Charing Cross - Pain & Gain

Review

Kennt ihr das? Ihr geht mit ein paar Leuten auf ein Bikerfest, ohne große Erwartungen, da soll halt irgendeine Live-Band spielen. Meistens geht das dann in die Richtung billiger AC/DC-Verschnitt oder noch schlimmer: schlechter ONKELZ-Klon. Doch dann betreten CHARING CROSS die Bühne und spielen … richtig gut gemachten Heavy Rock, oha! Die Jungs legen mit „Wake Up“ gleich mal mächtig los, das erinnert einen irgendwie sofort an einen älteren SCORPIONS-Song, prima Einstieg! Weiter geht’s mit „No Pian, No Gain“ – hier kommt dann ein kräftiger Schuss ACCEPT dazu. Was jetzt schon auffällt: CHARING CROSS haben ein absolutes Gespür für gute Refrains, die man spätestens nach der zweiten Strophe schon mitsummen kann. So soll es sein! „Let It Rock“ ist dann ein cooler simpler Rocker mit MAIDEN-Leads. Der Song „Queen Of The Night“ fällt dann mal etwas aus dem Rahmen, den könnte man sich auch sehr gut im Programm von EDGUY vorstellen. Damit zeigt die Band, dass sie nicht nur in den 80ern und 90ern wildern. Die obligatorische Halbballade darf natürlich auch nicht fehlen. Hier heißt sie „Still Alive“ und könnte auch gut aus der Feder von Herrn Sammet stammen. Mit „Hells Breaking Loose“ haben CHARING CROSS dann noch eine formidable ACCEPT-Midtempo-Hymne am Start, saustark!

Die Produktion von Pain & Gain ist klar, druckvoll und fett. Die Stimme von Peter passt hervorragend zu den Songs, eben weil sie etwas Dreck versprüht. Genauso sollte es bei Texten auch sein, die ganz sicher nicht besonders anspruchsvoll, dafür aber bestens zum Mitgrölen geeignet sind. Pascal und Andy an den beiden Äxten begeistern vor allem mit ihren coolen Soli, und die Rhythmusfraktion tut genau das, was sie auch bei dieser Art von Musik tun sollte: Sie legt ein prima Fundament.

„Pain & Gain“ ist ganz sicher alles andere als eine innovative Scheibe, aber das ist bei dieser Art von Musik auch gar nicht notwendig. Im Gegenteil, genau hier braucht man dieses Das-kenne-ich-doch-Gefühl, da muss niemand das Rad neu erfinden. Man merkt den Jungs einfach an, dass sie ihre Songs lieben und gerne auf der Bühne stehen. Das alles reicht noch nicht ganz für eine Kaufempfehlung, aber den nächsten Gig sollte man sich auf alle Fälle nicht entgehen lassen.

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17.11.2015

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