Children Of Doom - Doom, Be Doomed ör Fuck Off

Review

Einen großen Gefallen haben sich CHILDREN OF DOOM mit ihrer Namenswahl nicht getan. Nicht nur ich, sondern auch eine der großen Suchmaschinen dachte dabei zu erst an die Finnen CHILDREN OF BODOM. Entsprechend müßig ist es, etwas über das Gespann, das sich unter dem Einfluss von Alkohol im Jahre 2008 gegründet haben soll, herauszufinden.

Mit keyboardlastigem Melodic Death hat „Doom, Be Doomed Ör Fuck Off“ natürlich nichts zu tun. Dafür aber umso mehr mit Doom Metal und zwar mit Doom in seiner ursprünglichen Variante, ohne den Einfluss von Death oder monotoner Langsamkeit. Die Franzosen gehen in den sechs vorgetragenen Stücken ziemlich beherzt zu Werke, scheinen mit ihrem Effekt-Gerät im positiven Sinne einiges an Spaß gehabt zu haben und sind auch dem Stoner Rock wahrlich nicht abgeneigt. Nein, wie dauernd blaue Suffköppe wirken CHILDREN OF DOOM nicht. Leider aber auch nicht wie Überflieger. Dazu fehlt es innerhalb der Songs an Momenten mit längerer Haltbarkeit. Sinnbildlich dafür steht der abschließende zwölf Minuten Opus „… Mia’s Desert“, der zudem noch rein instrumental daherkommt, in dem aber zu wenig Spannung herrscht, als dass er tatsächlich wirkungsvoll wäre. Ansonsten bleiben ein paar wirklich gute Riffs auf der Habenseite. Wenn B.B.F (Gitarre, Vocals, Saxophon) noch etwas mehr Ausdruck in seine Vocals packen würde, wäre das auch nicht schlecht, aber auch so hinterlässt sein Gesang einen ordentlichen Eindruck. Ach genau, das Saxophon gibt es ja auch noch, ist allerdings mehr Staffage als wirklich von Bedeutung – etwas mehr Experimente mit dem Instrument hätten „Doom, Be Doomed Ör Fuck Off“ sicher noch mehr Würze verliehen. So bleibt es ein ordentliches Album ohne nennenswerte Ausreißer nach oben und unten. Entsprechend finden sich CHILDREM OF DOOM dann auch im Mittelfeld wieder.

27.06.2011

Chefredakteur

Der metal.de Serviervorschlag

Oder auch: "Wer 'Doom, Be Doomed ör Fuck Off' von Children Of Doom mag, wird auch das hier mögen." Lass andere Leser wissen, welche Platten sie noch anchecken sollten, wenn ihnen "Doom, Be Doomed ör Fuck Off" gefällt.

Es gibt noch keine Empfehlungen zu diesem Album. Willst du die erste abgeben? Dann registriere dich oder logge dich ein.

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 33157 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Kommentare