersten Festivals geben.

    Der Metal steht für vieles, hat viele Sub- Genre aber sicher steht der Metal nicht für Intoleranz, also bitte.
    Jedem das seine, für mich ist BabyMetal erfrischend anders und ich Liebe die Mädels.

    9/10
  25. xXx-Oimel-xXx sagt:

    Metal steht nicht für Intoleranz? Jeder darf wohl noch eine eigene Meinung haben. Mich hat schon damals das J-Rock Zeug-mit Ausnahme von BALZAC- nicht vom Hocker gerissen & diese Plastiktruppe tut es auch nicht. Es hat schon seine Richtigkeit, dass man im obigen Video die eigentlichen Musiker nicht sieht. Stattdessen konzentriert man sich auf 3 herumhampelnde Weiber. Nachtigall, ick hör dir trapsen! Und wer bis dato den Braten nicht gerochen hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Diese Chose ernst zu nehmen wäre fast so als würde eine Kuh auf dem Weg zur Metzgerei: „McDonalds, ich liebe es!“ singen.

  26. Dismemberdave sagt:

    Schöne Rezension, vielen Dank für die Arbeit! Für mich das Album 2014 10/10 Punkten,da digital schon 2014 in Deutschland erhältlich, da juckte es aber keinen,aber wenn auf Cd in Deutschland,dann schon. Wo waren die Kritiker 2010, in der Geburtsstunde von so einer „Band“, kein Internet?, Noch im 20.Semester Informatik? Mensch, da habt Ihr es total vergeigt, so ein Album zu verhindern, selbst schuld!

  27. Master sagt:

    Warum wird denn immer versucht die negative Kritik ins lächerliche zu ziehen?
    Ist das bei diesem Album nicht erlaubt sich negativ zu äußern?
    Und ich habe z.B. von Babymetal vor diesem Review tatsächlich noch nichts gehört oder es zumindest nicht wahrgenommen, so wie ich auch irgendwelche aktuellen Hits in den Charts nicht wahrnehme. Aber 9/10 macht natürlich aufmerksam und man schaut dann schon mal nach, was das denn so ist, so wie ich es bei jedem anderen Review mit hoher Wertung auch mache. Oft war ja auch mal was für mich dabei, oft halt auch nicht, so wie in diesem Fall.
    Aber hört doch bitte auf jetzt mit Intoleranz zu kommen. Kann doch jeder gut oder schlecht finden wie er möchte. Und den Verfechtern von Babymetal hier könnte man ebenso Intoleranz vorwerfen, so wie sie hier teilweise auf die „alten“ Metaller eindreschen.
    Jetzt lasst mal gut sein. Alles ist Geschmacksache und im Falle von Babymetal sicherlich besonders.

  28. Dismemberdave sagt:

    Musik ist subjektiv, jeder hat seine Meinung, aber „Kritiken“,die Formulierungen haben wie „Mainstream-Kack“,“Scheiss-Hype“ und „Drecksalben“ wie hier in manchen Kommentaren müssen nicht sein, das kann man anders formulieren.

  29. Ich höre kein Metal sagt:

    Metal ist nicht meine Richtung. Ja, ich bin hier falsch. Bin an einer Plakatwand auf die Gruppe aufmerksam geworden, irgendwas schien das nicht zusammen zu passen. Da die Japaner ja sowieso was strange sind, rauf auf Youtube. Die machen also eine Mischung aus dem in Asien beliebten J-Pop mit Metaleinflüssen. Das Opening von denen fand ich richtig gut, der Style ist nicht wirklich was für mich. Hate it or love it…trifft es wohl am besten. Für mich ist das J-Pop mit Metaleinflüssen und da ich nicht zur Heavy-Metal Fraktion gehöre, kann ich unvoreingenommen eine Beurteilung abgeben. Witzig, unterhaltend, genialle Riffs, ein Publikum was abfeiert, schlecht ist anders. Nachvollziehbar, dass Metaler den Untergang des Abendlandes befürchten, die nicht Metaler können gut damit leben auch wenn die Songs nicht wirklich Hits sind. Ist halt für Asien gemacht.

  30. StonerDoom sagt:

    Selten so ein Scheiss gehört, wenn soll das ansprechen ? Coole 14-jährige Core-kiddys die mal was anderes wollen?
    Ne da gleib ich getrost bei „Coffins“ denn die wissen was gute Musik ist.

  31. Doktor von Pain sagt:

    Boah, bist du aber trve, StonerDoom! Hammer!

    1. hrhr4711 sagt:

      besser true als ein hipster doktor von hat keine ahnung. auf einer metal seite, sollte man metal oder rock besprechen, kein pseudo kram. wem es gefällt ok, aber metal ist dieser schwachsinn nicht. eine cd kritik von babymetal gehört eher in die bravo.

      allein der gesang ist schlimmer als zahnschmerzen.

  32. Sven sagt:

    Das Album „Babymetal“ ist ein absolut überragendes Meisterwerk. Leider erreicht die Nachfolger-Platte nicht einmal ansatzweise diese Brillanz, denn diese hat zuviel Metal und dafür zu wenig Pop. Die Sängerin lässt phänomenale Ohrwurmhooks vom Stapel und die anderen beiden steuern niedliche Begleit-Stimmen dazu bei. Während die Musiker Gitarrensolis und Schlagzeug-Gewitter vom Stapel lassen, dass einem vor Freude die Ohren zucken, fräsen sich die Hooks so tief in die Ohren, dass man sie tagelang nicht mehr los wird. Die japanische Musikindustrie ist, nicht ohne Grund, eine der besten und innovativsten der Welt. Immer wenn ich diese Möchtegern- „True“ – Metaler höre, dann frage ich mich eigentlich welche Hörergruppe intoleranter ist, die der Pop- oder die der Metalhörer? Je toleranter man ist, desto mehr Spaß hat man. Ganz eindeutig. Zum Glück konnte ich mich in der Vergangenheit auf ein Dying Fetus – Konzert stellen, oder auch auf ein Architects-, Despised Icon-, The Faceless-, Parkway Drive-, K.I.Z-, Kool Savas-, Hollywood Undead- und Taylor Swift-Konzert und meinen Spaß haben. Babymetal Rocks!!!

    10/10
  33. Sane sagt:

    Dann viel Spaß auf dem Taylor swift Konzert!
    Du kannst den plastikkäse ja ruhig hören,nur weil es vielen nicht gefällt und sie sagen das ist scheisse ist man doch nicht intolerant..Genau genommen bist du es der intolerant ist weil du uns unser recht auf freie Meinungsäußerung absprechen willst.find dich damit ab dass nicht jeder diese hüpfenden quietschdolen gut findet so wie ich mich damit abgefunden hab dass manche Leute das eben geil finden.
    Toleranz ist keine Einbahnstraße

    1. Sven sagt:

      @Sane
      Doch, genau das ist es. Jede Musikbranche ist eine Toleranz-Einbahnstraße. Darum geht es ja. Immer wieder höre ich „Mimimi“, „Das ist kein Metal“ oder „Wie kann man diese Musik nur so gut bewerten?“. Jedes Mal ausnahmslos dieselbe Leier. Genau wie ihre Meinung „Plastikkäse“. Wer sagt das die Musik „Plastikkäse“ ist? Die Instrumentals sind sehr gut gespielt und die Sängern kann für ihre Alter sehr gut singen. Ihre Meinung zu dieser Band ist genauso von Intoleranz geprägt, wie meine.

  34. Sane sagt:

    1.es ist mir egal ob das metal ist oder nicht.
    2.wenn es dir gefällt freut es mich,weil der Mist dann für etwas gut ist.
    3.wenn ich das als Mist oder plastikkäse bezeichne bin ich nicht intolerant,mir gefällt es einfach nicht und ich sage meine Meinung

  35. butterbeidefische sagt:

    @Edgy: Wie kann man am Wochenende um kurz nach 8 schon so angepisst und asozial sein? Gehst du im normalen Gespräch auch so ab? Trink erstmal ’n Kaffee und denk dann nochmal drüber nach, ob solche Kommentare wirklich eine gute Idee sind….

  36. Stephan Möller sagt:

    Hier wurde ein krasser Kommentar gelöscht – ja, verstanden, dass das Übertreibung und Sarkasmus war. Der letzte Satz ging trotzdem nicht. Gruß, der stellvertretende Chefredakteur!

  37. crazier sagt:

    Großartiges Teil. Jedenfalls für alle Metal-Fans, die auch mal was neues hören wollen und dabei auch nicht davor zurückschrecken über den Tellerrand zu schauen.

    9/10