Born From Pain - Sands Of Time

Review

Galerie mit 16 Bildern: Born From Pain auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Das Metalcore-Monster genannt Born From Pain: geboren aus Schmerz, kraftstrotzend und bereit zu Gewalt. Bewaffnet mit wuchtigem Brettsound, Knochenbrechergrooves und Uptempohaken, die dem Kinn des Pitbesuchers gewidmet sind. Die Stimme des Monsters, die eines angepissten Rauhbein-Shouters, der nur die Tonlage „aggressiv“ reproduzieren kann. Würde jemand von einer Band mit dem Namen „Born From Pain“ etwas anderes erwarten? Ich jedenfalls nicht. Die Holländer gehen meines Erachtens mit „Sands Of Time“ glatt als europäische Antwort auf Hatebreed durch. Zumindest haben sie das Zeug dazu. Und das sage ich auch im Hinblick auf die Schwächen, die Hatebreed selbst in meinen Augen innehaben. Denn wo durchgehend auf-die-Fresse-Methoden regieren bleibt wenig Platz für Dynamik und Abwechslung. Konsequent, tadellos und absolut lupenrein hämmern sich Born From Pain alles andere als originell in die Eindimensionalität, welche das hohe Härtelevel schnell zum Dezibel-Grundpegel verkommen lässt. Den Hatebreed-Fan wird das auf dem Weg in die Slamdance-Extase herzlich wenig stören. Und ehrlich gesagt, kann man sich Schlimmeres vorstellen als ein Album, bei dem was weiß was man hat. Und genau das ist „Sands Of Time“. Nicht mehr (und nicht weniger) als Moshpitberieselung auf amtlichem Niveau. Ob das nun aber reicht, um als europäische Band in den Staaten Fuß zu fassen ist schwer auszumalen. Die Zielgruppe wird darüber entscheiden. Eingeschränkte Empfehlung.

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09.07.2003

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1 Kommentar zu Born From Pain - Sands Of Time

  1. Anonymous sagt:

    also , ich kann dem oben geschriebenen nicht zustimmen . das hauptproblem bei hardcore ist das man das rad nicht neu erfinden kann ( das gilt wohl aber für alle musikrichtungen ) . das heisst , mann kann es doch , das sind dann bands wie converge oder blood has been shed . born from pain die sich offensichtlich nach dem earth crisis song / album benannt haben , gehen dann doch mehr in die \" normale \" hardcore richtung . die songs sind alle auf einem hohen aggro level , wobei sich schnelle und midtempo parts in etwa die waage halten . die musik ist durch power riffs geprägt , und es gibt auch die hardcore typischen \" gang shoutings \" und breaks . der gesang ist eher tief , die gitarren domiant . das ganze ist schon ziemlich groovy , nicht sonderlich komplex aber das ist bei dieser musik zumeist so . mit hatebreed hat das ganze auch nur am rande was zu tun , die stimme ist doch sehr anders . allenfalls bei den straighten parts hört man hatebreed heraus . vom songaufbau her sind born from pain auch etwas langsamer , es gibt sogar einige doomige parts , sogar ein paar death metal riffs . nicht der überhammer , aber im hardcore bereich gibt es soviel schrott , da ist das hier doch eine angenehme ausnahme . gute , solide scheibe , die sogar untypisch für hardcore einige kurze gitarrensoli enthält .

    7/10