Crematory - Early Years

Review

Galerie mit 16 Bildern: Crematory - Wacken Open Air 2019

Mit Best-of-Alben ist es immer so eine Sache: Entweder will billig Geld gemacht werden oder es wird sich richtig Mühe gegeben. Die Early-Years-CD von Crematory fällt, unabhängig davon ob ich die Band an sich mag, klar in die zweite Kategorie. Mit drei CDs kommt das Best-of-Album daher und gibt einen Einblick in die Vergangenheit der Band. CD 1 beherbergt neun Tracks, darunter natürlich auch solche Klassiker wie „Tears of Time“ oder „Shadows of Mine“. Leider sind auch Songs wie „Ist es wahr“ vertreten, welche eher Echt als einer Metal-Band zuordnet werden könnten… 🙂 die zweite CD kommt mit den gleichen Songs, allerdings in geremixter Form, daher. Die Remixes wurden erstellt von Raymond Boyè (Culture Beat, Scooter), DJ God (Fanta 4), K.K. (La Bouche) und Bruno Kramm (Das Ich, Atrocity). Wirklich interessantes ist leider nur wenig dabei („Tears of Time“, „Ewigkeit“). Man kann sich natürlich darüber streiten, was Remixe von Leuten, welche für Culture Beat und Scooter gearbeitet haben, auf einer CD zu suchen haben, welche neu gewonnen Fans einen Einblick in die Entwicklungsphase dieser Band geben soll (O-Ton Promo-Info). Dennoch wurden die Songs hier herrlich verwurstet und nicht einfach nur marginal verändert, wie dies bei vielen anderen sogenannten Remixes der Fall ist. Die dritte CD kommt mit Video-Clips im MPEG-Format daher. Dies ist dann auch der Teil, der tatsächlich enttäuscht. Es sind satte vier Songs verfügbar. Die MPEGs sind trotz guter Qualität auf durchschnittlich 50MB eingedampft, so dass Platzmangel sicher nicht der Grund dafür war, weshalb sich hier nur vier Videos finden, die zudem allesamt so böse rüberkommen wie ein gereizter Obelix… Da diese drei CDs aber zu einem fairen Preis über den Ladentisch gehen sollen (was auch immer fair dabei heissen mag), kann man diesem Best-of-Kompilat durchaus den Daumen nach oben geben.

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15.11.1999

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1 Kommentar zu Crematory - Early Years

  1. Kai Ginkel sagt:

    Unbedingt eine Erwähnung wert ist sicherlich die Tatsache, daß ein Song von einer der einstmals meisumschwärmten Gothic Metal-Szenegrößen schlechthin gerückmischt wurde. Jawoll, meine Lieben, Dr. Alban lebt, und wir sollten ihm allein dafür schon unendlich dankbar sein. In diesem Sinne: Sing Hallelujah!

    5/10