Kein Cover

Centinex - Reborn Through Flames

Review

An sich könnte ich mit CDs wie dieser einen Laden aufmachen – denn Platten von Bands, die auf der momentanen Schwedenwelle surfen, hab ich eigentlich mehr als genug hier rumstehen. Nun kommen auch noch Centinex mit einem Teil an, das sich nahtlos in die nicht mehr erfassbare „How to make Swedish melodic Death/Black“ Serie einreiht. Da möchte man doch geradezu vor Freude kotzen. Dabei sind Centinex eigentlich gar nicht so verkehrt: Ein Schreihals, jede Menge Heavy Metal und Thrash Riffs, die sich mit Death und etwas Black vermischen, nervige Soli und sogar ein bißchen Keyboard gibt es ab und zu. Centinex bewegen sich, natürlich, auf einem sehr hohen spielerischen Niveau, die Kompositionen sind gut durchdacht, auch wenn man hin und wieder noch etwas stolpert. Eine runde Sache das, wenn es eben nicht schon tausende andere Combos dieser Marke gebe. Der Drumcomputer sollte vielleicht bald durch einen echten Fellverdrescher ersetzt werden, nimmt er doch teilweise das Feeling aus der Musik, ist aber nicht richtig störend. Richtig gut können Centinex auch werden, was der Song „The Beauty Of Malice“ beweist, der, recht melodisch, den Höhepunkt des Silberlings hier darstellt. Daß ein Kreator-Cover noch mit an Bord ist, ist nicht gerade innovativ, aber das sind Centinex sowieso nicht. Mit etwas mehr Eigeninitiative könnten Centinex sich vielleicht mal etablieren, aber bis jetzt eben „nur“ besserer Durchschnitt, von dem es in Schweden zuhauf gibt.

18.10.1998

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Centinex auf Tour

11.10. - 12.10.19Scandinavia Deathfest - Dismember spielen im Original-Line-Up auf (Festival)Dismember, Nuclear Assault, Benediction, Demilich, General Surgery, Toxaemia, Unanimated, Interment, Centinex, Rotten Sound, Martyrdöd, Wombbath, Rippikoulu, Entrails, Undergang, Purtenance, Demonical, Birdflesh, Massgrav und Iron Lamb

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