Biffy Clyro - Revolutions/Live At Wembley

Review

Galerie mit 14 Bildern: Biffy Clyro - Deichbrand Rockfestival 2014

Die schottische Band BIFFY CLYRO genießt besonders auf der heimischen Insel zunehmende Popularität. Auch hierzulande ist man keine unbekannte Größe mehr, das liegt zum Einen am Majordeal, zum anderen natürlich auch an der unbestreitbar erstklassigen Musik des Trios um den hibbeligen und umtriebigen Gitarristen/Sängers/Frontmann Simon Neil. Das vorliegende Live-Dokument erfüllt dabei zweierlei Zweck: Zum Einen ist es für diejenigen, die noch nicht mit der Band vertraut sind, eine gute Gelegenheit, sich mit dem Material vertraut zu machen, denn die Setlist bietet einen recht ausgewogenen Querschnitt aus den bisherigen Veröffentlichungen. Zum Anderen kommen natürlich die schon vorhandenen Fans auf die Kosten, diese können ihre Lieblinge vor ausverkaufter Kulisse in Englands Metropole bestaunen und dürften zu keiner Sekunde enttäuscht werden.

„Revolutions/Live At Wembley“ erfüllt die Anforderungen an ein zeitgemäßes Live-Dokument problemlos. Bild und Schnitt sind auf hohem Niveau, setzen sowohl Band als auch Publikum gut in Szene und geben dem Zuschauer zumindest eine kleine Vorahnung von dem, was man bei einem Gig dieser Band zu erwarten hat. Simon ist ein auffälliger, von stellenweise etwas seltsamer Performance geprägter Frontkasper, seine beiden Mitstreiter an Bass und Gitarre nehmen dagegen die etwas zurückhaltendere Rolle ein, obgleich auffällt, wie wichtig sie für den Gesamtsound sind. Dass hin und wieder nötig werdende zusätzliche Gitarristen (vermutlich aushelfende Techniker) etwas ungestüm quasi hinter der Bühne versteckt und so aus dem Rampenlicht herausgehalten werden, ist schade, aber keine Katastrophe. Der Sound ist überaus gut, wenn auch für meinen Geschmack manchmal ein wenig (verdächtig) perfekt. Die Musik von BIFFY CLYRO ist eine etwas krude, aber einzigartige Alternative-Mischung aus verschiedenen Rock-Epochen der britischen Inseln, man erinnert mal ein wenig in frühe MARILLION, dann verarbeitet man ein paar QUEEN-Chöre, schwingt rüber zu tanzkompatiblen Pop und legt zwischendurch auch mal Hardrock- oder gar Metal-lastig los. Die Mischung aus wilden und ruhigen Showelementen passt (man beachte vor Allem den halb-akustischen Mittelteil des Konzerts), das Bühnenbild unterstreicht die Stimmung gekonnt.

Ein Blick auf die Tracklist macht klar, dass es sich dabei um nichts weiter handelt als ein Hitfeuerwerk, ein Umstand, der auch an der regen Beteiligung des bunt gemischten Publikums auszumachen ist. Zusätzlich gibt es noch eine Audio-CD mit dem gesamten Konzert, ein paar weitere Live-Aufnahmen sowie einen Track-by-Track-Audiokommentar der Band. Kurzum: Auch unabhängig vom Format des Tonträgers eine runde Sache.

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03.07.2011

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