Clusterhead - Hole In My Heart EP

Review

CLUSTERHEAD wagen einen breiten Spagat zwischen den Stilen Hard Rock, Heavy Metal und AOR. Am ehesten sind die Jungs mit Bands wie AXEL RUDI PELL, PINK CREAM 69, BON JOVI und AXXIS zu vergleichen.

Mit der aktuellen Promo EP „Hole In My Heart“ wollen die vier Bayern erst mal dafür sorgen, dass der Name CLUSTERHEAD in der Rockwelt verbreitet wird. Und mit den fünf Songs können sie sicher sein, dass die Rock- und Metalfans der Band sicherlich nicht negativ gestimmt sind. Denn rocken können die vier Herren auf jeden Fall. Dabei vergessen sie auch nicht, einen soliden Mittelwert stets zu finden. Rein harmlose Songs sucht man vergeblich, zu weich wird hier demnach nicht gespült. Und in Sachen Härte bleibt die Band auch im Rahmen und könnte so selbst Fans der SCORPIONS ansprechen, was an dieser Stelle nicht negativ gemeint ist.

Die Songs im einzelnen sind sehr abwechslungsreich gestaltet, so dass keine Langeweile aufkommt. Der Startschuss geht zusammen mit „Made Of Stone“ ins Rennen. Der Song ist eine richtige Heavy-Rock-Nummer, wie ihn in den 80ern diverse Bands aus L.A. zelebrierten. Guter Song. „Deep In The Night“ hingegen spricht schon eher die Classic-Rock-Fans an. Der Song hat durchaus Radio-Charakter und wirkt in seinen ruhigen Phasen träumerisch. Genau der richtige Soundtrack für ein lockeres Event im Sommer. Ausgelassen, nicht aufdringlich und schön produziert. Und durch Sänger Rene, der mit seiner markanten Stimme Akzente setzt, wird der Track noch mehr aufgewertet. Und wo eben noch der Hard Rock regiert hat, erscheint im Anschluss das Metal-Stück der Scheibe in Form von „Dead Faint“. Mit seinem coolen Chorus macht der Song einfach nur Spaß. Ein Track mit Hitcharakter, cool. Das folgende „Poisoned“ erinnert gesanglich sehr an alte BON JOVI und könnte durchaus die Biker-Freunde unter den Lesern ansprechen. Irgendwie typisch bayerischer Hard Rock ohne Schnörkel. Der Titeltrack „Hole In My Heart“ bildet den Abschluss der EP. Der Song erinnert in irgendeiner Weise an QUEENSRYCHE zu „Hear In The Now Frontier“-Zeiten. Keine Ahnung warum, vielleicht liegt es an den verschiedenen Tempiwechsel oder an der Musik an sich. Auf jeden Fall ist auch dieser Song nicht von schlechten Eltern, obwohl er mit den restlichen vier Stücken nicht so ganz mithalten kann.

Die Produktion der EP ist sehr ordentlich geraten. Die Tracks kommen mit ordentlich Power aus den Boxen. Musikalisch sind die Jungs ebenfalls topfit. Hoffen wir nur noch, dass ein größerer Act der Band einen Support-Slot anbietet, damit CLUSTERHEAD ihre Mucke durch die Republik hindurch präsentieren können.

19.06.2007

Der metal.de Serviervorschlag

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