Cannibal Accident - Nekrokluster

Review

Vorab: Warum du am Ende den Fickmann riechen wirst, erfährst du, wenn das Licht beziehungsweise Video angeht …

Die angebliche Geschichte hinter CANNIBAL ACCIDENT: Lenets und Kolkka soffen sich in ihrer Heimat Turku durch verschiedene Kneipen und landeten schließlich in einem Rock-Schuppen. Dort traten einige Grind-Bands auf und ja, die beiden Suffköppe hatten Spaß. Doch etwas fehlte: der alte Charme und die Mosh-Parts. Der Ehrgeiz war entflammt, also torkelten sie in den nächsten Proberaum und knüppelten die ersten 47 Songs ein – in einer halben Stunde. Okay, der letzte Teil ist möglicherweise frei erfunden.

Wundschorf à la CANNIBAL ACCIDENT

Zurück zur Wahrheit: Oldschool-Grindcore sollte auf der Speisekarte des Schlachtfests von CANNIBAL ACCIDENT stehen. Mit qualitativ hochwertigen Mosh-Parts. Das funktioniert im Zweifel auch im Wohnzimmer, könnte aber einen Besuch beim regional benachbarten Einrichtungskonzern zur Folge haben.

Das muss live: „Nekrokluster“

Die Musik von CANNIBAL ACCIDENT gehört live auf den Prüfstand, also teilten sich die Finnen die Bühne mit Bands wie MISERY INDEX, GUTALAX, CANNABIS CORPSE, EXHUMED und anderen Spaßmachern. Es kam zu ein paar Besetzungswechseln und drei Alben, bevor 2021 „Nekrokluster“ erscheint.

Alte-Schule-Grindcore aus Turku

„Nekrokluster“ schält den Death Metal in den Vordergrund, ohne die Grind-Ursprünge zu sehr im fauligen Gedärm zu vergraben. Das Ergebnis ist schlagkräftiger als der Vorgänger „Ritual Paprika“ und drängt sich so überzeugend für gediegene Live-Erfahrungen auf, dass man CANNIBAL ACCIDENT prompt für den nächsten Kindergeburtstag oder die Hochzeitsfeier buchen möchte. Das Zeug dampft und muss raus!

Seriös: „Nekrokluster“ hält das Versprechen vom Cover-Artwork bis zur letzten Note, dass Oldschool-Grindcore auch anno 2021 eine feine Option ist, sich den Schmalz aus den Ohren zu tanzen und im Pit die eine oder andere Kostprobe von sonnengetrocknetem Sand zu nehmen.

Den Titel des nachstehenden Songs übersetzt Google übrigens mit „Rieche den Fickmann“. Just saying.

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24.03.2021

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